Noch 2536 Tage…

In der letzten Zeit hat man nicht ganz so viel von mir gehört. Zumindest nicht so viel, wie ich mir gerne gewünscht hätte. Das liegt sicher einerseits daran, dass es nicht sooo viel neues gibt, andererseits auch daran, dass ich momentan wenig freie Minuten habe.

Es umtreiben mich aktuell mehrere Themen, die meine Kapazitäten binden. Mal abgesehen davon, dass ich abends und am Wochenende auch mit meinen Kinderchen viel spiele. Wir befinden uns aktuell in Deutschland wieder in der Dividendensaison. Ich besitze im Moment noch Überbleibsel aus vergangenen Tagen von K+S und ProSieben. Beide kürzen dieses Jahr leider die Dividenden, auch die Kursentwicklung ist richtig bescheiden. Naja, immerhin kommt noch ein bisschen was rein. Nachdem ich meine saftige Steuernachzahlung verdaut habe, werde ich den ersten neuen Dividendentitel ins Depot legen. Wenn einer nen guten Monats oder Quartalszahler hat, möge er sich gerne melden.

Momentan arbeiten meine Frau und ich zusammen mit meinen Eltern außerdem an einem Onlineshop für nachhaltige Mode und Accessoires. Hier wollen wir eigene Produkte und Designs anbieten. Der aktuelle Status ist, dass wir die Marke eintragen lassen und die ersten Vorgespräche führen. Also noch vieles zu tun. Bis zum Herbst sollen aber die ersten zwei, drei Produkte gelauncht sein. Die Aufgaben sind im großen und ganzen verteilt und jeder hat sein Päckchen zu erledigen.

Im Bereich Immobilien bin ich wieder aktiver. Vergangene Woche ein Sanierungsobjekt besichtigt, wo ich vermutlich eine zweite Runde mit einem Bausachverständigen drehen werde. Jetzt die Woche eine potentielle Ferienwohnung und am kommenden Wochenende prüfen wir eine neue Region in der ich eventuell aktiv werden möchte. Auch Fix und Flip ist weiter ein Thema. Ich habe dieser Tage die Akquisetätigkeiten gestartet. Hierbei orientiere ich mich sehr stark an Oliver Fischers System. Postkarten, Schild, Anzeigen, etc… Ich lasse mich überraschen, wie sich das entwickelt.

Alles viel Arbeit, die aber hoffentlich Früchte tragen wird. Sollte grundsätzlich jemand interessiert sein als Co-Investor mitzuwirken, darf er oder sie sich gerne bei mir melden. Ansonsten werde ich euch weiter auf dem Laufenden halten und wünsche eine Gute Zeit.

Bis bald
Oliver

Ein Schritt in die richtige Richtung

Diesen Monat bin ich etwas später mit meinem Review. Wir tummelten uns am Wochenende auf einer Hochzeit am anderen Ende des Landes und die letzten Abende waren so nett mit den Kindern zum Spielen. Jetzt aber hab ich mir die Zeit genommen. Kurz vor Ende April habe ich die Zahlung für die verkaufte Wohnung auf dem Konto gehabt. Das war ein schöner Tag. Auf die Zahlung komme ich aber im Laufe der nächsten Zeilen nochmal. Gehen wir die Entwicklung des letzten Monats wieder von vorne nach hinten durch.

Dazu zunächst wie immer der globale Blick auf mein langfristiges Ziel. Mein passives Einkommen wächst weiter langsam. Im vergangenen Monat sind 2,20 dazu gekommen. Damit bewegt sich meine Ist-Linie minimal nach oben. Das Entsparen bei Auxmoney geht weiter und fließt Stück für Stück in Estateguru. Schön war, dass im April meine ETF’s ausgeschüttet haben. Mit 2,67€ Dividende zwar recht überschaubar, aber wachsend. Die Hauptausschüttung kommt dann im Juli. Bondora hat im April das erste mal über 10€ Zinsen gebracht und das gerade mal bei einem Invest von etwa 525€. Das begeistert mich. Estateguru hat den ersten Cashback aus meinem Anfangsinvestment gezahlt. Im Schnitt der letzten 12 Monate liege ich nun bei einem passiven Einkommen von 144,56€ monatlich.

Bei den Jahreszielen hat sich insbesondere etwas bei den Konsumschulden getan. Durch den Erhalt der Kaufpreiszahlung habe ich vorzeitig noch im April einen Konsumkredit getilgt. Zusammen mit den normalen Raten konnte ich so den Schuldenabbau von 19,29% auf 38,24% erhöhen. Damit bleibt in diesem Bereich nur noch der Kredit für das Familienauto. Würde ich hier die Raten wie bisher weiterzahlen, käme ich per Ende des Jahres auf einen Abbau der Konsumschulden von insgesamt 46%. Da ich aber 100% erreichen will, werde ich einen Teil der freigewordenen monatlichen Euros separat zur Seite legen um dann gegen Ende des Jahres den Restbetrag komplett abzulösen. Außerdem habe ich meine Sparquote ab Mai von 250€ auf 350€ angehoben. Damit will ich mich in den kommenden Monaten mit ein paar Dividendenaktien ausstatten um die Übergewichtung vom P2P-Bereich auszugleichen. Quartals- oder Monatszahler sind natürlich besonders interessant. Auch bin ich wieder aktiv auf der Suche nach der nächsten Immobilie. Bevorzugt Fix & Flip, wo ich mit Co-Investoren arbeiten möchte.

Der Wegfall der hohen Rate von dem getilgten Konsumkredit erleichtert mich sehr. Mein Konto kann wieder aufatmen und ich kann mir ein Puffer zulegen. Leider hatte ich im April eine Steuernachzahlung, die etwas meines schönen Gewinnes aus der Immobilie verschlungen hat. Die Steuern, die ich auf den Gewinn zahlen muss habe ich errechnet und den Betrag auf die Seite gelegt. Ein Teil ging in den Konsumkredit und der übrige Teil dient als Kapital für die nächste Immobilie. Ich denke, so stehe ich erst mal gut da für die nächste Zeit und kann weiter nach vorne schreiten.

Bis bald
Oliver

Platzt jetzt der Knoten?

Nach vielen Monaten hab ich im März endlich meine Wohnung in Geretsried verkauft. Ich habe dazu schon ein bisschen geschrieben. Neben dem Gewinn hat das ganze noch was anderes Gutes! Es hat mich beflügelt, endlich wieder mehr Gas zu geben und die nächsten Themen in Angriff zu nehmen. Ergänzend dazu kam die spontane Einladung zur Immobilienoffensive von Stephan. Dafür nochmal ein dickes Danke. Schon in den letzten Wochen hat mich ein Thema besonders interessiert, welches bei der Offensive nochmal richtig angetriggert wurde. Dazu werde ich mich bald näher äußern. Jetzt möchte ich aber erst mal mein Zielereview für den Monat März vorstellen.

Meine langfristige Zielerreichung bewegt sich derzeit weiterhin schwach steigend. Von 2,62 % bin ich nun bei 2,65% angelangt. Das ist derzeit zu wenig, aber meinen Konsumschulden geschuldet. Zum Stichtag 31.03.2019 habe ich 142,36€ passives Einkommen monatlich. Ein Großteil der Steigerung kommt durch die Plattform Bondora, die momentan alles andere in den Schatten stellt. Auxmoney werde ich wie angekündigt nun entsparen. Ich werde als nächste P2P-Plattform Estateguru testen, zumindest läuft hier der Verifizierungsprozess. Ansonsten gehe ich davon aus, dass sich in den nächsten Monaten deutlich mehr auf lange Frist investieren lässt, als in den letzten Monaten. Das zeigt sich, wenn man auf die kurzfristigen Ziele blickt.

Meine kurzfristigen Ziele habe ich nämlich an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Ich habe das Ziel “Verkauf von 4 Immobilien als Immobilienmakler in 2019” angepasst in “Verkauf von 4 Immobilien als Immobilienmakler oder Fix & Flip in 2019”. Mit der Wohnung in Geretsried zähle ich hier schon Mal eine als erledigt. Verbleiben drei für dieses Jahr. Ich schätze, dass ich Ende des Monats die Kaufpreiszahlung erhalten dürfte von der ich dann Konsumschulden runtertilge. Im März sind Konsumschulden leicht gesunken, Cashflow leicht gestiegen.

Der April wird richtig spannend. Anstatt vergangenes Wochenende auf die Invest zu fahren, habe ich eine Wohnung in Rheinland-Pfalz besichtigt. Das Angebot habe ich diesen Montag abgegeben. Ich bin gespannt. Ich investiere außerdem das erste mal auf Estateguru und schaue mir diese Plattform als Auxmoney-Alternative an. Zu guter Letzt melde ich diesen Monat ein Gewerbe an.

Bis bald
Oliver

Das war die MMM 2019

Wie angekündigt, war ich vor drei Tagen auf der MMM in München. Heute nutze ich die Gunst der Stunde um euch zu erzählen, wie mein Tag dort war. Die Messe hat um 9:00 Uhr gestartet und bis 19:30 Uhr gedauert. Neben den Messeständen gab es eine Reihe von verschiedenen Vorträgen, aber alles der Reihe nach.

Montag, der 18.03.2019: Ein Tag vor der Messe. Das Ticket war bereits da und auch ein Plan, welche Vorträge am 19.03. stattfinden werden. Da ich ja zusammen mit meinem Banker auf die Messe gefahren bin, haben wir uns am Abend abgestimmt, welchen Zug wir nach München nehmen. Mein Banker wohnt in Murnau, ich in Garmisch. Deswegen planten wir, dass mein Banker in Murnau zusteigt. Wir haben einen frühen Zug ausgesucht, da am Dienstag um 9:00 Uhr direkt der Vortrag von Uli Hoeneß starten sollte und ich diesen anhören wollte. Ich habe meinen Wecker auf 5:30 gestellt für Dienstag.

Dienstag, der 19.03.2019: Wie zu erwarten, war der Wecker pünktlich und riss mich aus dem Schlaf. Meine restliche Familie schlief noch weiter, während ich mich in business casual warf. Gegen 6:00 Uhr verließ ich die Wohnung, Frau und Sohn waren bereits wach. Tochter schlief noch. Kurz bevor der Zug losfuhr, war ich am Bahnhof. Kaufte ein Ticket für meinen Banker und mich und stieg ein. Es folgte der dargestellte Original WhatsApp-Dialog:

Das Ende vom Lied, ich musste zwischendrin aussteigen, warten bis mein Banker in die richtige Richtung gefahren ist und dann wieder zusteigen. Leider haben wir dadurch den Beitrag von Uli Hoeneß verpasst. Wir waren gegen 9:30 am M.O.C-Gelände und weitere 15 Minuten später mitten drin im Geschehen.

Nachdem wir uns auf der Messe mit einem Weißwurst-frühstück gestärkt hatten, zogen wir die erste Runde durch die Messestände. Diese waren für mich jetzt weniger spannend, da hier der Fokus extrem auf Versicherungsmakler und Finanzdienstleister ausgelegt war. Die Vorträge, die wir uns im Laufe des Tages angehört hatten, waren dafür der Hammer 🙂

Unser erster Vortrag hieß: “Immobilien 2.0: Steuermanagement, Eigenkapital und Finanzierung next Level” von Alex Düsseldorf Fischer. Der Vortrag fokussierte sich auf das Steuerthema, war aber extrem spannend. Alex Fischer versteht es einfach, die Menschen in seinen Bann zu ziehen, selbst wenn es um trockene Steuern geht. Ich hatte etwas später noch die Gelegenheit, ein paar Sätze mit ihm zu wechseln. Sich mit den Steuern auseinanderzusetzen macht seiner Meinung nach ab 100.000€ Sinn. Es war erstaunlich, was für Beispiele er brachte, um seine Steuern zu optimieren. Da ich noch nicht ganz an dieser Schwelle stehe, habe ich hier noch nicht viel Energie auf das Thema gesetzt. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies ab kommenden Jahr relevanter wird.

Direkt im Anschluss hörten wir un”Die Macht der Algorithmen” von Gerald Hörhan an. Für mich persönlich ist Gerald ja die Nummer 1. Er hat wieder mal Eindrucksvoll dargelegt, warum unser digitaler Fingerabdruck immer wichtiger wird. Wenn ich mich so selber google fällt mir auf, dass die meisten Einträge von anderen kommt, die meinen Namen tragen. Alles was man direkt von oder über mich findet, ist eigentlich undramatisch und eher positive Werbung 🙂 Aber das kann ich natürlich auch noch ein bisschen lenken, und will ich zukünftig etwas besser im Blick haben. Schaut doch einfach selber mal, was Google über euch sagt. Außerdem hat Hörhan mal wieder gesagt, dass es das Beste ist, sich die dunklen Löcher zu kaufen und zu vermieten. Auch bei ihm hatte ich die Gelegenheit auf ein paar persönliche Worte. Seiner Meinung nach, ist der Standort Mainz, in den ich ja bereits investiert habe, eine gute Wahl. Mainz werde ich also für die Zukunft weiter im Blick behalten 😉

Etwas später, nach weiteren Runden durch die Messestände, gönnten wir uns die Vorträge “Die Zunge kann lügen – Unser Körper nie” von Sebastian Morgenstern. Extrem faszinierend, was man aus einem Händeschütteln lesen kann. Für Makler oder Verkäufer kann die Thematik Körpersprache extrem wichtig werden. Für mich zunächst erst mal interessant es gehört zu haben.

Danach haben mein Banker und ich uns den Beitrag “Personal Branding in der Finanzdienstleistung – Werde deine eigene Marke” gegeben. Thematisch nah an Hörhan, inhaltlich ein bisschen anders. Aber auch hier ging es im Prinzip darum, sich selber optimal zu vermarkten und sich unter Nutzung aktueller Medien darzustellen. Heute ist es leichter denn je, etwas über andere herauszubekommen. Es wird immer wichtiger sich selber zu präsentieren, als die Produkte, die man vertreibt.

Das große Finale des Tages war der Vortrag von Dirk Müller / Mr. Dax. Thema: “Cash im Crash – mit Aktien in die Zukunft”. Seiner Ansicht nach, ist das Investment in Aktien leichter als man meinen sollte. Zumindest, wenn man langfristig agiert. Die Auswahl der richtigen Unternehmen erfolgt vor allem durch logisches Denken. Welche Unternehmen sind auch in der Zukunft weiter erfolgreich, welche Unternehmen werden die nächsten Innovationen am Markt mitentwickeln, … . Und ganz wichtig, wenn der Crash kommen sollte, dann soll man einkaufen. Dir Müller empfiehlt beispielsweise sich heute Unternehmen auszusuchen, die man für zukunftssicher hält. Für diese Unternehmen legt man Betrag X fest, den man investieren will. Je nach Kursrutsch wird dann ein bestimmter Betrag genutzt, um entsprechende Positionen im Depot aufzubauen.

Nächstes Jahr werde ich sicher wieder auf die MMM fahren. Für die Vorträge lohnt es sich, außerdem sind Essen und Getränke frei 🙂 Von dieser Messe habe ich einige Impulse mitgenommen, die mir zukünftig sicher helfen werden. Insbesondere bezüglich Aktien, wo ich dieses Jahr noch aktiv werden möchte.

Das wars 🙂
Bis bald
Oliver

Noch 2599 Tage…

Ich dachte es wäre mal wieder Zeit für ein paar Worte außerhalb meiner Konsumschulden. Das womit ich mich sonst noch beschäftige und mich umtreibt. Beispielsweise steht am Dienstag (19.03.) die MMM-Messe an, zu der ich mit meinem Banker fahren. Auf den Tag freue ich mich schon lange und ich bin sehr gespannt, was ich von dort mitnehmen kann. Sicher ist, dass ich mich jetzt auch wieder etwas intensiver mit meiner Investmentsäule Aktien/ETF’s auseinandersetze. Ich hoffe, hier etwas Inspiration in München zu finden. Spätestens aber sicherlich auf der Invest in Stuttgart, bei der ich am Samstag 06.04. sein werde. In Stuttgart werde ich ebenfalls mit meinem Banker aufschlagen, mit dabei ist aber auch mein Andi.

Inspiration hole ich mir derzeit auch mit dem Podcast des Finanzrockers, den ich wärmsten empfehlen kann. Der Finanzrocker bietet neben den Finanzthemen auch immer wieder andere interessante Themen. Vor allem die Interviews sind in der Regel sehr gut und kurzweilig anzuhören. Der Finanzrocker schreibt daneben auch noch seinen Blog, den ich ehrlicherweise nicht lese. Das liegt aber daran, dass ich Podcast einfach deutlich bevorzuge, weil ich den einfach auf dem Weg zur Arbeit oder auf anderen Wegen hören kann.

Was ganz feines… es scheint einen Käufer für meine Geretsrieder Wohnung zu geben. Jedenfalls liegt mit der Kaufvertragsentwurf vor und der Notartermin steht. Wenn der Deal wirklich über die Bühne gegangen ist, mach ich ein fettes Fass auf und werde ich im Detail berichten.

Jetzt genieß ich den sonnigen Sonntag mit meiner Frau und den zwei Kindern 🙂

Bis bald
Oliver

Fokus Konsumschulden

Im Februar habe ich mich wieder meinen Konsumschulden gewidmet. Viele Gedanken in die Richtung gelenkt, wie ich dem Ganzen Herr werden kann. ein bisschen Geld musste ich leider zur Seite legen, da ich noch Steuern für 2017 nachzahlen muss. Danach dürften aber für die nächsten Monate, bis auf die KFZ-Versicherung, alle größeren Beträge erst mal erledigt sein. Meine persönliche Liquiditätsvorschau verspricht zumindest ab Juli steigende Kontostände. Bis dahin wird es noch ein bisschen anstrengend 😉 Ich bin guter Dinge, dass ich die Talsohle Mitte Mai überstehe und dann der Schuldenabbau richtig Fahrt aufnimmt. Jetzt aber ein Rückblick auf den Februar.

Da der Fokus momentan nicht auf der Erhöhung des passiven Einkommens liegt, hat sich bei meinen langfristigen Zielen entsprechend wieder weniger getan. Meine P2P Plattformen haben gegenüber Januar wieder durchgängig mehr Erträge abgeworfen. Bei Auxmoney habe ich dafür jetzt aber leider auch den zweiten Inkasso-Fall, der die Rendite schmälert. Ich werde demnächst mal die bisherigen prozentualen Renditen errechnen und mal sehen, wie sich die Plattformen untereinander schlagen. Dividenden aus Aktien oder ETF gab es nicht im Februar. Ich rechne hier erst im April mit Dividendenausschüttungen.

Etwas mehr hat sich bei den kurzfristigen Zielen getan. Wie bereits kurz erwähnt wird es wohl erst mal nichts mit der geplanten Maklertätigkeit, weswegen mein Ziel, 4 Immobilien zu verkaufen, quasi gestorben ist. Dazu werde ich dann auch erstmal nicht weiter berichten wenn sich nichts ändert. Ich habe auch im Febraur, wie im Januar, knapp über 8% meiner Konsumschulden getilgt und bin also gut auf Kurs. 83,6% des Ausgangsbetrages sind jetzt noch offen. Ich gehe davon aus, dass ich ab Juli meinen Tilgungsanteil noch etwas erhöhe, um dieses Jahr dieses Ziel sicher zu erreichen.

Bald wird es wieder mehr um Investments gehen. Im Moment ist dies aus bekannten Gründen etwas zurück gefahren. Ich hoffe, dass aber auch so die Beiträge lesenswert sind. Ich denke der P2P-Rendite-Vergleich wird sicher ne interessante Sache. Ich bin sehr gespannt, was dabei raus kommt. In der zweiten Jahreshälfte will ich aber auch stärker auf Dividendenaktien und ETF’s schauen und mich dort ausbauen. Ich befürchte, dass ansonsten die P2P-Plattformen zu übergewichtet in meinem Portfolio sind.

Bis bald
Oliver

Noch 2619 Tage…

Ich dachte, heute wäre mal wieder ein guter Tag um etwas zu schreiben. Das ist die letzten drei Wochen ein bisschen auf der Strecke geblieben. Wenn aber auch nicht so viel passiert, was soll ich mir dann die Finger wund schreiben 😀

Aber das ein oder andere ist eben doch passiert. Und so berichte ich heute über den Türkei ETF, in den ich 4 Monate lang ein bisschen eingespart habe. Quasi zur Gaudi. Und tatsächlich hat sich der ETF sehr gut entwickelt. Die Spekulation ist aufgegangen. Natürlich reines Glück. Jedenfalls habe ich den Sparplan eingestellt und die Anteile Anfang Februar verkauft. Dabei habe ich einen Gewinn nach Gebühren und Steuern von 8% realisiert. Ich weise nochmal darauf hin, dass ich echt sehr sehr wenig Geld reingesteckt habe. Die 8% klingen zwar super, aber es handelt sich nicht mal um ein Taschengeld. Spaß hats gemacht, und das war das Ziel. Sicher werde ich bei Gelegenheit wieder mal so einen kleinen Zock machen, einfach um ein bisschen Nervenkitzel in die ansonsten “langweilige” Anlage in ETF’s zu bringen.

Dann habe ich noch eine anstehende Veranstaltung, von der ich euch erzählen möchte. Am 19.03. werde ich zusammen mit meinem “Banker” auf die MMM-Messe nach München fahren. Das wird der Knaller. Die Star-Redner dieses Jahr: Uli Hoeneß, Dirk Müller und natürlich Gerald Hörhahn. Daneben diverse weitere. Die Veranstaltung ist kostenlos und dauert von 9 Uhr bis 18 Uhr. Mein “Banker” war letztes Jahr schon dort und absolut begeistert. Diesesmal bin ich dabei. Wer möchte kann sich jetzt noch ein kostenloses Ticket sichern. Einfach MMM-Messe googlen. Ich freue mich riesig und werde nach der Messe einen kleinen Erfahrungsbericht schreiben.

Ansonsten geht alles seinen Lauf. Heute war wieder eine Besichtigung meiner Wohnung in Geretsried. Das ganze ist nur eine Frage der Zeit. Meine Maklerin ist sehr zuversichtlich, vor allem nach der Mieterhöhung und der Vermietung des TG-Stellplatzes. Der Schuldenabbau der Konsumschulden beschäftigt mich täglich und wird haarig. Aber ich bin dran und will dieses Kapitel bald für immer beenden. Mit der Maklerei von der ich berichtet habe, wird es so wohl zunächst leider doch nichts. Es gibt da das ein oder andere Problemchen, welches wir nicht gelöst bekommen. Aber auch das ist in Ordnung. Wer weiß, wofür es am Ende gut ist 😉

Bis bald
Oliver

Das erste Zwölftel ist schon rum…

Der Januar liegt hinter uns. Immer auch ein guter Moment sich zu fragen, was ist von meinen neuen Vorsätzen übrig geblieben? Ich kann zumindest behaupten, dass noch alle existieren 😀 Dabei beschäftige ich mich vor allem mit den Konsumschulden, die ich dieses Jahr abbauen will. Ich suche nach der richtigen Strategie, jedoch haben mich im Januar so viele unerwartete Rechnungen erreicht, dass ich zwischenzeitlich leicht demotiviert war. Details erspare ich euch. Ich habe meinen Blick aber wieder nach vorne gerichtet. Wird schon gehen 😉

Die große Frage ist aber, was hat sich im Januar mit der Erreichung meiner Ziele getan? Mein passives Einkommen ist geringfügig gestiegen, hauptsächlich durch die Plattform Bondora. Auxmoney und Mintos haben sogar etwas weniger abgeworfen als im Dezember. Durch die Neubewertung meiner Cashflow-Immobilien habe ich etwas an passivem Einkommen verloren, da in Summe das nicht umlegbare Hausgeld angestiegen ist. Aktuell liege ich nun bei 139,12€ monatlichem passiven Einkommen.

Auf meine kurzfristigen Ziele geschaut sehe ich, dass ich im Januar 8,13% meiner noch offenen Konsumschulden tilgen konnte. Halte ich diese Quote bei, sind im Dezember die letzten Zahlungen fällig. Durch Einnahmen aus der Maklertätigkeit oder dem Verkauf der Wohnung in Geretsried erhoffe ich mir nach wie vor ein schnelleres Ende. Sobald dieses erreicht ist, kann ich auch wieder intensiver investieren und mein passives Einkommen steigern. Per Ende Januar waren daher nur schmale 2% vom Cashflow-Ziel erreicht.

Wie ich es schon vor einiger Zeit sagt, muss ich ab sofort auch meine Frau finanziell mehr unterstützen, da das Elterngeld unseres Sohnes weg fällt. Dies bedeutet 300€ monatlich, die ich ab sofort weniger zur Verfügung habe. Trotzdem halte ich an allen Zielen fest. Ich bin sicher, dass meine Bemühungen dieses Jahr Früchte tragen und es noch richtig cool wird. Ich muss nur noch etwas Geduld haben, weiter Gas geben und die Talsohle durchschreiten.

Bis dahin
Oliver

Noch 2654 Tage…

wie alle drei Monate üblich, habe ich von der Schufa die Mail erhalten, dass mein Score neu berechnet wurde. Da war ich gleich wieder gespannt, was sich getan hat. Zur Erinnerung. Mein Score lag per Oktober 2018 bei genau 97,0%. Nicht mehr weit weg von den magischen 97,5%.

Kurze Nebengeschichte. Ich habe auf Facebook vor kurzem eine Diskussion über den Schufa-Score gesehen. Wie das so üblich ist. verteilten sich die Meinungen breit. Von dem Standpunkt, der Schufa Score ist nutzlos bei Immobilienfinanzierungen bis hin zu der Schufa Score ist das non plus ultra. Meine persönliche Meinung: Der Schufa Score ist nur eines vieler Kriterien für eine vernünftige Immobilienfinanzierung. Der Schufa Score kann auf jeden Fall ein gutes Argument sein, um bei der Bank noch ein bisschen bessere Zinsen zu bekommen. So hab ich es schon erlebt. Wichtig sind auch Themen wie Persönlichkeit (Wirklich nicht zu unterschätzen), festes Einkommen, monatliche Belastungen, Vorbereitung der Dokumente, … . Das Gesamtpaket entscheidet am Ende. Der Banker von heute hat tatsächlich noch mehr Einflussmöglichkeiten, als mancher denken mag. Sooo starr wie immer behauptet wird, ist das System noch nicht. Aber das nur nebenbei.

Ich habe mich in meinen persönlichen Bereich bei der Schufa eingeloggt und bin sofort auf die Gesamtübersicht gegangen, wo der Score zu finden ist. Ich habe nun mittlerweile starke 97,71%. Damit hätte ich jetzt wirklich nicht gerechnet und war dementsprechend positiv überrascht. Mein inoffizielles Schufa-Ziel ist damit völlig erreicht. Ich bin zufrieden 🙂

Wie angekündigt, habe ich bei den drei P2P-Plattformen, bei denen ich aktuell investiert bin, ausprobiert wie das mit den Auszahlungen klappt. Vorweg, alle drei Plattformen haben innerhalb kurzer Zeit überwiesen. Da wir bei Auxmoney ein Anlegerkonto haben, welches bereits per PostIdent bestätigt wurde, müssen wir hier nicht erneut unseren Personalausweis hochladen. Lediglich die Tan-Liste im Scheckkartenformat ist etwas umständlich. Die Auszahlung war aber auch innerhalb von einem Tag auf meinem Girokonto. Bei Mintos und Bondora ist es vor einer Auszahlung nötig, seinen Personalausweis hochzuladen um die Identität überprüfen zu lassen. Die Verifizierung erfolgte innerhalb einiger Stunden problemlos. Auch die folgende Auszahlung klappte sehr zügig und unkompliziert auf das Konto, über welches wir auch eingezahlt haben. Bei Mintos habe ich zwei Tage auf das Geld warten müssen, bei Bondora hatte ich das Geld sogar noch am gleichen Tag auf dem Konto.

Alles in allem denke ich, dass es bei allen drei Plattformen zwischen einem und drei Tagen dauern kann, bis das Geld da ist. Alle drei Plattformen haben zügig und unkompliziert ausgezahlt. Ich habe jetzt mit kleinen Eurobeträgen getestet. Ob das ganze auch funktioniert, wenn die Beträge höher sind, bleibt auszuprobieren. Ich sehe hier aber momentan keinen Grund, daran zu zweifeln.

Das soll es für den Moment wieder gewesen sein. Ich melde mich in den kommenden Tagen wieder, dann mit Neuigkeiten zur Wohnung in Geretsried und zur bevorstehenden Maklerei.

Grüße
Oliver

Noch 2664 Tage…

Das Jahr ist jetzt schon einige Tage alt. Vor 10 Tagen habe ich euch erzählt, was ich mir für 2019 vorgenommen habe. Die ersten 1,5 Wochen bei meinem neuen Job habe ich bereits hinter mich gebracht. Die Arbeit macht Spaß. Ich gehe morgens zu Fuß zur Arbeit, höre dabei Podcast und genieße das laufen auf dem Schnee.

Auf meine Maklererlaubnis warte ich aktuell noch. Ich hoffe, die kommt bald. Ich habe nämlich heute meinen Vertrag von dem Immobilienbüro erhalten, für das ich ab 01.02. tätig sein darf. Ich gönne mir dieses Wochenende die Zeit, den Vertrag in Ruhe durchzulesen. Ich denke, kommende Woche wird dann unterzeichnet und im Februar geht es los.

In Sachen Wohnungsverkauf Geretsried gibt es insofern neues, dass es nach weiteren Besichtigungen nun einen zweiten ernsthaften Interessenten gibt. Ich habe heute von der Hausverwaltung die letzten fehlenden Unterlagen erhalten, die die Maklerin an die Interessenten weiterleiten wird dieses Wochenende. Zudem bin ich am Montag in der Wohnung mit Handwerkern, um zwei Kleinigkeiten in Ordnung zu bringen. Jetzt kommt in dem Thema nochmal neue Fahrt auf.

Ich habe mir diesen Monat auch gedacht, bei allen drei P2P-Plattformen, bei denen ich aktuell investiert bin, zu schauen, wie es sich mit Auszahlungen verhält. Ich werde also in den nächsten drei Wochen bei Auxmonex, bei Bondora und bei Mintos jeweils einen kleinen Betrag auszahlen. Ich bin gespannt, wie das bei den drei Anbietern läuft.

Ihr seht, ich starte mit Tatendrang ins neue Jahr. Ich beackere die Themen wo möglich parallel und versuche überall vorwärts zu kommen. Auch zusammen mit meinem Andi wird es wieder was geben dieses Jahr. Wir planen bereits was neues gemeinsames 😉

Bis bald
Oliver