Immopreneur-Kongress 2018

Was für ein Wahnsinn. Dieses Jahr war ich das erste mal auf dem Immopreneur-Kongress in Darmstadt. Gemeinsam mit meinem Andi, den ich nach einiger Zeit dazu überreden konnte, mich zu begleiten. Wir entschieden uns für das Standard-Ticket, weswegen für uns das Programm erst am Samstag losging. So konnten wir ganz geschmeidig am Freitag Abend anreisen. Immerhin knappe 500 km Anfahrtsweg. Aber von Beginn an.

Gestartet am Freitag um 14:15 Uhr in Garmisch-Partenkirchen. Nach etwas 5,5 Stunden waren wir dann in Darmstadt. Nachdem wir unsere Zimmer im Hotel bezogen haben, sind wir erst einmal ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Glücklicherweise kenne ich mich in Darmstadt aus, da ich dort 5 Jahre gelebt und gearbeitet habe. Nachdem wir am Darmstadtium vorbei gelaufen sind, wollten wir eigentlich gemütlich etwas essen gehen. Unterwegs zur Location unserer Wahl trafen wir auf einen Mann, dem eine Katze hinterher lief. Andi, der Katzenfreund, sprach ihn dann auch direkt an. Es stellte sich raus, dass die Katze dem Mann fremd ist und ihm schon eine Zeit hinterher läuft. Der Mann war ebenfalls Teilnehmer des Kongresses. Er lud uns ein, ihn zu begleiten, da er gerade auf dem Weg war, sich mit einer Gruppe weiterer Teilnehmer zu treffen. Natürlich haben wir uns angeschlossen. Dort angekommen, gesellten wir uns zu zwei Teilnehmern an die Bar, da der reservierte Tisch bereits übervoll war. Wir hatten tolle Unterhaltungen mit anderen Investoren quer aus Deutschland. Und dann war das plötzlich ein Österreicher. Ein super Typ und einer der Redner des Kongresses, wie sich rausstellte. In unserem jugendlichen Leichtsinn versprachen wir, uns seinen Vortrag anzuhören. Zum Glück, wie sich rausstellte, aber dazu im nächsten Abschnitt. Der Abend endete nach tollen Gesprächen und erstem Netzwerken gegen 23 Uhr. Wir waren voller Vorfreude auf die nächsten zwei Tage.

Am Samstag ging es für Andi und mich dann endlich zum Immopreneur-Kongress 2018. Überpünktlich waren wir bei der Registrierung und haben unsere Starter-Tüte bekommen. Namensschild zum Umhänge, Programm, ein bisschen Werbung, Block und Kugelschreiber. Erst mal die Location checken. Man könnte sagen, dass der Kongress auf insgesamt drei Ebenen stattgefunden hat. Im Erdgeschoss gab es, neben einigen Ausstellern, die Workshop-Bühne 2. Auf Ebene 1 befanden sich weitere Aussteller, die VIP-Lounge und vor allem die Hauptbühne. Ebene 2 beinhaltete die Workshop-Bühne 1, und die Räume für die Projektreviews und die Mastery Gruppe. Wir haben dann vor Ort noch einen langjährigen Freund von mir getroffen, der ebenfalls in Begleitung auf dem Kongress war. Zu viert haben wir dann diverse Vorträge gehört. Gerne gebe ich euch einen kurzen Überblick, welche Vorträge wir am Samstag gehört haben. Sollte dich ein Thema im Detail interessieren, melde dich gerne. Nach der Begrüßung um 9 Uhr ging es los mit dem Vortrag “Schnelle Deals – Wie du mit einfachen Immobilien kurzfristige Gewinne erzielst! – Ohne riskante Sanierungen & Mieterstress!” von Oliver Fischer. Danach ging es für uns zur WS-Bühne 2. Dort erwartete uns “Von Cash mau zu Cash Cow” von Thorsten Beyer. Ebenfalls extrem inspirierend.  Und weiter zur WS-Bühne 1. Dort sahen wir Diana Herein mit “10% mit Diana” – Erfolg mit Immobilien abseits des Mainstreams”. Ein super interessanter Vortrag. Wir hatten dann ein bisschen Leerlauf und schauten uns dann wiederum auf WS-Bühne 1 den Vortrag unseres Österreichers, Harald Kutschera, an, bei dem es um das Thema “Die trügerische Sicherheit der Festsatzfinanzierung” ging. Tatsächlich war dieser Vortrag eines unserer Highlites, und beschäftigt uns auch jetzt noch stark. Nach der Mittagspause haben wir uns noch zwei weitere Vorträge angeschaut. “Immobilien in der digitalen Welt: die Macht der Algorithmen” von Gerald Hörhan (Jeder unter 100 Wohneinheiten ist übrigens Bettler laut ihm :D) und extrem inspirierend: “Alles anders als alle anderen” von Marcel Remus. Den Tag abschließend hörten wir noch “Das Lebenszyklus Modell für Immobilien” von Johan Köber. Anschließend gingen wir zu viert einen happen Essen. Wir beendeten den Tag völlig erschöpft und voller Impulse.

Der Sonntag startete ein kleines bisschen später. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen im Hotel und fuhren zum Kongress. Den Sonntag hörten wir uns die Vorträge ausschließlich auf der Hauptbühne an, da die anderen Bühnen für uns aktuell nicht so interessant waren. Los ging es mit Thomas Knedel und “Schaffe Klarheit und verdiene Geld mit Immobilien”. Danach stand auf der Bühne Andres Sell mit seinem Thema “Immobilien – der ewige Boom?”. Andreas Sell hat im übrigen eine sehr angenehme Art und der Beitrag war wirklich super. Der darauf folgende Beitrag hatte das Thema “Mit der Immobilientycoonstrategie zum Großinvestor” und war natürlich von Paul Misar. Es ging Schlag auf Schlag weiter. Es folgte ein “kleiner Umsetzungsimpuls mit Thomas & Stephan”. Dieser lautete, ein Investorenprofil zu erstellen. Eins meiner ToDo’s nach dem Kongress. Wir trafen dann in der Kaffeepause den Immobilienmakler, der mir meine Wohnung in Mainz verkauft hat. Ein super Typ. Ich habe ihm zu verstehen gegeben, dass ich wieder bereit für nen geilen Deal wäre. Der letzte Vortrag, den wir uns angehört haben, war dann nochmal ein richtiger Kracher. “Psychologie der Superreichen” von Dr. Dr. Rainer Zitelmann. Ein Mega Typ, weswegen ich im Anschluss sein Buch gekauft habe, welches er noch persönlich signiert hat. Andi und ich machten und dann wieder auf den Weg nach Garmisch, auch wenn wir noch den ein oder anderen coolen Beitrag verpasst haben, aber die Sehnsucht nach unseren Familien trieb uns zurück 🙂

Der Immopreneur-Kongress war für uns beide auf jeden Fall extrem bereichernd. Wir haben tolle Leute kennengelernt. Super Beiträge gehört. Sehr viel gelernt und mitgenommen. Eins der Learnings: Wir brauchen gescheite Visitenkarten. Diese haben wir heute designet und bestellt. Zu allen anderen Learnings wird es sicherlich extra Beiträge geben. Das wichtigste zum Schluss: Wir sind auch im nächsten Jahr wieder auf dem Kongress. Andi und ich haben bereits vor Ort unser Ticket für 2019 gekauft.

Ab zur nächsten Stufe als Investor!
Oliver

 

Einmal zuschlagen bitte!

Ich habe es in der Vergangenheit immer mal wieder erwähnt. Ich bin an dem nächsten Immobiliendeal dran. Vergangenen Freitag, war ich beim Notar zur Beurkundung. Jetzt kann ich euch endlich die Details zu dem Deal nennen.

Wie kam es überhaupt zu diesem Deal? Die Info hatte ich aus meinen direkten Netzwerk. Der bisherige Eigentümer war aus persönlichen Gründen nicht mehr in der Lage, die Raten für die Wohnung an die Bank zu zahlen und hat es leider auch versäumt, sich rechtzeitig mit der Bank auseinanderzusetzen um eine Lösung zu suchen. Seine Bank hat daraufhin die Zwangsvollstreckung angeordnet. Das scheint den Eigentümer dann doch noch mal etwas wachgerüttelt zu haben, allerdings war es da für ihn bereits zu spät. Er hatte die Möglichkeit, die Zwangsversteigerung abzuwarten, oder die Wohnung vorher noch zu verkaufen.

Ich war in der glücklichen Lage, dass mir jemand aus meinem Netzwerk diesen Tipp gegeben hat und so habe ich den Eigentümer direkt kontaktiert. Nach einigen Telefonaten und einer Besichtigung waren wir uns einig, dass ich ihm die Wohnung vor der Zwangsversteigerung abkaufen werde. Ich habe dem Eigentümer unterstützt wo es nur ging. Ich habe mit seiner Bank Kontakt aufgenommen, ich habe den Notar herausgesucht und den Vertrag vorbereiten lassen und ich habe meine Finanzierung aufgestellt. Wie bereits oben erwähnt, haben wir dann vergangenen Freitag beurkundet.

Daten zum Deal: 1 Zimmer Appartement mit separater Küche + Balkon + Tiefgaragenstellplatz. 38m² Wohnfläche, 1. OG in Geretsried südlich von München. 70er Baujahr, seit Jahren fest vermietet zu 380€ kalt ohne TG-Stellplatz. Kaufpreis 100.000 € inkl. Stellplatz.

Was habe ich damit vor? Ich möchte die Wohnung idealerweise mit Aufschlag weiterverkaufen. Ich weiß um die Steuer die fällig wird und die Zinsvorfälligkeit. Dennoch habe ich hier ordentlich Luft nach oben mit dem Preis. Der Reingewinn soll dann zum Abbau der noch offenen Konsum-Schulden dienen und als Startkapital für die nächsten Wohnungen. Wenn es soweit ist, werde ich das natürlich gerne bloggen.

Solltest du Fragen haben, stell sie mir bitte.

Dein
Oliver

 

Eindrücke aus der Mainzer Wohnung… Vorher und Nachher

Heute möchte ich vorerst das letzte mal zu meiner Mainzer Wohnung schreiben. Ich möchte abschließend nochmal Zahlen und Fakten nennen und danach Bilder sprechen lassen.

Nochmal ein paar Daten zur Erinnerung, die ich in einem vergangenen Post bereits aufgezählt habe. 78m², 19. OG, 2,5 Zimmer, 115.000€ KP inkl. TG-Stellplatz in Mainz-Gonsenheim. Mittlerweile habe ich den Vertrag mit der Hausverwaltung zur Vermietung unterschrieben. Dabei habe ich die Kaltmiete von 600€ auf schlussendlich 660€ verhandelt. Ergibt eine Bruttomietrendite von erfreulichen 6,9% bzw. einem Faktor von 14,5. Unter Berücksichtigung der Renovierungskosten, der Kaufnebenkosten und der nicht umlegbaren monatlichen Nebenkosten ergibt sich eine Nettomietrendite von 4,9%. Als letztes bleibt zu nennen, dass ich hier einen positiven Cashflow von 42€ monatlich vor Steuern erwirtschafte. Die Einnahmen sind auch bei Leerstand der Wohnung garantiert.

Jetzt aber mal ein paar Fotos. Ich habe dafür einige Aufnahmen von der ersten Besichtigung, kurz vor Ende der Renovierungsarbeiten und schließlich vom fertigen Ergebnis.

So wurde die Wohnung damals besichtig:

Zwischendrin habe ich folgendes vorgefunden:

 

Und so sah das ganze am Ende aus:

Ich bin recht zufrieden und denke, da ist was nette, helles aus der Wohnung geworden. Ich hoffe die zukünftigen Mieter sind lieb zu Wand und Boden 🙂 Irgendwann in den nächsten Jahren wird mal das Bad fällig werden, aber jetzt darf die Wohnung erst mal ein bisschen Geld verdienen. Bitte äußere dich gerne, wenn dir was auf dem Herzen liegt.

Dein
Oliver

 

 

 

Mainzer Wohnung kurz vor der Vollendung!

Vergangenes Wochenende war ich in Mainz. recht kurzfristig habe ich meine Frau und meine zwei Kinder eingepackt. In der Nacht von Freitag auf Samstag sind wir losgefahren. Gegen 9 Uhr morgens waren wir bei meiner Oma und meinem Opa, die in der Nähe von Mainz wohnen und haben uns ein schönes Frühstück gegönnt. Danach ging es in meine Wohnung um den Renovierungsfortschritt zu prüfen und meiner Familie meine Immobilie zu zeigen.

Vor Ort haben wir meinen Handwerker Gregor mit seinen Mitarbeitern angetroffen. Gregor hat uns durch die Wohnung geführt und den aktuellen Status gezeigt. Die Wände waren alle gestrichen. in zwei Räumen war der neue Laminat bereits verlegt. Insgesamt ging es gut vorwärts. Meine Frau hat sich übrigens nicht getraut, vom Balkon runter zu gucken. Das 19. OG war ihr doch etwas zu heftig 😀

Parallel habe ich auch noch mal mit der Hausverwaltung wegen der Miete verhandelt. Wir haben uns diese Woche auf 660€ kalt monatlich geeinigt. Ich konnte also nochmal 10€ mehr rausholen, die sich direkt in voller Höhe auf meinen monatlichen Cashflow auswirken werden. Der Vertrag wird diese Woche unterzeichnet.

Soeben habe ich noch mein Abschlussgespräche mit Gregor zwecks der Renovierung gehabt. Morgen wird die Wohnung final fertig gestellt. Ich werde nicht persönlich zur Abnahme fahren, sondern Florian, der auch die Besichtigung eingangs gemacht hat, bitten, die Wohnung nochmal zu checken und Fotos zu machen.

Das Projekt “Mainzer Wohnung” geht in den Endspurt. In ca. einer Woche ist alles erledigt und die Mieteinnahmen sprudeln. Der neue Cashflow wird aber erst im Ziele-Review Anfang August zu sehen sein, da erst im Juli die ersten Einnahmen erfolgen. Sobald ich noch die neuesten Bilder von Florian habe, werde ich einen kleinen Beitrag mit Vorher-Zwischendrin-Nachher-Fotos machen.

Bis dahin
Dein
Oliver

Noch 2877 Tage

Wie angekündigt, habe ich mit der Hausverwaltung in Mainz nochmal nach verhandelt wegen der Miete. Aktuelles gebot liegt bei 650 Euro. Damit kann ich schon deutlich besser leben. Man darf nicht vergessen, dass diese Miete garantiert ist, egal ob die Wohnung bewohnt ist oder nicht. Ich habe mir daraufhin den Vertrag zuschicken lassen, welchen ich heute erhalten habe. Aber auch hier muss noch verhandelt werden. Das ganze ist also noch nicht in trockenen Tüchern.

Das Interview mit meinem Banker steht auch noch aus. Ich bin tatsächlich leider noch nicht ganz durch mit den Vorbereitungen. Aber ich versuche weiterhin, diesen Monat das ganze über die Bühne zu bringen.

Die meiste Zeit kostet mich aktuell der nächste anstehende Immobiliendeal. Es handelt sich um ein Appartement welches ich gleich wieder mit Aufschlag verkaufen möchte. Weitere Details bleiben aber nach wie vor unter Verschluss 😉

Mein Investment in die Plattform Mintos habe ich diesen Monat ausgebaut. Ich erwarte die ersten Rückflüsse in dieser Woche.

Es bleibt an allen Fronten etwas zu tun. Andere Themen laufen bereits im Hintergrund an, über die ich in den nächsten Wochen ebenfalls noch mehr berichten kann. Das wichtigste aktuell ist die Wohnung in Mainz abzuschließen. Ich werde aber in den kommenden Wochen auch die WM genießen und mir ein bisschen Fußballzeit gönnen 🙂

Dein
Oliver

Neues zu meiner zweiten Wohnung

Ende April hatte ich ja über den Kauf meiner zweiten Wohnung berichtet, die ich damals quasi ungesehen gekauft habe. Mittlerweile ist der Kaufpreis bezahlt und letzten Sonntag war es dann soweit: Wohnungsübergabe.

Nach harten 6,5 Stunden im Auto traf ich Sonntags um 16.15 in Mainz ein. Auf mich wartend meine Freunde Florian, der für mich die Wohnung besichtigte, und mein Freund Jan-Hendrik, der gerade selber an seinem ersten Objekt dran ist. Florian hatte von Makler bereits die Schlüssel in Empfang genommen. Wir betraten also zu dritte das Haus und fuhren mit dem Fahrstuhl ins 19. OG, wo meine Wohnung auf mich wartete. Der Moment, in dem sich der Schlüssel im Schloss dreht und sich die Tür ein Spalt öffnet. Der Moment, wo der Geruch deiner neuen Wohnung und die ersten Lichtblicke auf deine Augen treffen. Ok. Ich übertreibe ein bisschen 😉 Aber es war dennoch sehr spannend, als ich die Tür aufschloss und die Wohnung betrat.

Wir schauten uns um. Inspizierten jede Ecke, genossen den Ausblick. Ich war super zufrieden. In der Küche warteten die weiteren Schlüssel des Objektes auf mich. Ich machte mir einen Eindruck darüber, was alles renoviert werden muss. Florian war ja bereits einige Wochen vorher mit einem Handwerker in der Wohnung, der sich ebenfalls ein Bild gemacht hat. Jetzt konnte ich die Kosten auch verhandeln… Im Anschluss schauten wir uns noch den zugehörigen Keller und TG-Stellplatz an. Ich bin nach wie vor von einem guten Kauf überzeugt.

Am Montag Morgen traf ich mich noch mit der Hausverwaltung wegen eines Generalmietvertrages. Die Hausverwaltung betrat mit mir nochmal die Wohnung um sich ein Bild zu machen. Ich zählte auf, was alles in den kommenden Wochen renoviert werden soll. Die Hausverwaltung bietet an, mir eine fixe Miete zu zahlen, egal ob Leerstand oder nicht, und vermietet die Wohnung dann selber mit einem Aufschlag weiter. Klar, dass die mir angebotene Miete nicht der Marktmiete entspricht, dafür hat man auch keine Sorgen. Das entsprechende Angebot habe ich gestern erhalten. Jedenfalls bin ich nach der Besichtigung wieder Richtung Garmisch gefahren. Zurück nur 4,5 Stunden.

Zuhause angekommen habe ich direkt den Handwerker angerufen. Es wird folgendes in der 78m² großen Wohnung gemacht: Teppichboden und Fußleisten raus und entsorgen. Laminat verlegen. Löcher in Wänden zu machen und Wände streichen. Heizkörper lackieren. Silikonfugen im Bad erneuern. Türzargen abschleifen und weiß streichen. Balkontür einstellen. Kostenpunkt inkl. Material etwa 5.500€. Ich denke, der Preis passt gut.

Wie bereits erwähnt habe ich heute das Angebot der Hausverwaltung bekommen. Inkl. TG-Stellplatz bietet man mir 600€ monatlich für die Wohnung. Wenn ich selber vermiete, erziele ich etwa 750€ im Monat. Der Unterschied ist mir zu heftig. Ich versuche jetzt hier noch deutlich nachzuverhandeln, ansonsten kümmere ich mich über andere Wege um eine Vermietung. Da ich ab Juli vermieten will, habe ich noch ein kleines bisschen Zeit.

Ich halte dich auf dem Laufenden.

Dein
Oliver

Eine weitere Wohnung im Besitz…

Es ist getan. Ich habe beim Notar für meine zweite Eigentumswohnung unterschrieben. Ich bin sehr glücklich mit dem Deal, auch wenn noch nicht alles “perfekt” lief. Mit jedem Deal wird man dazu lernen. Bei den ersten Deals ist die Lernkurve natürlich noch am steilsten, bevor diese dann abflacht. Gerne beschreibe ich euch meinen Deal in drei Phasen. In der ersten Phase geht es darum, wie ich an die Immobilie gekommen bin. Phase zwei handelt von der Finanzierung. Phase drei liegt noch in der Zukunft und behandelt die Zeit von Unterschrift beim Notar bis zur Vermietung.

Die erste Phase: Es war Februar 2018. Ich traf mich mit meinem Vater auf ein Bierchen. Wir sprachen über Gott und die Welt und irgendwann auch über Immobilien. Irgendwann empfahl er mir, doch im Ingelheimer Raum zu suchen. Ingelheim liegt bei Mainz in RLP. Wir kommen ursprünglich aus der Gegend und kennen uns dementsprechend auch gut dort aus. Außerdem habe ich dort noch Freunde, die mich unterstützen können. So kam es, dass ich mich über den dortigen Markt erkundigte und kurze Zeit später, nämlich Anfang März, mehrere Besichtigungen in Mainz für den gleichen Tag vereinbarte. Ich machte mich auf die Reise und besichtigte verschiedene Wohnungen. Begleitet wurde ich von meinem guten Ingelheimer Freund, Florian. Lustigerweise war einer der Makler ein bekannter von Florian. Und wahrscheinlich war das auch der Grund, dass dieser Makler uns nach der Besichtigung noch zu einem anderen Objekt schickte, welches er gerade einen Tag vorher angenommen hatte. Er hatte noch keine Unterlagen, er hatte noch keinen Schlüssel, aber eine Adresse. Wir fuhren also noch an diesem Objekt vorbei um zumindest mal das Gebäude von außen zu sichten und die Umgebung zu erkunden. Das passte soweit. Dieses letzte, nur von außen besichtigte Objekt, war das interessanteste vom ganzen Tag. Als Eckdaten bekam ich genannt: 78m², 19. OG, 2,5 Zimmer, 115.000€ KP inkl. TG-Stellplatz. Da ich nur einen Tag in der Gegend war, schickte ich Florian zusammen mit dem Makler auf Besichtigung und lies ihn Fotos für mich machen. Zwischenzeitlich habe ich auch die Objektunterlagen erhalten. 5 Stunden nachdem ich die Fotos erhielt rief ich den Makler an habe den Deal unverhandelt eingetütet.

Die zweite Phase: Es war Mitte März. Nach der Zusage zur Wohnung war nun Zeit sich um die Finanzierung zu kümmern. Natürlich hab ich im Vorfeld schon geklärt, welchen groben Rahmen ich zur Verfügung habe. Jetzt ging es um die Details. Zunächst habe ich geplant, mit dem Finanzierungsvermittler, den ich Anfang Januar kennenlernte, zu finanzieren. Ich erwähnte das Kennenlernen in einem älteren Beitrag (Netzwerk). Ich bekam nach etwas einer Woche auch ein Finanzierungsangebot. Leider entsprach das nicht ganz meinen Vorstellungen und schien auch nicht verhandelbar. So änderte ich kurzfristig meine Strategie und wechselte wieder zu meinem Banker, mit dem ich auch meine erste Wohnung finanziert habe. Mir hat hier besonders gefallen, wie kurzfristig und spontan mein Banker dabei eingesprungen ist. Ich weiß übrigens, dass er mitliest und frage ihn an dieser Stelle, ob ich ihn zukünftig mit Namen benennen darf ;). Wir bereiteten die Finanzierung vor. Gleiche Bank wie bei der ersten Wohnung. Alles schien zunächst ganz fein. Dann der Schlag ins Gesicht… Die Bank hatte dermaßen strenge Auflagen, die ich einfach nicht erfüllen konnte. Erschreckenderweise wäre es gegangen, wenn ich nicht verheiratet gewesen wäre. Jetzt war auf jeden Fall ein erneuter Strategiewechsel angesagt. Mein Banker und ich entschieden uns für das Angebot einer anderen Bank. Hier kurz zur Erklärung: Mein Banker ist nicht an eine bestimmte Bank gebunden. Weitere Erläuterungen folgen in einem separatem Beitrag. Mit der neuen Bank kam dann alles recht schnell ins laufen. Bis dahin hatte ich allerdings schon zwei Wochen verschenkt. Bei dieser “dritten Bank” kam es dann am Ende auch zur Finanzierung. Es gab hier zwar auch noch ein paar Stolpersteine, aber ich bin mir sicher, dass wir die für die nächsten Objekte schon gut aus dem Weg räumen können.

Die dritte Phase: Der Notarvertrag ist unterzeichnet. Die Wohnung wird derzeit noch vom Eigentümer bewohnt. Sobald dieser raus geht und die Wohnung übergibt, beginnt der nächste Schritt. Die Wohnung muss renoviert werden. Glücklicherweise halten sich die Maßnahmen in Grenzen. In der Wohnung ist ein Teppich verlegt, welcher gegen ein Laminat ausgetauscht wird. Die Wände werden gestrichen. Da ich nicht selber vor Ort bin muss ich das irgendwie delegieren. Hier kommt wieder Florian ins Spiel. Florian kennt den ein oder anderen Handwerker und hilft mir freundlicherweise, die Renovierung zu organisieren und Details vor Ort zu klären. In den nächsten Tagen wird ein Begehungstermin vereinbart, bei dem Florian dem Handwerker das Objekt zeigt. Darauf wir ein Angebot folgen, welches mir hoffentlich nicht die Füße wegzieht 😀 Parallel werde ich die Hausverwaltung kontaktieren, da diese auch einen Vermietungsservice anbieten. Idealerweise übernehmen die den kompletten Vermietungsprozess für mich. Das werde ich ein bissche davon abhängig machen, wie Mieter ausgesucht werden und was mich der Spaß kosten würde. Insgesamt soll zwischen Übergang der Wohnung in meinen Besitz und Vermietung maximal ein Monat vergehen. Sportlich aber machbar.

Zum Abschluss noch ein paar Zahlen. KP 115.000€ inkl. Stellplatz. Zu erwartende Bruttomietrendite 7,8% (sehr konservativ). Finanzierung 100%. Erwarteter Cashflow vor Steuern ca. 130€ (sehr konservativ).

Ich werde zu dem Fortschritt bei der Wohnung weiter schreiben. Sobald diese vermietet ist, fließt das Ergebnis in meine Zielerreichung mit ein.

Dein
Oliver

Noch 2954 Tage

Heute möchte ich einen kleinen Ausblick geben, was im April bei mir ansteht.

Direkt am Anfang des Monats freue ich mich, einen ersten Zielereview zu veröffentlichen und zu zeigen, wo ich derzeit stehe und was mir noch zu meinen Jahreszielen fehlt. Ich habe ein paar Grafiken vorbereitet, sowohl für die kurzfristigen, als auch für mein langfristiges Ziel.

Dann folgt die Invest in Stuttgart (Zur Messeseite) auf der ich am 14.04.18 zusammen mit meinem “Andi” sein werde. Darauf freue ich mich im April besonders. Ich bin sehr gespannt, was ich hier neues lernen darf und will natürlich auch mein Netzwerk erweitern. Wenn du selber noch spannende Tipps für Messen oder Events hast, schreib doch gerne einen Kommentar. Bist du vielleicht auch auf der Invest? Dann lass uns doch gerne ein bisschen vor Ort austauschen.

Das aber wichtigste im April wird vermutlich der Notartermin, bei dem ich für meine zweite Wohnung unterschreibe. Der Termin wird in der zweiten Monatshälfte stattfinden. Ich will noch nicht zu viel verraten, aber die Wohnung ist dieses mal in Mainz und hat eine zu erwartende Bruttomietrendite von +/- 8%. Nachdem der Deal perfekt ist, wird es natürlich ausführliche Infos geben.

Soweit für den Moment.
Dein
Oliver

Die Finanzielle Situation “aufhübschen”

In der Vergangenheit habe ich so einige Sünde begannen, die Auswirkungen auf meine Bonität hatten. Wie ein großer Teil der Bevölkerung lockten mich die schier unendlichen Möglichkeiten von günstigen Finanzierungen für Konsumgüter. Es ist erstaunlich, wie einfach man an Geld für Dinge kommt, die man nicht braucht.

Bedingt durch meine neuen Ziele, habe ich mich natürlich auch mit meiner Bonität befasst. Neben der genauen Kenntnis über noch offene Verpflichtungen, war es auch nötig zu sehen, was noch so alles in der Schufa steht und ob das alles eigentlich auch so stimmt. Die noch offenen Verpflichtungen bestehen zum größten Teil aus der Restschuld für unser Auto, welches wir uns angeschafft hatten, nachdem unser erstes Kind auf die Welt kam.

Bei der Durchsicht meiner Schufa-Eintragungen bin ich dann sogar tatsächlich auf einen falschen Eintrag gestoßen, welchen ich gleich bemängelt habe. Kurze Zeit später kam die Nachricht, dass der Eintrag bei der Bank hinterfragt wurde und nun entfernt wird. Es lohnt sich also auf jeden Fall, sich mal seine Einträge anzuschauen. Es gab da jetzt noch, neben der Finanzierung des Fahrzeugs, einen weiteren laufenden Kredit in der Schufa. Um diesen daraus zu bekommen, besorgte ich mir über die noch offene Summe einen Privatkredit und löste den in der Schufa eingetragenen Kredit damit ab.

Die nächste Berechnung meines Schufa-Scores erfolgt Anfang April. Ich bin sehr gespannt, inwiefern sich mein Score durch die genannten Maßnahmen verändert und werde das im Auge behalten. Wie im letzten Beitrag erwähnt, ist ein Ziel für dieses Jahr, die Konsumschulden komplett zurück zu zahlen und damit weiter an einer besseren Bonität zu arbeiten.

Ach ja. Ich mache das natürlich, um bei den Banken bessere Konditionen für die Finanzierung von Immobilien zu bekommen 🙂

Dein
Oliver

 

Und jetzt Vollgas!

Ein schönes Gefühl, wenn du das erste mal Miete einnimmst. Ein noch viel schöneres Gefühl, wenn nach Abzug vom Hausgeld und der Finanzierungskosten noch etwas davon übrig bleibt.

Davon angefixt, wollte ich möglichst bald weitere Wohnungen kaufen können. Da ich aber immer noch nicht wirklich viel über Immobilien wusste, war es jetzt an der Zeit, das Wissen aufzubauen. Auf meinem Weg in die Arbeit sitze ich 45 Minuten im Auto. Abends auf dem Weg nach Hause nochmal das gleiche. So kam es mir in den Sinn, diese zeit zu nutzen und während dessen einen Podcast zu hören. Gefunden habe ich den Immopreneur-Podcast von Thomas Knedel.

Ich hörte nun die nächsten Wochen alle Folgen, die Thomas Knedel und seine Partner aufgenommen hatten und saugte das geballte Fachwissen auf wie ein Schwamm. Der Podcast lieferte mir nicht nur die Motivation, weiter an Immobilien festzuhalten, sondern versorgte mich mit Know-How welches ich gleich umsetzen konnte. Ich freue mich noch heute auf die neu erscheinenden Podcast Folgen.

Aufgrund des Podcasts bin ich auch der Facebook Gruppe der Immopreneur-Community beigetreten, sowie im Forum unterwegs. Ein erster wichtiger Schritt, mir ein Netzwerk in diesem Bereich aufzubauen.

Das Jahr 2017 neigte sich dem Ende zu. Ich war jetzt bereit Vollgas zu geben! Ich erweiterte mein Netzwerk, ich definierte klare Ziele, ich baute meine Strategie aus, ich verbesserte meine Finanzen, ich investierte in alle meine drei Säulen. Zu all diesen Punkten in der folge weitere Details.

Dein
Oliver