Noch 2536 Tage…

In der letzten Zeit hat man nicht ganz so viel von mir gehört. Zumindest nicht so viel, wie ich mir gerne gewünscht hätte. Das liegt sicher einerseits daran, dass es nicht sooo viel neues gibt, andererseits auch daran, dass ich momentan wenig freie Minuten habe.

Es umtreiben mich aktuell mehrere Themen, die meine Kapazitäten binden. Mal abgesehen davon, dass ich abends und am Wochenende auch mit meinen Kinderchen viel spiele. Wir befinden uns aktuell in Deutschland wieder in der Dividendensaison. Ich besitze im Moment noch Überbleibsel aus vergangenen Tagen von K+S und ProSieben. Beide kürzen dieses Jahr leider die Dividenden, auch die Kursentwicklung ist richtig bescheiden. Naja, immerhin kommt noch ein bisschen was rein. Nachdem ich meine saftige Steuernachzahlung verdaut habe, werde ich den ersten neuen Dividendentitel ins Depot legen. Wenn einer nen guten Monats oder Quartalszahler hat, möge er sich gerne melden.

Momentan arbeiten meine Frau und ich zusammen mit meinen Eltern außerdem an einem Onlineshop für nachhaltige Mode und Accessoires. Hier wollen wir eigene Produkte und Designs anbieten. Der aktuelle Status ist, dass wir die Marke eintragen lassen und die ersten Vorgespräche führen. Also noch vieles zu tun. Bis zum Herbst sollen aber die ersten zwei, drei Produkte gelauncht sein. Die Aufgaben sind im großen und ganzen verteilt und jeder hat sein Päckchen zu erledigen.

Im Bereich Immobilien bin ich wieder aktiver. Vergangene Woche ein Sanierungsobjekt besichtigt, wo ich vermutlich eine zweite Runde mit einem Bausachverständigen drehen werde. Jetzt die Woche eine potentielle Ferienwohnung und am kommenden Wochenende prüfen wir eine neue Region in der ich eventuell aktiv werden möchte. Auch Fix und Flip ist weiter ein Thema. Ich habe dieser Tage die Akquisetätigkeiten gestartet. Hierbei orientiere ich mich sehr stark an Oliver Fischers System. Postkarten, Schild, Anzeigen, etc… Ich lasse mich überraschen, wie sich das entwickelt.

Alles viel Arbeit, die aber hoffentlich Früchte tragen wird. Sollte grundsätzlich jemand interessiert sein als Co-Investor mitzuwirken, darf er oder sie sich gerne bei mir melden. Ansonsten werde ich euch weiter auf dem Laufenden halten und wünsche eine Gute Zeit.

Bis bald
Oliver

Erste Eindrücke von Estateguru

Bei der Suche nach einem Ersatz für Auxmoney bin ich bei Estateguru gelandet. Inzwischen habe ich mich registriert, verifiziert und die ersten paar Euros investiert. All diese Schritte liefen sehr unproblematisch und reibungslos ab.

Bei Estateguru wird in Immobilienbesicherte Kredite investiert. Nach der Registrierung landet man in einem übersichtlichen Dashboard, von wo aus man überall anders hin navigieren kann. Die Verifizierung konnte ich mit meinem gescannten Personalausweis vornehmen. Diesen hochgeladen und ca. einen Tag später die Bestätigung erhalten, dass mein Account nun verifiziert ist. Jetzt war ich bereit, die ersten Euros zur Plattform zu überweisen. Das geschieht ganz klassisch mittels Überweisung. Ein anderer Weg wird nicht angeboten. Die Einzahlung erfolgte recht schnell. Am nächsten Tag war das Geld verfügbar.

Jetzt konnte ich investieren. Ich habe mich von Anfang an für die Auto-Invest-Funktion entschieden. Außer Investitionsbetrag, Laufzeit und Art des Kredites gibt es nichts weiter auszuwählen. Der Mindestanlagebetrag pro Projekt beträgt 50€. Eine recht höhe Hürde meiner Meinung nach. Per E-Mail wurde ich informiert, sobald der Auto-Invest in ein Projekt eingezahlt hat. Die E-Mail enthält nähere Angaben, um was für ein Projekt es sich handelt, wie lange die Laufzeit ist und mehr. Die Zinsen liegen, bei dem was ich bisher gesehen habe, bei etwa 11%. Nach etwa drei Tagen war ich in zwei Projekte investiert.

Über das Menü komme ich in die Portfolio-Übersicht, wo ich jederzeit die Details der Projekte einsehen kann, in die investiert wurde. Hier finde ich auch den Zahlplan, der mir sagt, an welchen Tagen ich mit welchen Rückflüssen rechnen darf.

Ich werde jetzt in den nächsten Monate hier erst mal ein wenig einzahlen und sehen , was so passiert. Meine erste Zahlung erhalte ich voraussichtlich Mitte Mai. Dank der sehr ausführlichen FAQ’s fühle ich mich bisher recht wohl auf der Plattform. Wenn ihr euch registrieren wollt, erhaltet ihr über folgenden Link 0,5% der in den ersten drei Monaten investierten Beträge als Bonus gut geschrieben. Hier klicken! .

Ich werde berichte, wie sich die Plattform schlägt.

Bis bald
Oliver

Über 400% EK-Rendite in 9 Monaten

Irgendwie hab ich es immer noch nicht so richtig verarbeitet. Diesen Dienstag war ich beim Notar. Das erste Mal in diesem Jahr. Der Anlass war der so lang ersehnte Verkauf meiner Wohnung in Geretsried. Nach einer gefühlten Ewigkeit hat sich ein geeigneter Käufer gefunden. Gekauft habe ich im Juli 2018. Die Fakten damals:

1 Zimmer Appartement mit separater Küche + Balkon + Tiefgaragenstellplatz. 38m² Wohnfläche, 1. OG in Geretsried südlich von München. 70er Baujahr, seit Jahren fest vermietet zu 380€ kalt ohne TG-Stellplatz. Kaufpreis 100.000 € inkl. Stellplatz.

Zwischen dem Ankauf im Juli 2018 und dem schlussendlichen Verkauf diesen Dienstag ist viel passiert. Der Ankauf selber lief dabei noch sehr entspannt ab. Die Finanzierung war schnell geklärt damals, der Notartermin kein Problem. Da das ganze ohne Makler ablief waren die Kaufnebenkosten auch dementsprechend gering. Danach wurde es etwas komplizierter. Die aktuelle Hausverwaltung in diesem Objekt hat sich innerhalb kürzester Zeit zu meinem Feindbild Nr. 1 entwickelt. Dazu möchte ich den Damen und Herren an dieser Stelle herzlich gratulieren :D. Wie man das schafft? Unflexibilität, keine Kooperationsbereitschaft, frigide verbitterte Damen in Entscheidungspositionen.

Das Ursprungsproblem bestand darin, dass der bisherige Eigentümer eher so der Typ megaverpeilter aber liebenswürdiger Kuschelhase ist. Die Unterlagen die ich von ihm bekommen habe, waren stark Lückenhaft. Insbesondere die Protokolle der Eigentümerversammlungen und die Hausgeldabrechnungen fehlten seit geraumen Jahren. Man muss erwähnen, dass der gute Mann die Wohnung ca. 18 Jahre im Besitz hatte bevor die Notsituation eintraf, weswegen er verkaufen musste. Irgendwann muss bei ihm was passiert sein, weswegen keine Unterlagen mehr abgelegt und verfügbar waren. Ich wollte mich also an die Hausverwaltung wenden, um fehlende Unterlagen von dort zu erhalten. Erst mal eine normale Vorgehensweise, sollte man meinen? Die HV sah das wohl anders und stellte sich massiv quer, verlangte später horende Gebühren für diesen speziell angefragten Service. Nach einigen Mails und einem Telefonat indem ich quasi in Bettlermanier nach Unterstützung gebeten habe, habe ich zumindest Protokolle und aktuellen Wirtschaftsplan erhalten und das sogar kostenlos. Es fehlten die alten Abrechnungen. Ich habe das bisher bei keiner HV so erlebt wie in diesem Fall. Egal.

Parallel versuchte ich mich darum zu kümmern, die Kaution vom Voreigentümer zu bekommen. Lustige Geschichte. Ich bin ja wirklich ein geduldiger Kerl, wenn man das so im nachhinein betrachtet. Die ersten zwei Monate meiner Bemühung liefen so ab, dass ich den Vorbesitzer gelegentlich an die Kaution erinnerte und dieser sagte, er erreiche in der Bank irgendwie nie den richtigen Ansprechpartner. Kann ja vorkommen. Insbesondere wahrscheinlich wenn ich versuche Nachts oder am Wochenende in der Bank anzurufen. Keine Ahnung ob es so war, aber es fühlte sich so an. Dann kam irgendwann die Info, dass die ARGE der Umschreibung des Kautionskontos zustimmen muss, da diese die Kaution damals gestellt hat (In der Wohnung leben Hartz 4-Empfänger). Auch hier bin ich wieder 2 Monate hinterher gelaufen. Das Ende vom Lied, die Kaution war noch für die Vormieterin, die ebenfalls Hartz 4 bezog und konnte, weil neue Mieter und neuer Eigentümer, nicht umgeschrieben werden. Man hatte die Kaution damals einfach liegen lassen für die neuen Mieter. Ich musste jedenfalls an die Mieter herantreten und nach ganzen 8 Jahren Mietzeit darauf hinweisen, dass keine Kaution vorliegt und ich die nun einfordere. War eine spannende Situation 😀 Tatsächlich hat die ARGE 2 Wochen später überwiesen. Das war übrigens Ende Februar 2019 ;). Ihr seht, langer Prozess, aber mit Happy End.

Wiederum Parallel zur Kautionsgeschichte liefen die Verkaufsbemühungen ab, die sich im Laufe der Zeit von wenig Einsatz zu mehr Einsatz entwickelten. Ja, erst mal versuchen, keine unnötige Energie zu verschwenden. Die Bemühungen am Ende haben sich aber gelohnt und meiner Meinung nach den Ausschlag gegeben. Der Plan war zunächst zu versuchen, innerhalb des Netzwerkes einen Interessenten zu finden. Es hat sich aber nach einiger Zeit so dargestellt, dass die Wohnung so wie ich sie verkaufen wollte nicht attraktiv genug war. Ich war aber davon überzeugt, dass ich meinen Preis bekommen werde. Aber wie nur? Ich muss sagen, dass mir hier der Immopreneur-Kongress im November 2018 geholfen hat. Dort habe ich mit einem Teilnehmer, den ich vor Ort kennengelernt habe, gesprochen. Während ich noch vorhatte die Mieterhöhung als Potential mit zu verkaufen, riet mir der Kollege, die Miete selber anzuheben und dem zukünftigen Käufer somit den Einstieg in das Verhältnis Mieter zu Vermieter zu vereinfachen. Das leuchtete mir irgendwie sofort ein. Ein wichtiger Hinweis 🙂 Kaum wieder zuhause habe ich also Gas gegeben. Als erstes habe ich eine Maklerin beauftragt, den Verkauf zu übernehmen. Glücklicherweise ohne Maklercourtage auf meiner Seite.

Dann hab ich weiter überlegt, wie ich die Wohnung für einen Käufer attraktiver machen kann. So habe ich noch im November das gefürchtete Mieterhöhungsschreiben aufgesetzt. Geretsried verfügt nicht über einen Mietspiegel, weswegen ich nervös war, ob das Ganze wohl durchgehen mag. Die Maklerin, die Ihren Job echt supi gemacht hat, hat noch auf die Mieter eingeredet, so hatte ich kurze Zeit später die unterschriebene Zustimmung zur Mieterhöhung. Schritt zwei bestand darin, den freien, unvermieteten Stellplatz in der Tiefgarage zu vermieten. Die Akquise eines Mieters habe ich auf meine Frau abgewälzt. Über Ebay-Kleinanzeigen hat sie kurz darauf jemanden gefunden, der zukünftig 50€ im Monat für diese exquisite Unterbringungsmöglichkeit im Trockenen für sein Vehikel bezahlt. So konnte ich die Nettomiete von eingangs 380 € auf 470 € erhöhen. Wenn das nicht fett ist. Anfang des Jahres dann ein kurzes Aufflackern eines Problemchens. Die Mieter haben sich tatsächlich beschwert, dass zum einen ein Heizkörper nicht geht und dass Wasser in der Badewanne rausdrückt, wenn in der Küche das volle Spülbecken abgelassen wird. Beide Probleme bestehen übrigens laut Angabe der Mieter seit vielen Jahren. Da dachte ich kurz an den Vorbesitzer und sagte im Geiste: Danke dafür, dass du dich nicht darum gekümmert hast. Die Mieter stellten jedenfalls die Mieterhöhung, die ab Februar greifen sollte, in Frage. Um Stress zu vermeiden habe ich am folgenden Tag die Handwerker angerufen und einen Termin vereinbart. Austausch Heizungsventil plus Beseitigung Rohrverstopfung hat ich am Ende dann knapp über 500 € gekostet. Eine überschaubare Investition in zufriedene Mieter.

Nachdem dann tatsächlich all diese Dinge bis etwa Ende Januar erledigt waren, hat sich die Maklerin auch viel leichter getan, einen Käufer zu finden. Und nun, zwei Monate später ist der Deal beurkundet. Spannend ist ja nun, was hab ich eigentlich in Summe ausgegeben, was hab ich am Ende eingenommen, und wie viel habe ich in den 9 Monaten verdient? Die Fakten heute:

1 Zimmer Appartement mit separater Küche + Balkon + Tiefgaragenstellplatz. 38m² Wohnfläche, 1. OG in Geretsried südlich von München. 70er Baujahr, seit Jahren fest vermietet zu 420€ kalt .TG-Stellplatz separat für 50€ vermietet. Kaufpreis 135.000 € inkl. Stellplatz.

Ausgaben während der Haltezeit an Kaufnebenkosten, Zins, Hausgeld und Instandhaltung aber ohne Tilgung, etwa 10.000 €. Einnahmen an Warmmiete etwa 5.500 €. Entspricht etwa 5.000 € EK-Einsatz. Weitere Kosten die entstehen etwa 7.000 € Steuern. Erlös aus Tilgung + Verkaufsgewinn nach Steuern etwa 23.500€ Gewinn.

Ich hoffe das Ganze einigermaßen nachvollziehbar dargestellt zu haben. Ich bin mit dem Ergebnis recht zufrieden, handelt es sich hier doch um meine erste geflippte Wohnung. Der Erlös wird wie immer erwähnt zur Tilgung von noch bestehenden Konsumschulden genutzt. Ich gehe davon aus, dass Ende April die Zahlung des Verkaufspreises fließen wird. Bis dahin habe ich Gelegenheit mir eingehende Gedanken zur genauen Verwendung zu machen.

Zu guter Letzt möchte ich mich bei Stephan bedanken. Er hat mich das erste mal Anfang März über Facebook kontaktiert und scheint zu den Leuten zu gehören, die hier mitlesen 😉 Jedenfalls hat mich Stephan vergangene Woche gefragt, ob ich eine Karte für die Immobilienoffensive dieses Wochenende in München haben möchte, da sein Bekannter kurzfristig verhindert ist. Ich habe das Großzügige Angebot von Stephan gerne angenommen und werde also am 30./31.03.2019 an der Immopreneur Immobilienoffensive in München teilnehmen. Ich freue mich mega auf dieses Event und kann hier sicher tolle Kontakte knüpfen und einiges zum Thema Immobilien dazulernen.

Ich melde mich dann gerne kommende Woche wieder bei euch.

Bis bald
Oliver

Der P2P-Renditevergleich

Ich habe es ja schon angekündigt. Ich möchte die Renditen der drei P2P-Plattformen vergleichen, die ich seit einiger Zeit bespare. Jede Plattform gibt zwar selber eine Rendite aus, die du erwirtschaftest, aber entspricht das auch tatsächlich der Realität? Zur Vergleichbarkeit der drei Plattformen wende ich die XIRR-Formel an. Dazu habe ich mich bei dem Blog von Lars bedient, der ein Template zur Verfügung stellt. Zu finden unter: https://passives-einkommen-mit-p2p.de/wie-du-mit-xirr-deine-rendite-richtig-berechnest/
Das Ergebnis ist auf der einen Seite nicht so überraschend, wenn man sich schon etwas mit dem Thema auseinandergesetzt hat, zum anderen doch auch ein starkes Signal, dass die Berechnung mit der XIRR-Formel wirklich sinnvoll ist.

Zunächst zu Auxmoney. Die erste Plattform bei der ich mit P2P in Berührung kam. Bei Auxmoney bin ich seit Februar 2018, also jetzt schon über ein Jahr. Verteilt über 4 Monate habe ich dort insgesamt 400€ investiert. Investieren kann man ab 25€ je Kredit. Entsprechend gering ist die Diversifikation auf dieser Plattform bei mir. Leider habe ich auch bereits zwei Ausfälle zu verzeichnen, die meine Rendite schmälern. Der interne Rendite-Index spricht trotzdem von 8,01% Rendite. Berechnet mit der XIRR-Formel komme ich nur noch auf schlappe 1,81% Rendite. Das ist ein extremer Unterschied und kein gutes Ergebnis.

Als nächstes bin ich bei Mintos eingestiegen. Das war im Mai 2018. Dort habe ich über einige zeit 650€ investiert. Mintos funktioniert vom Prinzip her schon anders als Auxmoney, außerdem ist hier die Mindestinvestition bei 10€, was für eine bessere Diversifikation sorgt. Auch finde ich die Benutzerfreundlichkeit ausgezeichnet. Ich hab mich gleich sehr gut zurecht gefunden. Die Nettorendite die Mintos für mich angibt, liegt bei 10,89%. Die nach der XIRR-Formel berechnete Rendite liegt nur unwesentlich drunter, bei 10,32%. Ein richtiges gutes Ergebnis wie ich finde.

Die dritte meiner besparten Plattformen ist Bondora. Hier bin ich am kürzesten investiert. Bisher liegt meine Investition bei 500€. Am Anfang habe ich mich hier etwas schwer getan. Es hat eine Zeit gedauert, bis ich mich zurecht gefunden habe. Seitdem läuft es aber echt gut. Pro Kredit muss hier nur mindestens 1€ investiert werden. Auch Bondora ermittelt eine Nettorendite, die aktuell mit 18,46% angegeben wird. Meine XIRR-Rendite liegt bei starken 18,36%. Da ich hier aber noch sehr kurz dabei bin, gehe ich davon aus, dass sich die Rendite nach den ersten Ausfällen leicht korrigieren wird. Dennoch bin ich aktuell extrem zufrieden.

Mein persönliches Ergebnis. Auxmoney 1,81%, Mintos 10,32%, Bondora 18,36%. Die logische Konsequenz hieraus muss lauten, dass ich mich bei Auxmoney zurückziehe und stattdessen eine neue, dritte Plattform ausprobiere. Ich will nach wie vor auf drei Plattformen verteilt investieren. Also werde ich mich in der nächsten Zeit mal umschauen, welche Plattform ich ausprobieren werde und gleichzeitig Auxmoney entsparen.

Vielleicht hat ja von euch noch einer einen Tipp aus der eigenen Erfahrung, welche Plattform testenswert ist?

Bis bald
Oliver

Noch 2619 Tage…

Ich dachte, heute wäre mal wieder ein guter Tag um etwas zu schreiben. Das ist die letzten drei Wochen ein bisschen auf der Strecke geblieben. Wenn aber auch nicht so viel passiert, was soll ich mir dann die Finger wund schreiben 😀

Aber das ein oder andere ist eben doch passiert. Und so berichte ich heute über den Türkei ETF, in den ich 4 Monate lang ein bisschen eingespart habe. Quasi zur Gaudi. Und tatsächlich hat sich der ETF sehr gut entwickelt. Die Spekulation ist aufgegangen. Natürlich reines Glück. Jedenfalls habe ich den Sparplan eingestellt und die Anteile Anfang Februar verkauft. Dabei habe ich einen Gewinn nach Gebühren und Steuern von 8% realisiert. Ich weise nochmal darauf hin, dass ich echt sehr sehr wenig Geld reingesteckt habe. Die 8% klingen zwar super, aber es handelt sich nicht mal um ein Taschengeld. Spaß hats gemacht, und das war das Ziel. Sicher werde ich bei Gelegenheit wieder mal so einen kleinen Zock machen, einfach um ein bisschen Nervenkitzel in die ansonsten “langweilige” Anlage in ETF’s zu bringen.

Dann habe ich noch eine anstehende Veranstaltung, von der ich euch erzählen möchte. Am 19.03. werde ich zusammen mit meinem “Banker” auf die MMM-Messe nach München fahren. Das wird der Knaller. Die Star-Redner dieses Jahr: Uli Hoeneß, Dirk Müller und natürlich Gerald Hörhahn. Daneben diverse weitere. Die Veranstaltung ist kostenlos und dauert von 9 Uhr bis 18 Uhr. Mein “Banker” war letztes Jahr schon dort und absolut begeistert. Diesesmal bin ich dabei. Wer möchte kann sich jetzt noch ein kostenloses Ticket sichern. Einfach MMM-Messe googlen. Ich freue mich riesig und werde nach der Messe einen kleinen Erfahrungsbericht schreiben.

Ansonsten geht alles seinen Lauf. Heute war wieder eine Besichtigung meiner Wohnung in Geretsried. Das ganze ist nur eine Frage der Zeit. Meine Maklerin ist sehr zuversichtlich, vor allem nach der Mieterhöhung und der Vermietung des TG-Stellplatzes. Der Schuldenabbau der Konsumschulden beschäftigt mich täglich und wird haarig. Aber ich bin dran und will dieses Kapitel bald für immer beenden. Mit der Maklerei von der ich berichtet habe, wird es so wohl zunächst leider doch nichts. Es gibt da das ein oder andere Problemchen, welches wir nicht gelöst bekommen. Aber auch das ist in Ordnung. Wer weiß, wofür es am Ende gut ist 😉

Bis bald
Oliver

Noch 2654 Tage…

wie alle drei Monate üblich, habe ich von der Schufa die Mail erhalten, dass mein Score neu berechnet wurde. Da war ich gleich wieder gespannt, was sich getan hat. Zur Erinnerung. Mein Score lag per Oktober 2018 bei genau 97,0%. Nicht mehr weit weg von den magischen 97,5%.

Kurze Nebengeschichte. Ich habe auf Facebook vor kurzem eine Diskussion über den Schufa-Score gesehen. Wie das so üblich ist. verteilten sich die Meinungen breit. Von dem Standpunkt, der Schufa Score ist nutzlos bei Immobilienfinanzierungen bis hin zu der Schufa Score ist das non plus ultra. Meine persönliche Meinung: Der Schufa Score ist nur eines vieler Kriterien für eine vernünftige Immobilienfinanzierung. Der Schufa Score kann auf jeden Fall ein gutes Argument sein, um bei der Bank noch ein bisschen bessere Zinsen zu bekommen. So hab ich es schon erlebt. Wichtig sind auch Themen wie Persönlichkeit (Wirklich nicht zu unterschätzen), festes Einkommen, monatliche Belastungen, Vorbereitung der Dokumente, … . Das Gesamtpaket entscheidet am Ende. Der Banker von heute hat tatsächlich noch mehr Einflussmöglichkeiten, als mancher denken mag. Sooo starr wie immer behauptet wird, ist das System noch nicht. Aber das nur nebenbei.

Ich habe mich in meinen persönlichen Bereich bei der Schufa eingeloggt und bin sofort auf die Gesamtübersicht gegangen, wo der Score zu finden ist. Ich habe nun mittlerweile starke 97,71%. Damit hätte ich jetzt wirklich nicht gerechnet und war dementsprechend positiv überrascht. Mein inoffizielles Schufa-Ziel ist damit völlig erreicht. Ich bin zufrieden 🙂

Wie angekündigt, habe ich bei den drei P2P-Plattformen, bei denen ich aktuell investiert bin, ausprobiert wie das mit den Auszahlungen klappt. Vorweg, alle drei Plattformen haben innerhalb kurzer Zeit überwiesen. Da wir bei Auxmoney ein Anlegerkonto haben, welches bereits per PostIdent bestätigt wurde, müssen wir hier nicht erneut unseren Personalausweis hochladen. Lediglich die Tan-Liste im Scheckkartenformat ist etwas umständlich. Die Auszahlung war aber auch innerhalb von einem Tag auf meinem Girokonto. Bei Mintos und Bondora ist es vor einer Auszahlung nötig, seinen Personalausweis hochzuladen um die Identität überprüfen zu lassen. Die Verifizierung erfolgte innerhalb einiger Stunden problemlos. Auch die folgende Auszahlung klappte sehr zügig und unkompliziert auf das Konto, über welches wir auch eingezahlt haben. Bei Mintos habe ich zwei Tage auf das Geld warten müssen, bei Bondora hatte ich das Geld sogar noch am gleichen Tag auf dem Konto.

Alles in allem denke ich, dass es bei allen drei Plattformen zwischen einem und drei Tagen dauern kann, bis das Geld da ist. Alle drei Plattformen haben zügig und unkompliziert ausgezahlt. Ich habe jetzt mit kleinen Eurobeträgen getestet. Ob das ganze auch funktioniert, wenn die Beträge höher sind, bleibt auszuprobieren. Ich sehe hier aber momentan keinen Grund, daran zu zweifeln.

Das soll es für den Moment wieder gewesen sein. Ich melde mich in den kommenden Tagen wieder, dann mit Neuigkeiten zur Wohnung in Geretsried und zur bevorstehenden Maklerei.

Grüße
Oliver

Erste Eindrücke zur P2P-Plattform Bondora

Wie berichtet, habe ich ja nun seit einigen Wochen auch einen Account auf der P2P-Plattform Bondora. Ich möchte jetzt die Gelegenheit nutzen, meine ersten Eindrücke zu berichten und hoffe, dass der ein oder andere Leser, der evtl. dort auch einen Account hat, mir noch etwas helfend zur Seite stehen kann.

Die Registrierung war leicht. Wenige Minuten hat das Ganze gedauert. Da ich mich über einen Affiliate-Link angemeldet habe, hatte ich gleich von Beginn an 5€ Guthaben, die ich einsetzen konnte. Danach musste ich auswählen, wie ich investieren möchte. Ich habe mich für den Portfolio Pro Builder entschieden. Dieser war ebenfalls fix eingerichtet und sollte nun automatisch für mich investieren. Und da ging das ganze dann schon los. Bis die 5€ investiert waren, vergingen mehrere Tage. Das habe ich deutlich schneller erwartet. Der Builder hat in 5 Kredite je 1€ investiert. Anfang November habe ich dann 95€ eingezahlt, sodass ich auf 100€ Investitionssumme komme. Aber auch jetzt musste ich feststellen, dass mein Guthaben nur langsam und nach und nach jeweils zu 1€ investiert wird. Ich habe versucht den Builder etwas anders einzustellen, aber auch das hilft nicht wirklich.

Wie ist das bei euch? Wie muss ich Portfolio Pro einstellen, dass A schneller angelegt wird und B mehr als 1€ je Kredit?

Da ich jetzt kurz vor Ende des Monats gerade mal mit 50€ investiert war, werde ich im Dezember wieder auf Mintos einzahlen und dann erst im Januar weiter Bondora besparen. Das Geld soll ja schließlich arbeiten und nicht auf der faulen Haut liegen 😀 Optisch tue ich mich übrigens auch noch schwer mit Bondora. Mir ist das ganze Design irgendwie zu verspielt und wirkt auf mich zu wenig seriös. Da fühle ich mich bei Mintos deutlich besser aufgehoben.

Fazit nach den ersten Wochen: Bondora wird es schwer haben, sich gegen Mintos durchzusetzen oder ranzukommen. Ich gebe Bondora aber in jedem Fall ein halbes Jahr Zeit bis wir uns gegenseitig ausreichend beschnuppert haben. Mein Favorit bei den drei P2P-Plattformen, die ich aktuell bespart habe bleibt zunächst ganz klar Mintos.

Bis bald
Oliver

Immopreneur-Kongress 2018

Was für ein Wahnsinn. Dieses Jahr war ich das erste mal auf dem Immopreneur-Kongress in Darmstadt. Gemeinsam mit meinem Andi, den ich nach einiger Zeit dazu überreden konnte, mich zu begleiten. Wir entschieden uns für das Standard-Ticket, weswegen für uns das Programm erst am Samstag losging. So konnten wir ganz geschmeidig am Freitag Abend anreisen. Immerhin knappe 500 km Anfahrtsweg. Aber von Beginn an.

Gestartet am Freitag um 14:15 Uhr in Garmisch-Partenkirchen. Nach etwas 5,5 Stunden waren wir dann in Darmstadt. Nachdem wir unsere Zimmer im Hotel bezogen haben, sind wir erst einmal ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Glücklicherweise kenne ich mich in Darmstadt aus, da ich dort 5 Jahre gelebt und gearbeitet habe. Nachdem wir am Darmstadtium vorbei gelaufen sind, wollten wir eigentlich gemütlich etwas essen gehen. Unterwegs zur Location unserer Wahl trafen wir auf einen Mann, dem eine Katze hinterher lief. Andi, der Katzenfreund, sprach ihn dann auch direkt an. Es stellte sich raus, dass die Katze dem Mann fremd ist und ihm schon eine Zeit hinterher läuft. Der Mann war ebenfalls Teilnehmer des Kongresses. Er lud uns ein, ihn zu begleiten, da er gerade auf dem Weg war, sich mit einer Gruppe weiterer Teilnehmer zu treffen. Natürlich haben wir uns angeschlossen. Dort angekommen, gesellten wir uns zu zwei Teilnehmern an die Bar, da der reservierte Tisch bereits übervoll war. Wir hatten tolle Unterhaltungen mit anderen Investoren quer aus Deutschland. Und dann war das plötzlich ein Österreicher. Ein super Typ und einer der Redner des Kongresses, wie sich rausstellte. In unserem jugendlichen Leichtsinn versprachen wir, uns seinen Vortrag anzuhören. Zum Glück, wie sich rausstellte, aber dazu im nächsten Abschnitt. Der Abend endete nach tollen Gesprächen und erstem Netzwerken gegen 23 Uhr. Wir waren voller Vorfreude auf die nächsten zwei Tage.

Am Samstag ging es für Andi und mich dann endlich zum Immopreneur-Kongress 2018. Überpünktlich waren wir bei der Registrierung und haben unsere Starter-Tüte bekommen. Namensschild zum Umhänge, Programm, ein bisschen Werbung, Block und Kugelschreiber. Erst mal die Location checken. Man könnte sagen, dass der Kongress auf insgesamt drei Ebenen stattgefunden hat. Im Erdgeschoss gab es, neben einigen Ausstellern, die Workshop-Bühne 2. Auf Ebene 1 befanden sich weitere Aussteller, die VIP-Lounge und vor allem die Hauptbühne. Ebene 2 beinhaltete die Workshop-Bühne 1, und die Räume für die Projektreviews und die Mastery Gruppe. Wir haben dann vor Ort noch einen langjährigen Freund von mir getroffen, der ebenfalls in Begleitung auf dem Kongress war. Zu viert haben wir dann diverse Vorträge gehört. Gerne gebe ich euch einen kurzen Überblick, welche Vorträge wir am Samstag gehört haben. Sollte dich ein Thema im Detail interessieren, melde dich gerne. Nach der Begrüßung um 9 Uhr ging es los mit dem Vortrag “Schnelle Deals – Wie du mit einfachen Immobilien kurzfristige Gewinne erzielst! – Ohne riskante Sanierungen & Mieterstress!” von Oliver Fischer. Danach ging es für uns zur WS-Bühne 2. Dort erwartete uns “Von Cash mau zu Cash Cow” von Thorsten Beyer. Ebenfalls extrem inspirierend.  Und weiter zur WS-Bühne 1. Dort sahen wir Diana Herein mit “10% mit Diana” – Erfolg mit Immobilien abseits des Mainstreams”. Ein super interessanter Vortrag. Wir hatten dann ein bisschen Leerlauf und schauten uns dann wiederum auf WS-Bühne 1 den Vortrag unseres Österreichers, Harald Kutschera, an, bei dem es um das Thema “Die trügerische Sicherheit der Festsatzfinanzierung” ging. Tatsächlich war dieser Vortrag eines unserer Highlites, und beschäftigt uns auch jetzt noch stark. Nach der Mittagspause haben wir uns noch zwei weitere Vorträge angeschaut. “Immobilien in der digitalen Welt: die Macht der Algorithmen” von Gerald Hörhan (Jeder unter 100 Wohneinheiten ist übrigens Bettler laut ihm :D) und extrem inspirierend: “Alles anders als alle anderen” von Marcel Remus. Den Tag abschließend hörten wir noch “Das Lebenszyklus Modell für Immobilien” von Johan Köber. Anschließend gingen wir zu viert einen happen Essen. Wir beendeten den Tag völlig erschöpft und voller Impulse.

Der Sonntag startete ein kleines bisschen später. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen im Hotel und fuhren zum Kongress. Den Sonntag hörten wir uns die Vorträge ausschließlich auf der Hauptbühne an, da die anderen Bühnen für uns aktuell nicht so interessant waren. Los ging es mit Thomas Knedel und “Schaffe Klarheit und verdiene Geld mit Immobilien”. Danach stand auf der Bühne Andres Sell mit seinem Thema “Immobilien – der ewige Boom?”. Andreas Sell hat im übrigen eine sehr angenehme Art und der Beitrag war wirklich super. Der darauf folgende Beitrag hatte das Thema “Mit der Immobilientycoonstrategie zum Großinvestor” und war natürlich von Paul Misar. Es ging Schlag auf Schlag weiter. Es folgte ein “kleiner Umsetzungsimpuls mit Thomas & Stephan”. Dieser lautete, ein Investorenprofil zu erstellen. Eins meiner ToDo’s nach dem Kongress. Wir trafen dann in der Kaffeepause den Immobilienmakler, der mir meine Wohnung in Mainz verkauft hat. Ein super Typ. Ich habe ihm zu verstehen gegeben, dass ich wieder bereit für nen geilen Deal wäre. Der letzte Vortrag, den wir uns angehört haben, war dann nochmal ein richtiger Kracher. “Psychologie der Superreichen” von Dr. Dr. Rainer Zitelmann. Ein Mega Typ, weswegen ich im Anschluss sein Buch gekauft habe, welches er noch persönlich signiert hat. Andi und ich machten und dann wieder auf den Weg nach Garmisch, auch wenn wir noch den ein oder anderen coolen Beitrag verpasst haben, aber die Sehnsucht nach unseren Familien trieb uns zurück 🙂

Der Immopreneur-Kongress war für uns beide auf jeden Fall extrem bereichernd. Wir haben tolle Leute kennengelernt. Super Beiträge gehört. Sehr viel gelernt und mitgenommen. Eins der Learnings: Wir brauchen gescheite Visitenkarten. Diese haben wir heute designet und bestellt. Zu allen anderen Learnings wird es sicherlich extra Beiträge geben. Das wichtigste zum Schluss: Wir sind auch im nächsten Jahr wieder auf dem Kongress. Andi und ich haben bereits vor Ort unser Ticket für 2019 gekauft.

Ab zur nächsten Stufe als Investor!
Oliver

 

Weitere Diversifikation im P2P-Bereich

Ich dachte, es ist mal wieder an der Zeit, in Sachen P2P einen nächsten Schritt zu gehen. Nachdem Auxmoney und Mintos eigentlich stabil und zufriedenstellend laufen, will ich nun noch eine weitere Plattform ausprobieren und damit den P2P Bereich etwas breiter zu streuen. Eine Plattform, die seit einiger Zeit und auch aktuell oft genannt wird ist Bondora.

Vor zwei Wochen habe ich mich bei Bondora über einen Partner-Link angemeldet. Vorteil, ich habe so gleich 5€ Startguthaben erhalten, die ich sofort investieren konnte. Gesagt getan. Auch bei dieser Plattform gibt es einen Portfoliobuilder, der die Investitionen automatisch vornimmt. Ab 1€ je Kredit ist man dabei. Die Darlehenszinsen sind teilweise sehr hoch, so dass ich hier mit einigen Ausfällen rechne, was am Ende gemittelt eine Rendite ähnlich Mintos bringen sollte. Was hierbei rauskommt, wird sich aber noch zeigen. Insgesamt bin ich mit der Plattform noch nicht so vertraut und taste mich schrittweise heran. An das verspielte Design habe ich mich mittlerweile gewöhnt, wobei ich das am Anfang recht unübersichtlich fand.

Meine 100€, die ich derzeit monatlich in P2P spare, wandern ab sofort in die Plattform Bondora. Für die nächsten 5-6 Monate werde ich hier einzahlen und sehen, wie sich das ganze entwickelt, auch im Vergleich zu den anderen Plattformen. Sollte Bondora ebenfalls zufriedenstellend laufen, werde ich wahrscheinlich bei diesen drei Plattformen bleiben und schauen, dass alle drei immer etwa gleich hoch investiert sind. Ich werde meine Erfahrung wie gewohnt teilen und freue mich auf die nächsten Monate 🙂

Bis bald
Oliver

Einmal zuschlagen bitte!

Ich habe es in der Vergangenheit immer mal wieder erwähnt. Ich bin an dem nächsten Immobiliendeal dran. Vergangenen Freitag, war ich beim Notar zur Beurkundung. Jetzt kann ich euch endlich die Details zu dem Deal nennen.

Wie kam es überhaupt zu diesem Deal? Die Info hatte ich aus meinen direkten Netzwerk. Der bisherige Eigentümer war aus persönlichen Gründen nicht mehr in der Lage, die Raten für die Wohnung an die Bank zu zahlen und hat es leider auch versäumt, sich rechtzeitig mit der Bank auseinanderzusetzen um eine Lösung zu suchen. Seine Bank hat daraufhin die Zwangsvollstreckung angeordnet. Das scheint den Eigentümer dann doch noch mal etwas wachgerüttelt zu haben, allerdings war es da für ihn bereits zu spät. Er hatte die Möglichkeit, die Zwangsversteigerung abzuwarten, oder die Wohnung vorher noch zu verkaufen.

Ich war in der glücklichen Lage, dass mir jemand aus meinem Netzwerk diesen Tipp gegeben hat und so habe ich den Eigentümer direkt kontaktiert. Nach einigen Telefonaten und einer Besichtigung waren wir uns einig, dass ich ihm die Wohnung vor der Zwangsversteigerung abkaufen werde. Ich habe dem Eigentümer unterstützt wo es nur ging. Ich habe mit seiner Bank Kontakt aufgenommen, ich habe den Notar herausgesucht und den Vertrag vorbereiten lassen und ich habe meine Finanzierung aufgestellt. Wie bereits oben erwähnt, haben wir dann vergangenen Freitag beurkundet.

Daten zum Deal: 1 Zimmer Appartement mit separater Küche + Balkon + Tiefgaragenstellplatz. 38m² Wohnfläche, 1. OG in Geretsried südlich von München. 70er Baujahr, seit Jahren fest vermietet zu 380€ kalt ohne TG-Stellplatz. Kaufpreis 100.000 € inkl. Stellplatz.

Was habe ich damit vor? Ich möchte die Wohnung idealerweise mit Aufschlag weiterverkaufen. Ich weiß um die Steuer die fällig wird und die Zinsvorfälligkeit. Dennoch habe ich hier ordentlich Luft nach oben mit dem Preis. Der Reingewinn soll dann zum Abbau der noch offenen Konsum-Schulden dienen und als Startkapital für die nächsten Wohnungen. Wenn es soweit ist, werde ich das natürlich gerne bloggen.

Solltest du Fragen haben, stell sie mir bitte.

Dein
Oliver