Der P2P-Renditevergleich

Ich habe es ja schon angekündigt. Ich möchte die Renditen der drei P2P-Plattformen vergleichen, die ich seit einiger Zeit bespare. Jede Plattform gibt zwar selber eine Rendite aus, die du erwirtschaftest, aber entspricht das auch tatsächlich der Realität? Zur Vergleichbarkeit der drei Plattformen wende ich die XIRR-Formel an. Dazu habe ich mich bei dem Blog von Lars bedient, der ein Template zur Verfügung stellt. Zu finden unter: https://passives-einkommen-mit-p2p.de/wie-du-mit-xirr-deine-rendite-richtig-berechnest/
Das Ergebnis ist auf der einen Seite nicht so überraschend, wenn man sich schon etwas mit dem Thema auseinandergesetzt hat, zum anderen doch auch ein starkes Signal, dass die Berechnung mit der XIRR-Formel wirklich sinnvoll ist.

Zunächst zu Auxmoney. Die erste Plattform bei der ich mit P2P in Berührung kam. Bei Auxmoney bin ich seit Februar 2018, also jetzt schon über ein Jahr. Verteilt über 4 Monate habe ich dort insgesamt 400€ investiert. Investieren kann man ab 25€ je Kredit. Entsprechend gering ist die Diversifikation auf dieser Plattform bei mir. Leider habe ich auch bereits zwei Ausfälle zu verzeichnen, die meine Rendite schmälern. Der interne Rendite-Index spricht trotzdem von 8,01% Rendite. Berechnet mit der XIRR-Formel komme ich nur noch auf schlappe 1,81% Rendite. Das ist ein extremer Unterschied und kein gutes Ergebnis.

Als nächstes bin ich bei Mintos eingestiegen. Das war im Mai 2018. Dort habe ich über einige zeit 650€ investiert. Mintos funktioniert vom Prinzip her schon anders als Auxmoney, außerdem ist hier die Mindestinvestition bei 10€, was für eine bessere Diversifikation sorgt. Auch finde ich die Benutzerfreundlichkeit ausgezeichnet. Ich hab mich gleich sehr gut zurecht gefunden. Die Nettorendite die Mintos für mich angibt, liegt bei 10,89%. Die nach der XIRR-Formel berechnete Rendite liegt nur unwesentlich drunter, bei 10,32%. Ein richtiges gutes Ergebnis wie ich finde.

Die dritte meiner besparten Plattformen ist Bondora. Hier bin ich am kürzesten investiert. Bisher liegt meine Investition bei 500€. Am Anfang habe ich mich hier etwas schwer getan. Es hat eine Zeit gedauert, bis ich mich zurecht gefunden habe. Seitdem läuft es aber echt gut. Pro Kredit muss hier nur mindestens 1€ investiert werden. Auch Bondora ermittelt eine Nettorendite, die aktuell mit 18,46% angegeben wird. Meine XIRR-Rendite liegt bei starken 18,36%. Da ich hier aber noch sehr kurz dabei bin, gehe ich davon aus, dass sich die Rendite nach den ersten Ausfällen leicht korrigieren wird. Dennoch bin ich aktuell extrem zufrieden.

Mein persönliches Ergebnis. Auxmoney 1,81%, Mintos 10,32%, Bondora 18,36%. Die logische Konsequenz hieraus muss lauten, dass ich mich bei Auxmoney zurückziehe und stattdessen eine neue, dritte Plattform ausprobiere. Ich will nach wie vor auf drei Plattformen verteilt investieren. Also werde ich mich in der nächsten Zeit mal umschauen, welche Plattform ich ausprobieren werde und gleichzeitig Auxmoney entsparen.

Vielleicht hat ja von euch noch einer einen Tipp aus der eigenen Erfahrung, welche Plattform testenswert ist?

Bis bald
Oliver

Noch 2619 Tage…

Ich dachte, heute wäre mal wieder ein guter Tag um etwas zu schreiben. Das ist die letzten drei Wochen ein bisschen auf der Strecke geblieben. Wenn aber auch nicht so viel passiert, was soll ich mir dann die Finger wund schreiben 😀

Aber das ein oder andere ist eben doch passiert. Und so berichte ich heute über den Türkei ETF, in den ich 4 Monate lang ein bisschen eingespart habe. Quasi zur Gaudi. Und tatsächlich hat sich der ETF sehr gut entwickelt. Die Spekulation ist aufgegangen. Natürlich reines Glück. Jedenfalls habe ich den Sparplan eingestellt und die Anteile Anfang Februar verkauft. Dabei habe ich einen Gewinn nach Gebühren und Steuern von 8% realisiert. Ich weise nochmal darauf hin, dass ich echt sehr sehr wenig Geld reingesteckt habe. Die 8% klingen zwar super, aber es handelt sich nicht mal um ein Taschengeld. Spaß hats gemacht, und das war das Ziel. Sicher werde ich bei Gelegenheit wieder mal so einen kleinen Zock machen, einfach um ein bisschen Nervenkitzel in die ansonsten “langweilige” Anlage in ETF’s zu bringen.

Dann habe ich noch eine anstehende Veranstaltung, von der ich euch erzählen möchte. Am 19.03. werde ich zusammen mit meinem “Banker” auf die MMM-Messe nach München fahren. Das wird der Knaller. Die Star-Redner dieses Jahr: Uli Hoeneß, Dirk Müller und natürlich Gerald Hörhahn. Daneben diverse weitere. Die Veranstaltung ist kostenlos und dauert von 9 Uhr bis 18 Uhr. Mein “Banker” war letztes Jahr schon dort und absolut begeistert. Diesesmal bin ich dabei. Wer möchte kann sich jetzt noch ein kostenloses Ticket sichern. Einfach MMM-Messe googlen. Ich freue mich riesig und werde nach der Messe einen kleinen Erfahrungsbericht schreiben.

Ansonsten geht alles seinen Lauf. Heute war wieder eine Besichtigung meiner Wohnung in Geretsried. Das ganze ist nur eine Frage der Zeit. Meine Maklerin ist sehr zuversichtlich, vor allem nach der Mieterhöhung und der Vermietung des TG-Stellplatzes. Der Schuldenabbau der Konsumschulden beschäftigt mich täglich und wird haarig. Aber ich bin dran und will dieses Kapitel bald für immer beenden. Mit der Maklerei von der ich berichtet habe, wird es so wohl zunächst leider doch nichts. Es gibt da das ein oder andere Problemchen, welches wir nicht gelöst bekommen. Aber auch das ist in Ordnung. Wer weiß, wofür es am Ende gut ist 😉

Bis bald
Oliver

Noch 2654 Tage…

wie alle drei Monate üblich, habe ich von der Schufa die Mail erhalten, dass mein Score neu berechnet wurde. Da war ich gleich wieder gespannt, was sich getan hat. Zur Erinnerung. Mein Score lag per Oktober 2018 bei genau 97,0%. Nicht mehr weit weg von den magischen 97,5%.

Kurze Nebengeschichte. Ich habe auf Facebook vor kurzem eine Diskussion über den Schufa-Score gesehen. Wie das so üblich ist. verteilten sich die Meinungen breit. Von dem Standpunkt, der Schufa Score ist nutzlos bei Immobilienfinanzierungen bis hin zu der Schufa Score ist das non plus ultra. Meine persönliche Meinung: Der Schufa Score ist nur eines vieler Kriterien für eine vernünftige Immobilienfinanzierung. Der Schufa Score kann auf jeden Fall ein gutes Argument sein, um bei der Bank noch ein bisschen bessere Zinsen zu bekommen. So hab ich es schon erlebt. Wichtig sind auch Themen wie Persönlichkeit (Wirklich nicht zu unterschätzen), festes Einkommen, monatliche Belastungen, Vorbereitung der Dokumente, … . Das Gesamtpaket entscheidet am Ende. Der Banker von heute hat tatsächlich noch mehr Einflussmöglichkeiten, als mancher denken mag. Sooo starr wie immer behauptet wird, ist das System noch nicht. Aber das nur nebenbei.

Ich habe mich in meinen persönlichen Bereich bei der Schufa eingeloggt und bin sofort auf die Gesamtübersicht gegangen, wo der Score zu finden ist. Ich habe nun mittlerweile starke 97,71%. Damit hätte ich jetzt wirklich nicht gerechnet und war dementsprechend positiv überrascht. Mein inoffizielles Schufa-Ziel ist damit völlig erreicht. Ich bin zufrieden 🙂

Wie angekündigt, habe ich bei den drei P2P-Plattformen, bei denen ich aktuell investiert bin, ausprobiert wie das mit den Auszahlungen klappt. Vorweg, alle drei Plattformen haben innerhalb kurzer Zeit überwiesen. Da wir bei Auxmoney ein Anlegerkonto haben, welches bereits per PostIdent bestätigt wurde, müssen wir hier nicht erneut unseren Personalausweis hochladen. Lediglich die Tan-Liste im Scheckkartenformat ist etwas umständlich. Die Auszahlung war aber auch innerhalb von einem Tag auf meinem Girokonto. Bei Mintos und Bondora ist es vor einer Auszahlung nötig, seinen Personalausweis hochzuladen um die Identität überprüfen zu lassen. Die Verifizierung erfolgte innerhalb einiger Stunden problemlos. Auch die folgende Auszahlung klappte sehr zügig und unkompliziert auf das Konto, über welches wir auch eingezahlt haben. Bei Mintos habe ich zwei Tage auf das Geld warten müssen, bei Bondora hatte ich das Geld sogar noch am gleichen Tag auf dem Konto.

Alles in allem denke ich, dass es bei allen drei Plattformen zwischen einem und drei Tagen dauern kann, bis das Geld da ist. Alle drei Plattformen haben zügig und unkompliziert ausgezahlt. Ich habe jetzt mit kleinen Eurobeträgen getestet. Ob das ganze auch funktioniert, wenn die Beträge höher sind, bleibt auszuprobieren. Ich sehe hier aber momentan keinen Grund, daran zu zweifeln.

Das soll es für den Moment wieder gewesen sein. Ich melde mich in den kommenden Tagen wieder, dann mit Neuigkeiten zur Wohnung in Geretsried und zur bevorstehenden Maklerei.

Grüße
Oliver

Erste Eindrücke zur P2P-Plattform Bondora

Wie berichtet, habe ich ja nun seit einigen Wochen auch einen Account auf der P2P-Plattform Bondora. Ich möchte jetzt die Gelegenheit nutzen, meine ersten Eindrücke zu berichten und hoffe, dass der ein oder andere Leser, der evtl. dort auch einen Account hat, mir noch etwas helfend zur Seite stehen kann.

Die Registrierung war leicht. Wenige Minuten hat das Ganze gedauert. Da ich mich über einen Affiliate-Link angemeldet habe, hatte ich gleich von Beginn an 5€ Guthaben, die ich einsetzen konnte. Danach musste ich auswählen, wie ich investieren möchte. Ich habe mich für den Portfolio Pro Builder entschieden. Dieser war ebenfalls fix eingerichtet und sollte nun automatisch für mich investieren. Und da ging das ganze dann schon los. Bis die 5€ investiert waren, vergingen mehrere Tage. Das habe ich deutlich schneller erwartet. Der Builder hat in 5 Kredite je 1€ investiert. Anfang November habe ich dann 95€ eingezahlt, sodass ich auf 100€ Investitionssumme komme. Aber auch jetzt musste ich feststellen, dass mein Guthaben nur langsam und nach und nach jeweils zu 1€ investiert wird. Ich habe versucht den Builder etwas anders einzustellen, aber auch das hilft nicht wirklich.

Wie ist das bei euch? Wie muss ich Portfolio Pro einstellen, dass A schneller angelegt wird und B mehr als 1€ je Kredit?

Da ich jetzt kurz vor Ende des Monats gerade mal mit 50€ investiert war, werde ich im Dezember wieder auf Mintos einzahlen und dann erst im Januar weiter Bondora besparen. Das Geld soll ja schließlich arbeiten und nicht auf der faulen Haut liegen 😀 Optisch tue ich mich übrigens auch noch schwer mit Bondora. Mir ist das ganze Design irgendwie zu verspielt und wirkt auf mich zu wenig seriös. Da fühle ich mich bei Mintos deutlich besser aufgehoben.

Fazit nach den ersten Wochen: Bondora wird es schwer haben, sich gegen Mintos durchzusetzen oder ranzukommen. Ich gebe Bondora aber in jedem Fall ein halbes Jahr Zeit bis wir uns gegenseitig ausreichend beschnuppert haben. Mein Favorit bei den drei P2P-Plattformen, die ich aktuell bespart habe bleibt zunächst ganz klar Mintos.

Bis bald
Oliver

Immopreneur-Kongress 2018

Was für ein Wahnsinn. Dieses Jahr war ich das erste mal auf dem Immopreneur-Kongress in Darmstadt. Gemeinsam mit meinem Andi, den ich nach einiger Zeit dazu überreden konnte, mich zu begleiten. Wir entschieden uns für das Standard-Ticket, weswegen für uns das Programm erst am Samstag losging. So konnten wir ganz geschmeidig am Freitag Abend anreisen. Immerhin knappe 500 km Anfahrtsweg. Aber von Beginn an.

Gestartet am Freitag um 14:15 Uhr in Garmisch-Partenkirchen. Nach etwas 5,5 Stunden waren wir dann in Darmstadt. Nachdem wir unsere Zimmer im Hotel bezogen haben, sind wir erst einmal ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Glücklicherweise kenne ich mich in Darmstadt aus, da ich dort 5 Jahre gelebt und gearbeitet habe. Nachdem wir am Darmstadtium vorbei gelaufen sind, wollten wir eigentlich gemütlich etwas essen gehen. Unterwegs zur Location unserer Wahl trafen wir auf einen Mann, dem eine Katze hinterher lief. Andi, der Katzenfreund, sprach ihn dann auch direkt an. Es stellte sich raus, dass die Katze dem Mann fremd ist und ihm schon eine Zeit hinterher läuft. Der Mann war ebenfalls Teilnehmer des Kongresses. Er lud uns ein, ihn zu begleiten, da er gerade auf dem Weg war, sich mit einer Gruppe weiterer Teilnehmer zu treffen. Natürlich haben wir uns angeschlossen. Dort angekommen, gesellten wir uns zu zwei Teilnehmern an die Bar, da der reservierte Tisch bereits übervoll war. Wir hatten tolle Unterhaltungen mit anderen Investoren quer aus Deutschland. Und dann war das plötzlich ein Österreicher. Ein super Typ und einer der Redner des Kongresses, wie sich rausstellte. In unserem jugendlichen Leichtsinn versprachen wir, uns seinen Vortrag anzuhören. Zum Glück, wie sich rausstellte, aber dazu im nächsten Abschnitt. Der Abend endete nach tollen Gesprächen und erstem Netzwerken gegen 23 Uhr. Wir waren voller Vorfreude auf die nächsten zwei Tage.

Am Samstag ging es für Andi und mich dann endlich zum Immopreneur-Kongress 2018. Überpünktlich waren wir bei der Registrierung und haben unsere Starter-Tüte bekommen. Namensschild zum Umhänge, Programm, ein bisschen Werbung, Block und Kugelschreiber. Erst mal die Location checken. Man könnte sagen, dass der Kongress auf insgesamt drei Ebenen stattgefunden hat. Im Erdgeschoss gab es, neben einigen Ausstellern, die Workshop-Bühne 2. Auf Ebene 1 befanden sich weitere Aussteller, die VIP-Lounge und vor allem die Hauptbühne. Ebene 2 beinhaltete die Workshop-Bühne 1, und die Räume für die Projektreviews und die Mastery Gruppe. Wir haben dann vor Ort noch einen langjährigen Freund von mir getroffen, der ebenfalls in Begleitung auf dem Kongress war. Zu viert haben wir dann diverse Vorträge gehört. Gerne gebe ich euch einen kurzen Überblick, welche Vorträge wir am Samstag gehört haben. Sollte dich ein Thema im Detail interessieren, melde dich gerne. Nach der Begrüßung um 9 Uhr ging es los mit dem Vortrag “Schnelle Deals – Wie du mit einfachen Immobilien kurzfristige Gewinne erzielst! – Ohne riskante Sanierungen & Mieterstress!” von Oliver Fischer. Danach ging es für uns zur WS-Bühne 2. Dort erwartete uns “Von Cash mau zu Cash Cow” von Thorsten Beyer. Ebenfalls extrem inspirierend.  Und weiter zur WS-Bühne 1. Dort sahen wir Diana Herein mit “10% mit Diana” – Erfolg mit Immobilien abseits des Mainstreams”. Ein super interessanter Vortrag. Wir hatten dann ein bisschen Leerlauf und schauten uns dann wiederum auf WS-Bühne 1 den Vortrag unseres Österreichers, Harald Kutschera, an, bei dem es um das Thema “Die trügerische Sicherheit der Festsatzfinanzierung” ging. Tatsächlich war dieser Vortrag eines unserer Highlites, und beschäftigt uns auch jetzt noch stark. Nach der Mittagspause haben wir uns noch zwei weitere Vorträge angeschaut. “Immobilien in der digitalen Welt: die Macht der Algorithmen” von Gerald Hörhan (Jeder unter 100 Wohneinheiten ist übrigens Bettler laut ihm :D) und extrem inspirierend: “Alles anders als alle anderen” von Marcel Remus. Den Tag abschließend hörten wir noch “Das Lebenszyklus Modell für Immobilien” von Johan Köber. Anschließend gingen wir zu viert einen happen Essen. Wir beendeten den Tag völlig erschöpft und voller Impulse.

Der Sonntag startete ein kleines bisschen später. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen im Hotel und fuhren zum Kongress. Den Sonntag hörten wir uns die Vorträge ausschließlich auf der Hauptbühne an, da die anderen Bühnen für uns aktuell nicht so interessant waren. Los ging es mit Thomas Knedel und “Schaffe Klarheit und verdiene Geld mit Immobilien”. Danach stand auf der Bühne Andres Sell mit seinem Thema “Immobilien – der ewige Boom?”. Andreas Sell hat im übrigen eine sehr angenehme Art und der Beitrag war wirklich super. Der darauf folgende Beitrag hatte das Thema “Mit der Immobilientycoonstrategie zum Großinvestor” und war natürlich von Paul Misar. Es ging Schlag auf Schlag weiter. Es folgte ein “kleiner Umsetzungsimpuls mit Thomas & Stephan”. Dieser lautete, ein Investorenprofil zu erstellen. Eins meiner ToDo’s nach dem Kongress. Wir trafen dann in der Kaffeepause den Immobilienmakler, der mir meine Wohnung in Mainz verkauft hat. Ein super Typ. Ich habe ihm zu verstehen gegeben, dass ich wieder bereit für nen geilen Deal wäre. Der letzte Vortrag, den wir uns angehört haben, war dann nochmal ein richtiger Kracher. “Psychologie der Superreichen” von Dr. Dr. Rainer Zitelmann. Ein Mega Typ, weswegen ich im Anschluss sein Buch gekauft habe, welches er noch persönlich signiert hat. Andi und ich machten und dann wieder auf den Weg nach Garmisch, auch wenn wir noch den ein oder anderen coolen Beitrag verpasst haben, aber die Sehnsucht nach unseren Familien trieb uns zurück 🙂

Der Immopreneur-Kongress war für uns beide auf jeden Fall extrem bereichernd. Wir haben tolle Leute kennengelernt. Super Beiträge gehört. Sehr viel gelernt und mitgenommen. Eins der Learnings: Wir brauchen gescheite Visitenkarten. Diese haben wir heute designet und bestellt. Zu allen anderen Learnings wird es sicherlich extra Beiträge geben. Das wichtigste zum Schluss: Wir sind auch im nächsten Jahr wieder auf dem Kongress. Andi und ich haben bereits vor Ort unser Ticket für 2019 gekauft.

Ab zur nächsten Stufe als Investor!
Oliver

 

Weitere Diversifikation im P2P-Bereich

Ich dachte, es ist mal wieder an der Zeit, in Sachen P2P einen nächsten Schritt zu gehen. Nachdem Auxmoney und Mintos eigentlich stabil und zufriedenstellend laufen, will ich nun noch eine weitere Plattform ausprobieren und damit den P2P Bereich etwas breiter zu streuen. Eine Plattform, die seit einiger Zeit und auch aktuell oft genannt wird ist Bondora.

Vor zwei Wochen habe ich mich bei Bondora über einen Partner-Link angemeldet. Vorteil, ich habe so gleich 5€ Startguthaben erhalten, die ich sofort investieren konnte. Gesagt getan. Auch bei dieser Plattform gibt es einen Portfoliobuilder, der die Investitionen automatisch vornimmt. Ab 1€ je Kredit ist man dabei. Die Darlehenszinsen sind teilweise sehr hoch, so dass ich hier mit einigen Ausfällen rechne, was am Ende gemittelt eine Rendite ähnlich Mintos bringen sollte. Was hierbei rauskommt, wird sich aber noch zeigen. Insgesamt bin ich mit der Plattform noch nicht so vertraut und taste mich schrittweise heran. An das verspielte Design habe ich mich mittlerweile gewöhnt, wobei ich das am Anfang recht unübersichtlich fand.

Meine 100€, die ich derzeit monatlich in P2P spare, wandern ab sofort in die Plattform Bondora. Für die nächsten 5-6 Monate werde ich hier einzahlen und sehen, wie sich das ganze entwickelt, auch im Vergleich zu den anderen Plattformen. Sollte Bondora ebenfalls zufriedenstellend laufen, werde ich wahrscheinlich bei diesen drei Plattformen bleiben und schauen, dass alle drei immer etwa gleich hoch investiert sind. Ich werde meine Erfahrung wie gewohnt teilen und freue mich auf die nächsten Monate 🙂

Bis bald
Oliver

Einmal zuschlagen bitte!

Ich habe es in der Vergangenheit immer mal wieder erwähnt. Ich bin an dem nächsten Immobiliendeal dran. Vergangenen Freitag, war ich beim Notar zur Beurkundung. Jetzt kann ich euch endlich die Details zu dem Deal nennen.

Wie kam es überhaupt zu diesem Deal? Die Info hatte ich aus meinen direkten Netzwerk. Der bisherige Eigentümer war aus persönlichen Gründen nicht mehr in der Lage, die Raten für die Wohnung an die Bank zu zahlen und hat es leider auch versäumt, sich rechtzeitig mit der Bank auseinanderzusetzen um eine Lösung zu suchen. Seine Bank hat daraufhin die Zwangsvollstreckung angeordnet. Das scheint den Eigentümer dann doch noch mal etwas wachgerüttelt zu haben, allerdings war es da für ihn bereits zu spät. Er hatte die Möglichkeit, die Zwangsversteigerung abzuwarten, oder die Wohnung vorher noch zu verkaufen.

Ich war in der glücklichen Lage, dass mir jemand aus meinem Netzwerk diesen Tipp gegeben hat und so habe ich den Eigentümer direkt kontaktiert. Nach einigen Telefonaten und einer Besichtigung waren wir uns einig, dass ich ihm die Wohnung vor der Zwangsversteigerung abkaufen werde. Ich habe dem Eigentümer unterstützt wo es nur ging. Ich habe mit seiner Bank Kontakt aufgenommen, ich habe den Notar herausgesucht und den Vertrag vorbereiten lassen und ich habe meine Finanzierung aufgestellt. Wie bereits oben erwähnt, haben wir dann vergangenen Freitag beurkundet.

Daten zum Deal: 1 Zimmer Appartement mit separater Küche + Balkon + Tiefgaragenstellplatz. 38m² Wohnfläche, 1. OG in Geretsried südlich von München. 70er Baujahr, seit Jahren fest vermietet zu 380€ kalt ohne TG-Stellplatz. Kaufpreis 100.000 € inkl. Stellplatz.

Was habe ich damit vor? Ich möchte die Wohnung idealerweise mit Aufschlag weiterverkaufen. Ich weiß um die Steuer die fällig wird und die Zinsvorfälligkeit. Dennoch habe ich hier ordentlich Luft nach oben mit dem Preis. Der Reingewinn soll dann zum Abbau der noch offenen Konsum-Schulden dienen und als Startkapital für die nächsten Wohnungen. Wenn es soweit ist, werde ich das natürlich gerne bloggen.

Solltest du Fragen haben, stell sie mir bitte.

Dein
Oliver

 

Eindrücke aus der Mainzer Wohnung… Vorher und Nachher

Heute möchte ich vorerst das letzte mal zu meiner Mainzer Wohnung schreiben. Ich möchte abschließend nochmal Zahlen und Fakten nennen und danach Bilder sprechen lassen.

Nochmal ein paar Daten zur Erinnerung, die ich in einem vergangenen Post bereits aufgezählt habe. 78m², 19. OG, 2,5 Zimmer, 115.000€ KP inkl. TG-Stellplatz in Mainz-Gonsenheim. Mittlerweile habe ich den Vertrag mit der Hausverwaltung zur Vermietung unterschrieben. Dabei habe ich die Kaltmiete von 600€ auf schlussendlich 660€ verhandelt. Ergibt eine Bruttomietrendite von erfreulichen 6,9% bzw. einem Faktor von 14,5. Unter Berücksichtigung der Renovierungskosten, der Kaufnebenkosten und der nicht umlegbaren monatlichen Nebenkosten ergibt sich eine Nettomietrendite von 4,9%. Als letztes bleibt zu nennen, dass ich hier einen positiven Cashflow von 42€ monatlich vor Steuern erwirtschafte. Die Einnahmen sind auch bei Leerstand der Wohnung garantiert.

Jetzt aber mal ein paar Fotos. Ich habe dafür einige Aufnahmen von der ersten Besichtigung, kurz vor Ende der Renovierungsarbeiten und schließlich vom fertigen Ergebnis.

So wurde die Wohnung damals besichtig:

Zwischendrin habe ich folgendes vorgefunden:

 

Und so sah das ganze am Ende aus:

Ich bin recht zufrieden und denke, da ist was nette, helles aus der Wohnung geworden. Ich hoffe die zukünftigen Mieter sind lieb zu Wand und Boden 🙂 Irgendwann in den nächsten Jahren wird mal das Bad fällig werden, aber jetzt darf die Wohnung erst mal ein bisschen Geld verdienen. Bitte äußere dich gerne, wenn dir was auf dem Herzen liegt.

Dein
Oliver

 

 

 

Mainzer Wohnung kurz vor der Vollendung!

Vergangenes Wochenende war ich in Mainz. recht kurzfristig habe ich meine Frau und meine zwei Kinder eingepackt. In der Nacht von Freitag auf Samstag sind wir losgefahren. Gegen 9 Uhr morgens waren wir bei meiner Oma und meinem Opa, die in der Nähe von Mainz wohnen und haben uns ein schönes Frühstück gegönnt. Danach ging es in meine Wohnung um den Renovierungsfortschritt zu prüfen und meiner Familie meine Immobilie zu zeigen.

Vor Ort haben wir meinen Handwerker Gregor mit seinen Mitarbeitern angetroffen. Gregor hat uns durch die Wohnung geführt und den aktuellen Status gezeigt. Die Wände waren alle gestrichen. in zwei Räumen war der neue Laminat bereits verlegt. Insgesamt ging es gut vorwärts. Meine Frau hat sich übrigens nicht getraut, vom Balkon runter zu gucken. Das 19. OG war ihr doch etwas zu heftig 😀

Parallel habe ich auch noch mal mit der Hausverwaltung wegen der Miete verhandelt. Wir haben uns diese Woche auf 660€ kalt monatlich geeinigt. Ich konnte also nochmal 10€ mehr rausholen, die sich direkt in voller Höhe auf meinen monatlichen Cashflow auswirken werden. Der Vertrag wird diese Woche unterzeichnet.

Soeben habe ich noch mein Abschlussgespräche mit Gregor zwecks der Renovierung gehabt. Morgen wird die Wohnung final fertig gestellt. Ich werde nicht persönlich zur Abnahme fahren, sondern Florian, der auch die Besichtigung eingangs gemacht hat, bitten, die Wohnung nochmal zu checken und Fotos zu machen.

Das Projekt “Mainzer Wohnung” geht in den Endspurt. In ca. einer Woche ist alles erledigt und die Mieteinnahmen sprudeln. Der neue Cashflow wird aber erst im Ziele-Review Anfang August zu sehen sein, da erst im Juli die ersten Einnahmen erfolgen. Sobald ich noch die neuesten Bilder von Florian habe, werde ich einen kleinen Beitrag mit Vorher-Zwischendrin-Nachher-Fotos machen.

Bis dahin
Dein
Oliver

Was passiert so bei meinen P2P Investments??

Wie angekündigt, habe ich Anfang diesen Monats nochmal bei Mintos nachgelegt. Aktuell bin ich mit etwa 400€ bei Auxmoney und mit knapp über 100€ bei Mintos investiert. In den nächsten Monaten will ich das Invest bei beiden Plattformen auf ein ähnliches Level heben, um so besser vergleichen zu können.

Aber es gibt einige Dinge, die von Anfang an bei beiden Plattformen anders laufen. Bei Auxmoney gefällt mir, dass es sich um eine deutsche Seite handelt. Einer deutschen Seite entsprechend komplex ist der Registrierungsprozess. Mir gefällt auch, dass die Kredite in Risikokategorien eingeteilt sind. Die Renditen klingen auf den ersten Blick gar nicht schlecht. Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass die Kreditnehmer nur mittelmäßig gut überprüft werden und jeder nahezu angeben kann was er will. Von den 17 Kreditprojekten, in die ich aktuell investiert habe, befinden sich bereits 3 in Mahnstufe 1 oder höher. Das gefällt mir nicht. Auxmoney bietet auch keine Rückkaufgarantie für überfällige Kredite.

Mintos ist eine Plattform aus Lettland. Hierzu muss man erst mal Vertrauen sammeln. Aber, Lettland ist mittlerweile Mitglied der EU. Mir gefällt hier besonders, dass verschiedene Kreditanbahner ihre Kredite hier wie auf einem Marktplatz anbieten und die Vielfalt der angebotenen Kredite und Kreditarten so vielfältig ist. Die Renditen sind im Vergleich zu Auxmoney deutlich höher, was auf ein höheres Risiko schließen ließe. Allerdings bieten viele Kreditanbahner Rückkaufgarantieen für überfällige Kredite an. Aktuell bin ich hier in 11 Kreditprojekte investiert und konnte auch erste Rückzahlungen verbuchen.

Ich finde es spannend, die beiden Plattformen miteinander zu vergleichen und zu sehen, welche für mich besser funktioniert. Ich werde regelmäßig darüber berichten, wie sich Rückzahlungen, Renditen und Ausfälle entwickeln. Solltest du noch andere Plattformen empfehlen können, freue ich mich auf Hinweise und ein paar Zeilen zur empfohlenen Plattform.

Bis bald
Dein
Oliver