Das erste Quartal 2022 ist schon wieder vorbei! Zeit für ein Review

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag ja schon viel früher schreiben, aber irgendwie fliegt die Zeit auf einmal so davon. Ihr kennt das sicher. Jedenfalls waren die ersten drei Monate des Jahres ziemlich ereignisreich. Auch bei meinen Investments hat sich da einiges getan. Deswegen gibt es heute einen Rückblick auf die Veränderung der letzten 3 Monate.

Mal direkt zum wesentlichen. Wie hat sich das passive Einkommen in den ersten Monate entwickelt? Da kann ich freudig vermelden, dass dies gestiegen ist. Ende 2021 lag ich bei 523,96€ im Monat. Hier konnte ich per Ende März auf 582,07€ steigern. Macht knappe 60€ Zuwachs im 1. Quartal. Bemerkenswert ist, dass die Steigerung vor allem im März an Fahrt aufgenommen hat und ich erwarte, dass das Q2 noch besser wird, da einige Investitionen jetzt erst anfangen Früchte zu tragen. In den letzten Monaten habe ich hier auch ein bisschen was verändert und mich nicht nur auf Cashflow-Investments konzentriert, sondern auch langfristige Vermögenssicherung betrieben. Nach wie vor setzt sich das passive Einkommen bei mir aus Mieteinnahmen, Dividenden und Zinsen aus P2P zusammen. Die Verteilung derzeit ist etwa wie folgt. Mieteinnahmen machen ca. 36% des passiven Einkommens aus. Bei Dividenden liegt der Anteil bei ca. 54%. P2P hat noch einen Anteil von ca. 10%. Zukünftig können Erträge aus Cannabis-Investments und ggf. anderen Beteiligungen erwartet werden. Dies würde ich dann in einer vierten Säule zusammenfassen. P2P verliert langsam an Bedeutung für mich, auch wenn ich überwiegend ansehnliche Renditen fahren kann. Die Unsicherheiten nehmen zu und veranlassen mich hier vorsichtiger zu werden.

Mit der Steigerung des Cashflows habe ich im 1. Quartal nun 14% meines Cashflowziels erreicht. Ich habe noch einen deutlichen Weg vor mir. Die Auslastung meiner Ferienwohnungen waren im 1. Quartal zufriedenstellend. Der Februar war extrem stark, dafür habe ich im März nur wenig Auslastung fahren können. Ich bin hier aber im Soll und werde mein Ziel erreichen. Die Einnahmen aus Dividenden steigen derzeit nur minimal. In den letzten 3 Monaten habe ich keine Aktien nachgekauft, da ich anderweitig investiert habe. Ich möchte aber bald wieder ein bisschen mehr ins Depot legen. Bei dem Ziel eine weitere Ferienwohnung zu erwerben bin ich noch nicht weitergekommen. Aktuell kein interessantes Objekt bei uns am Markt verfügbar. Dafür werde ich bald mein erstes Fix & Flip des Jahres angehen. Im Mai findet der Notartermin für den Kauf statt. Danach soll schnell renoviert und wieder verkauft werden. Da der Renovierungsbedarf gering ist, gehe ich von einer sehr schnellen Geschichte aus.

Das erste Quartal lief zufriedenstellend. Ich konnte weiter zulegen und meine Einnahmen steigern. Insgesamt zeigt der Weg weiter nach oben, was mich sehr freut und motiviert weiterzumachen. Ich freue mich, euch demnächst wieder neue und hoffentlich ansprechende Zahlen nennen zu können.

Bis bald
Oliver

Die Flucht aus der Eigentumswohnung zurück in die Miete…

endlich der letzte Part zu meiner 3-teiligen Serie über unsere Eigentumswohnung. Mit diesem Beitrag schließe ich diese herausfordernde Erfahrung dann auch endgültig ab und bin froh wenn sich dieses Kapitel an diesem Standort nicht mehr öffnet.

Es ging im Jahr 2021 nämlich genauso weiter wie 2020. Alt-Eigentümerin und Hausverwalter waren absolute Nulpen und haben uns das Leben massiv erschwert. Ganz ehrlich… Ich habe angefangen Bauchschmerzen zu bekommen wenn ich von der Arbeit in Richtung “zuhause” gefahren bin. Regelmäßig ist das Heizöl ausgegangen weil der Hausverwalter nicht rechtzeitig bestellt hat. Wir hatten einen Schneereichen und kalten Winter. Der Hof und Zugang zum Haus wurden nicht geräumt sodass wir teilweise durch einen halben Meter Schnee gestapft sind. Meine Anfragen nach einer Schneefräse blieben einfach unbeantwortet. Dann hätte ich ja räumen können. Aber nur mit Schaufel war bei dem großen Gebäude nicht möglich. Dann bekam ich Androhungen, Unterlassungen usw. Teilweise auch einfach unbegründet und an den Haaren herbeigezogen. Rechtlich absolut nichts dran und unhaltbar. Das grenzte schon an Mobbing. Ich habe also Anfang des Jahres relativ schnell den Entschluss gefasst, dass ich dort nicht mehr leben möchte mit meiner Familie.

Nachdem ich Kontakt zu dem Makler meines Vertrauens aufgenommen habe das Objekt soll verkauft werden, haben wir noch besprochen, welche Arbeiten vor Erstellung eines Expose noch dringend erledigt werden müssen. Es waren zum Glück hauptsächlich kosmetische Arbeiten, da wir die wichtigsten Sanierungsarbeiten bereits abgeschlossen hatten. Trotzdem hat das ganze aufgrund des harten Winters und meiner Vollzeitbeschäftigung nochmal 3 Monate gedauert bevor wir ein vernünftiges Expose erstellen konnten. Das Expose war dann endlich Mitte Mai fertig.

Jetzt war natürlich in dem Moment, in dem wir uns entschlossen hatten wieder nach Garmisch-Partenkirchen zu ziehen, klar, dass wir dort eine neue Wohnung brauchen. Da ich erst mal ordentlich bedient war kam nur eine Mietwohnung in Frage. Jetzt muss man wissen, dass es in Garmisch quasi unmöglich ist eine Wohnung zu finden. Der Markt ist extrem eng. Die Nachfrage nach Wohnungen gerade mit Platz für Kinder ist sehr sehr hoch. Aber man darf auch mal Glück haben und noch bevor wir richtig mit der Suche gestartet hatten, kam über Andi eine Besichtigung einer frisch sanierten Erdgeschosswohnung zustande, die bald in die Vermietung gehen sollte. Ich hab den Vermieter angerufen, am gleichen Tag besichtigt und war begeistert. Zwei Tage später haben wir uns nochmal getroffen, dieses Mal zusammen mit meiner Frau und meinen Kindern. Und dann war eigentlich alles klar. Kurz darauf haben wir die Schlüssel erhalten und konnten ganz gemütlich mit dem Umzug beginnen. Hier wohnen wir auch heute noch sehr glücklich 🙂

Perfekt. Neue Wohnung war gefunden und der Umzug zurück nach Garmisch ging los. Als nächstes Start stand der Start der Vermarktung unserer Wohnung an. Das verlief dann eigentlich parallel zu unserem Umzug. Und was soll ich sagen… Auch hier hatten wir unendliches Glück. Wir haben gerade mit der Vermarktung gestartet und Freunden und Bekannten davon erzählt, da kam eine Freundin auf uns zu und sagte, dass sie eine Familie kennt, die dringend eine große Wohnung für sich zum Kauf sucht. Der Rest ist schnell erzählt. Am nächsten Tag standen die beiden bei uns in der Eigentumswohnung und wurden rumgeführt. Die weitere Abwicklung lief über den Makler und die Sache war relativ schnell in trockenen Tüchern.

Nach allem, was zu Beginn mit der Wohnung war, entwickelte sich dann doch zum Glück noch alles zum Guten. Ein letzter Versuch des alten Hausverwalters mich zu ärgern und noch wegen diverser Dinge verklagen zu wollen scheiterte. Das habe ich auch den neuen Eigentümern zu verdanken, die mich in der Eigentümerversammlung stark verteidigt haben und die von mir aufgedeckten Missstände auf den Tisch legten. Der Hausverwalter hat seinen Auftrag für das Objekt verloren und wurde durch jemand professionellen ersetzt.

Hiermit schließe ich das Kapitel Wohnung in Klais endgültig ab. Es war extrem aufreibend, lehrreich und hat mich viele Nerven gekostet auch wenn es zum Schluss noch in einen profitablen Bereich gebracht werden konnte. Ich muss das so nicht noch ein zweites Mal haben. Ab sofort schauen wir wieder auf die Gegenwart und nach vorne.

Bis bald
Oliver

Das war 2021. Meine Ziele und was ich erreicht habe.

Jetzt dann doch endlich mal. Nachdem ich in den letzten paar Beiträgen über lang vergangenes geschrieben habe, bedingt durch meine lange Schreibpause, gibt es jetzt endlich mal relativ aktuelles. In diesem Beitrag möchte ich euch schildern, was ich mir mal für das Jahr 2021 vorgenommen hatte und was daraus schlussendlich geworden ist. Ich stelle doch immer wieder fest, dass so ein Jahr ganz schön lange sein kann und sich Ziele und Prioritäten unterjährig ändern können. Ich halte es aber für wichtig, dass das langfristige Ziel im Blick bleibt. Der Weg dahin darf sich ruhig kurzfristig mal verändern.

Für 2021 habe ich wieder einiges vorgehabt. Mein passives Einkommen wollte ich auf 572€ im Monat erhöhen. Das war nötig um in der langfristigen Range zu bleiben, nach 3.000 Tagen die finanzielle Freiheit zu erreichen. Um diese Steigerung zu erreichen habe ich unter anderem geplant, mit beiden Ferienwohnungen eine Auslastung von 50% durchschnittlich zu erreichen. Mit dem dadurch verdienten Geld hätte ich beispielsweise meine Dividendenerträge steigern können. Ich habe mir vorgenommen, 2021 meine Dividenden auf einen durchschnittlich monatlichen Betrag von 300€ zu erhöhen. Außerdem wollte ich zur Steigerung meines Einkommens eine weitere Ferienwohnung erwerben und für die dazu benötige Liquidität plante ich 2 Fix & Flips durchzuführen. Dann schauen wir doch mal, was 2021 daraus geworden ist.

Fangen wir dieses Mal von hinten an und werfen einen Blick auf das Fix & Flip-Geschäft. 2 Immobilien wollte ich flippen. Das ging auch ganz gut los. Ich habe eine Wohnung im April erworben die mit relativ wenig Aufwand relativ schnell wieder verkauft wurde. Gewinn im mittleren 5-stelligen Bereich. Dann ergab sich leider hier in Garmisch keine neue Möglichkeit und auch zeitlich habe ich es nicht geschafft meine Akquisen durchzuführen. Immerhin konnte ich unsere Eigentumswohnung relativ gut verkaufen nach der Sanierung. Somit würde ich sagen, Ziel zu 75% erreicht 😉

Das nächste Ziel belief sich auf den Erwerb einer weiteren Ferienwohnung, womit ich dann auf 3 Ferienwohnungen gekommen wäre. Leider hat sich das im vergangenen Jahr nicht ergeben. Coronabedingt konnte ich mit der zweiten Ferienwohnung auch erst Ende 2021 starten und hatte so reduzierte Einnahmen. Ich habe Ferienwohnung 2 dafür aber umfassend saniert und pünktlich zur Wintersaison 21/22 an den Start gebracht. Seither fließen hier die Umsätze, sodass Ferienwohnung 3 vielleicht auch eine Option für das neue Jahr ist.

Deutlich erfreulicher und ergiebiger lief es dafür bei den Dividendenerträgen. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte habe ich hier deutlich und rasant zugelegt. Ich habe mir vorgenommen, meine monatlichen Dividendenerträge auf 300€ im Monat zu erhöhen. Anfang des Jahres lag ich noch so ungefähr bei 100€ monatlich. Dank des Verkaufs unseres Eigenheims konnte ich dann deutlich in Dividendentitel investieren und mir ein schönes Portfolio zusammenstellen. So habe ich es zum Ende des Jahres geschafft, die monatlichen Dividenden auf ca. 450€ anzuheben. Ziel übertroffen.

Die Vermietung meiner Ferienwohnungen stand ebenfalls groß auf der Agenda. Mit einer durchschnittlichen Auslastung von 50% wollte ich mir finanziellen Spielraum für neue Investitionen schaffen. Leider durfte ich aufgrund von Beschränkungen die ersten Monate des Jahres nicht vermieten und habe Leerstand gehabt. Wegen Corona habe ich auch die zweite Ferienwohnung noch nicht am Start gehabt. Diese habe ich aber Anfang des Jahres entmietet und dann ein halbes Jahr lang saniert und neu ausgestattet. Ferienwohnung 1 lief ab Ende Mai wie geschnitten Brot mit sehr hohen Auslastungszahlen. So konnte ich zumindest auf Jahressicht die erste Ferienwohnung noch mit 51% auslasten. Ich freue mich auf das aktuelle Jahr in der Hoffnung, das mit beiden Ferienwohnungen zu schaffen, was mir einen enormen finanziellen Anschub geben würde.

Die spannendste Frage ist, wie sich denn nun mein passives Einkommen im Jahr 2021 entwickelt hat. Immerhin ist das langfristige Ziel nach wie vor, dass ich von meinem passiven Einkommen leben kann und das im Alter von 40 Jahren. Daher wollte ich per Ende 2021 ein monatliches passives Einkommen in Höhe von 572€ erreichen. Ganz ist mir das leider nicht gelungen. Auch wenn viele Dinge sehr gut liefen in dem Jahr, habe ich den Fokus zwischenzeitlich stark auf Investitionen gelegt, die nicht sofort Cashflow generieren. Und so bin ich am Ende bei einem monatlichen passiven Einkommen von 523,96€ gelandet. Das Jahresziel habe ich damit zu 80% erreicht. Für mich bedeutet das, dass ich in 2022 wieder etwas stärker auf den Cashflow schauen möchte, um die verlorenen 20% schnell wieder reinzuholen und die zusätzliche Steigerung zu erreichen um wieder in der Spur zu sein.

Für 2022 habe ich mir jetzt folgendes vorgenommen. Ich bleibe dabei, dass ich gerne 2 Immobilien flippen würde. Aufgrund der Preise in meiner Region ein sportliches Unterfangen. Daher werde ich wohl auch außerhalb von Garmisch suchen und hoffentlich fündig werden. Ich würde gerne nach wie vor eine weitere Ferienwohnung erwerben um hier auf eine Anzahl von 3 zu kommen womit ich mein aktives Einkommen schön Anheben kann. Die Erträge aus Dividenden sollen weiter steigen und auf 800€ monatlich anwachsen. Die Auslastung beider Ferienwohnungen möchte ich wieder mit 50% anvisieren. Das alles und andere Invests sollen dann bis Ende des Jahres zu einem monatlichen passiven Einkommen in Höhe von 930€ führen. Ich bin froher Hoffnung und bleibe weiter am Ball. Dieses Jahr auch wieder mit regelmäßigeren Beiträgen.

Bis bald
Oliver

Ein später Rückblick auf 2020

Ich habe in meinem letzten Beitrag ja bereits angekündigt, dass ich erstmal berichten möchte, wie sich die Zahlen und Ziele 2020 denn gesamt eigentlich entwickelt haben. Daher heute, mit einem guten Jahr Verspätung, ein Rückblick auf das Gesamtjahr 2020.

Für das Jahr 2020 habe ich mir insgesamt 5 größere Ziele gesteckt. Zunächst kurz die einzelnen Ziele, bevor ich auf jedes etwas näher eingehen. Mein passives Einkommen als Primärziel sollte dabei auf 335 € monatlich steigen. Meine Ferienwohnung wollte ich im Schnitt zu 50% auslasten. Die durchschnittliche Dividende aus Aktien und ETF’s sollte auf 150 € im Monat steigen. Ich wollte 2 Ferienwohnungen in 2020 kaufen. Und als letztes hab ich geplant 3 Wohnungen per Fix & Flip zu verkaufen. Dann mal der Reihe nach.

Als ich in das Jahr 2020 gestartet bin, betrug mein monatliches passives Einkommen noch 167,27 €. Damit lag ich damals leicht unter dem, was ich mir vorgenommen habe. Also musste ich für 2020 etwas mehr Gas geben, als ursprünglich mal geplant. Ich wollte ein passives Einkommen von 335,00 € monatlich erreichen. Jetzt kam es unerwartet zur Corona-Pandemie, die ja nach wie vor anhält und das Leben nicht leichter macht. Glücklicherweise war ich beruflich nicht betroffen, da ich in einer systemrelevanten Branche arbeite und wir gut ausgelastet waren. Nur mit der Ferienwohnung war natürlich einige Zeit in 2020 kein Geld zu verdienen. Wie es aber mit der Ferienwohnung insgesamt lief, wird weiter unten zu lesen sein. Schlussendlich habe ich mein ehrgeiziges Ziel aber erreicht und konnte per Ende 2020 ein monatliches passives Einkommen von 334,94 € verbuchen. Eine wahre Punktlandung.

Kommen wir zur Ferienwohnung. Mit dieser bin ich ja erst im Dezember 2019 wirklich gestartet. 2020 wollte ich eine durchschnittliche Auslastung von 50% erreichen. Anfang des Jahres lag die Auslastung noch recht niedrig. Die Ferienwohnung war nicht bekannt und musste erst sichtbar werden. Dann kam ab Mitte März der Lockdown und Ferienvermietung wurde untersagt. Erst Ende Mai durfte man wieder zu touristischen Zwecken vermieten. Trotzdem konnte ich bereits im April das erste mal eine Auslastung von 97% erreichen und zwar durch Vermietung an Handwerker und einen Krankenhausgast, der aufgrund der Lage nicht im Krankenhaus stationär liegen durfte, aber Betreuung benötigte. Und dann, zwischen Lockdown 1 und Lockdown 2 ab November, lief die Ferienwohnung dermaßen fantastisch, dass ich im Jahresschnitt auf 66% Auslastung pro Monat gekommen bin. Ziel deutlich übertroffen 🙂

Schauen wir uns an, ob ich meine Dividendenerträge so steigern konnte wie geplant und ich die 150,00 € Dividende im Monat erreicht habe. Ganz klar vorweg. Nein. Dieses Ziel habe ich nicht erreicht. Ich hatte gehofft und gedacht, dass ich mehr investieren kann. War aber nicht so, da wir uns die Eigentumswohnung gekauft hatten, in die wir viel Geld investiert hatten. Daher blieben die Erträge aus den Dividenden das ganze Jahr 2020 recht stabil und bewegten sich so durchschnittlich um die 40 € im Monat.

Wieder Corona bedingt war ich beim Erwerb neuer Ferienwohnungen in 2020 zurückhaltend. Kurz vor Beginn der Pandemie habe ich aber bereits einen Deal eingefädelt, der Ende März beurkundet wurde. Zumindest konnte ich so eine neue Ferienwohnung erwerben, auch wenn diese zunächst fest vermietet wurde um die weitere Entwicklung der Pandemie zu beobachten. Ich kann berichten, dass diese Wohnung vor kurzem als Ferienwohnung an den Markt gegangen ist. Dazu wird es aber einen separaten Beitrag geben. Es blieb in 2020 bei dem Erwerb dieser einen Ferienwohnung. Damit habe ich das Ziel zur Hälfte erreichen können. Doch trotz aller Unwägbarkeiten habe ich für mich festgestellt, dass Ferienvermietung ne feine Sache ist und mir Spaß macht. Ein Thema, was ich gerne noch ein kleines bisschen mehr ausbauen möchte.

Im Bereich Fix & Flip habe ich mir am meisten vorgenommen. 3 Wohnung wollte ich so in 2020 verkaufen. Am Ende ist es nur eine geworden, diese aber mit einem ordentlichen Gewinn der im 6-stelligen Bereich lag. Der ganze Prozess zog sich aber deutlich länger hin als geplant. Erst durften keine Besichtigungen stattfinden und die Leute hatten Angst, dann war ich mit dem ersten Makler nicht ganz zufrieden und bin dann zu Engel & Völkers gegangen, die die Wohnung schlussendlich auch dann recht zügig und für einen guten Preis verkaufen konnten. Daher war das Kapital zu lange gebunden um weitere Projekte zu akquirieren und durchzuführen. Mit dem Ertrag darf ich dennoch zufrieden sein. Der Gewinn war der Durchbruch für mich und ermöglichte vielseitige Investitionen im Jahr 2021 von denen ihr noch erfahren werdet.

2020 war rückblickend ein extrem spannendes Jahr für meine Familie und mich. Mit Höhen und Tiefen, die wir gemeinsam gemeistert haben. Auch wenn ich nicht alle Ziele erreichen konnte, habe ich doch auch durch andere Bereiche, die nicht in Zielen fixiert waren, mein passives Einkommen in der Form steigern können wie ich es mir vorgenommen habe. Im nächsten Beitrag möchte ich euch gleich den Rückblick für 2021 hinterherschießen, damit wir wieder auf aktuellem Stand sind. Anschließend folgt dann auch der letzte Teil der Beiträge zu unserer wieder verkauften Eigentumswohnung.

Bis bald
Oliver

Wir packen unsere Koffer und nehmen mit…

Jetzt haben wir also ne Wohnung gekauft, in die wir selber einziehen möchten… Echt spannend für meine Frau, die Kinder und mich. Und es war noch viel zu tun. Die bisherige Eigentümerin musste noch ausräumen und selber ausziehen. Dafür hat sie Zeit bis maximal Ende September erhalten. Irgendwie hatten wir direkt von Anfang an das Gefühl, dass Sie die Zeit ausnutzen wird. Also haben wir unseren Umzug für Mitte Oktober geplant. Im schlimmsten Fall also zwei Wochen, um so viele der Sanierungsmaßnahmen wie nötig durchzuführen, bevor wir uns in ein Leben auf der Baustelle begeben. Neben den Plänen, wie wir welche Durchbrüche machen und welche Böden wir verlegen, stand auch eine neue Küche auf dem Plan. Lieferzeit 4 Monate. Also definitiv keine Küche bei Einzug. Parallel den eigenen Umzug vorbereitet. Was will man mitnehmen? Wie viele Helfer können wir mobilisieren? Was wird vor dem Umzug bereits entsorgt? Und so weiter. Zum Glück bin ich in der Vergangenheit bereits oft alleine umgezogen und hatte daher schon die ein oder andere Erfahrung, wie sowas ablaufen kann. Und dann natürlich noch Meldung an die Hausverwaltung im neuen Objekt. Erst mal vorstellen und Kontakt aufnehmen, um erste zarte Bande zu knüpfen. Und was soll ich sagen? Bis auf den eigentlichen Umzug selber ging alles andere eigentlich mächtig schief 😀

Die Alt-Eigentümerin entpuppte sich in der ganzen Zeit von Kauf bis Verkauf wirklich als Psychopatin… Selbst danach, wir haben Kontakt zu den neuen Eigentümern, war die Geschichte mit der “Dame” noch sehr nervenaufreibend. Zunächst wirkte alles recht unscheinbar. Die Frau fühlte sich überfordert mit der Situation und dem vielen Hab und Gut was sich über Jahrzehnte angesammelt hat. Sie konnte sich schwer trennen und verpackte nur langsam ihr Zeug. Eine neue Bleibe hatte sie auch noch nicht, konnte aber angeblich mit Segen der entsprechenden Eigentümer kurzfristig in einem der Apartments im Hause unterkommen. Mit der Zeit wurde es immer schlimmer. So wurde uns zum Beispiel verheimlicht, dass an unserem Stromzähler noch zwei andere Apartments angeschlossen sind und Teile der Gemeinschaftsflächen. Das haben wir nur durch Zufall und die sehr gute Arbeit unseres Elektrikers herausgefunden. Es kam jedenfalls so wie wir gedacht haben und die Alt-Eigentümerin ist erst am letzten Tag der Frist spät abends unter Druck aus unserer neuen Wohnung verschwunden und hat die Schlüssel übergeben. Selbstredend haben wir im gleichen Moment das Schloss ausgetauscht. Bis zu unserem Auszug war sie im Übrigen noch nicht aus dem Haus verschwunden und fühlte sich nach wie vor irgendwie wie die Herrin des Objektes und versuchte intrigant uns gegen die anderen Eigentümer auszuspielen. Ich will das im Detail gar nicht aufrollen, weil mir da schon wieder die Galle hochkommt. Es war jedenfalls extrem belastend für uns als Familie und die Beziehung zu den anderen Eigentümern.

Das zweite große Problem war tatsächlich der Hausverwalter. Ganz ehrlich? Im Nachhinein ist ihn Hausverwalter zu nennen wirklich zu viel des Guten. Relativ schnell nach unserem Kauf haben wir Kontakt aufgenommen, um uns vorzustellen und erste Fragen zu klären, insbesondere da ja wir die Einzigen vor Ort waren und wie gewisse Dinge einfach organisiert sind. Außerdem haben wir nach Kontaktmöglichkeiten zu den anderen Eigentümern gefragt, da wir uns dort auch gerne vorstellen wollten. Nachdem wir lange keine Antwort erhalten haben, haben wir telefonisch nachgefragt. Uns wurde Antwort versprochen. So ging das von September bis Anfang Dezember. Wir wurden vertröstet und haben keine Info erhalten. Schlussendlich haben wir uns die Eigentümerliste über das Grundbuchamt besorgt und konnten so in Kontakt treten. Da wir natürlich nicht so lange untätig warten konnten haben wir Maßnahmen durchgeführt, die zweifelsohne abgestimmt gehört hätten. Aber das war uns einfach nicht möglich. Auch das hat natürlich die Beziehung zu den anderen Eigentümern geschädigt.

Es hat sich nach viel Zeit herausgestellt, dass die Alt-Eigentümerin und der Hausverwalter unter einer Decke standen und dass die auch einfach vorsätzlich gehandelt haben. Uns wurde das Leben dort von Anfang an extrem schwer gemacht. Das hat uns aber nicht davon abgehalten, Vollgas zu geben und aus den ehemaligen Gästezimmern eine wohnliche Familienunterkunft zu machen. Bei unserem Einzug Mitte Oktober war kein einziger Raum fertig. Wir sind wirklich auf eine Baustelle gezogen und hatten die ersten drei Tage noch nicht mal Strom. Zum Glück habe ich so eine tolle Frau und zwei wunderbare Kinder. Wir haben die Situation extrem gut gemeistert. Ich stand nach Feierabend und am Wochenende immer auf der Baustelle und habe weitergearbeitet. Ich bekam von Freunden extrem viel Hilfe, um die Räume voranzubringen. Unser Ziel, an Weihnachten alle Räume im EG fertig zu haben war ehrgeizig, aber wir haben es tatsächlich geschafft. Die Sanierung der Wohnung hat sich auf ca. 50.000€ belaufen, ohne meine Arbeitszeit und die Zeit meiner Freunde. Das wichtigste war, dass wir an Weihnachten in unserer fertigen Wohnung feiern konnten.

Damit endete das Jahr 2020 und auch mein Beitrag für heute. Beim nächsten Mal werde ich euch erst erzählen, wie sich mein passives Einkommen in 2020 insgesamt entwickelt hat und wo ich mit meinen Zielen stand, bzw. was die Ziele für 2021 waren. Anschließend gibt es die restliche Geschichte bis zum Auszug aus unserer Wohnung zurück nach Garmisch in eine Mietwohnung.

Bis bald
Oliver

Los Schatz, wir kaufen uns diese Wohnung und ziehen selber ein.

So beginnt die Geschichte, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Wie man Wohnungen kauft wusste ich ja schon. Dank des Fix & Flips hatte ich auch schon ein bisschen Erfahrung in puncto Sanierung und Renovierung. Und da meine Frau und ich eh schon immer so ein bisschen geschaut haben, ob es hier im Umkreis von Garmisch-Partenkirchen nicht auch etwas zur Selbstnutzung für uns gibt, war es nur eine Frage der Zeit, bis etwas dabei ist was wir uns vorstellen können.

Zum Verkauf stand damals das gesamte Erdgeschoss eines ehemaligen Gästehauses mit Terrasse und Garagen, sowie zwei riesigen Hobbyräumen im Keller. Etwas außerhalb von Garmisch in einem kleinen Dorf mit geringfügiger Infrastruktur. Egal, wir wollten besichtigen und haben Kontakt mit der Maklerin aufgenommen. Aufgrund von Corona hat es einige Wochen gedauert, bis die Besichtigungen stattgefunden haben. Gut vorbereitet gehe ich mittlerweile zu Besichtigungen immer mit einer Finanzierungsbestätigung, so auch in diesem Fall.

Und dann waren wir da. Das Haus war insgesamt in einem vernachlässigten Zustand. Vermutlich lag es daran, dass bis auf eine kleine vermietete Wohnung alle übrigen Wohnung in der Regel leer stehen und nur wenige Wochenenden im Jahr von deren Eigentümern genutzt werden. So unsere Vermutung. Ein bisschen Liebe, ein bisschen Farbe und das ganze wirkt gleich wieder viel lebendiger. Das Erdgeschoss bestand aus 4 ehemaligen Gästezimmern, jedes mit kleinem Duschbad und Kochnische, sowie dem ehemaligen großen Frühstücksraum mit Kachelofen. Wohnfläche im Erdgeschoss etwa 140m². Allerdings keine in sich geschlossene Wohnung bis dato. Ausstattung original 70er Jahre. Die Terrasse in schlechtem Zustand, der Garten ungepflegt. Aber alles in allem extrem viel Potential. Genauso wie bei den beiden großen Kellerräumen, auch hier eines mit einem Bad, und den beiden Einzelgaragen, die zum Erdgeschoss gehörten.

Der Fall war klar. Hier muss viel Arbeit und Geld reingesteckt werden, aber dann kann das Ganze zu einem ganz tollen Familiennest werden. Und da die Immobilie sehr günstig angeboten wurde und ich viel Vorstellungskraft hatte, wie das dort mal aussehen kann, haben wir noch bei der Besichtigung unser Kaufinteresse bekundet und die Maklerin damit wohl etwas überrumpelt… Nach einigem hin und her und einem Treffen mit der Eigentümerin haben wir den Zuschlag erhalten und sind Mitte Juli 2020 zum Notar gegangen.

Damit war der extreme Trip zwischen höhen und tiefen besiegelt, der sich in den kommenden 12 Monate abspielen sollte. Ich habe in der Zeit Dinge erlebt und gelernt, auf die ich auch hätte verzichten können. Bleibt gespannt, was im laufenden passierte.

Bis bald
Oliver

Noch 1642 Tage… und 459 Tage nach meinem letzten Beitrag

Jetzt habe ich solange nichts mehr geschrieben, dass ich erst noch schauen muss ob ich das überhaupt kann… Aber es wird schon wieder werden. Warum habe ich solange nicht geschrieben? Reine Schreibfaulheit und so viele Themen die mich umtrieben haben. Aber die Mitglieder in meiner Facebook-Gruppe haben sich geäußert und wollen wieder mehr hören. Also versuche ich mal, die letzten ca. 1,5 Jahre nach und nach wieder aufzurollen und den Anschluss an die Gegenwart zu knüpfen.

Kurz nach meinem letzten Beitrag im Juli 2020 haben meine Frau und ich eine Eigentumswohnung zur Selbstnutzung gekauft. Das war der Start in eine anstrengende und fordernde Zeit. Zu weit hole ich hier aber noch nicht aus, da ich mir diese ganze Geschichte noch ein bisschen aufheben möchte. Jedenfalls sind wir im Jahr 2020 umgezogen und im Jahr 2021, nach nur 6 Monaten, dann erneut. Was das alles zu bedeuten hat, lösen wir später auf.

Ganz klar will ich sagen. Auch wenn ich nicht geschrieben habe, habe ich meine Ziele weiter verfolgt und weiter daran gearbeitet am Ende der 3.000 Tage die finanzielle Freiheit zu erreichen. Die ursprünglich geplante zweite Ferienwohnung blieb erstmal weiter fest vermietet und hat ein kleines Plus jeden Monat erwirtschaftet. Zwischen erstem und zweitem Lockdown konnte ich mit der ersten Ferienwohnung wieder richtig gut verdienen und habe in der Zeit eine Auslastung von über 90% gehabt. Das hat meine Konten wieder etwas gefüllt und mich auf den zweiten Lockdown vorbereitet. Meine Dividenden blieben erst mal recht stabil den Sommer und Herbst über, sodass eigentlich zwischen Juli 2020 und Anfang Oktober 2020 (da sind wir umgezogen) gar nicht soviel passiert ist.

Spannend wird es ab dem Umzug und was insbesondere rund um unsere Eigentumswohnung so passiert ist. Die Geschichte, die vor knapp über einem Jahr begann, beginne ich euch ab dem nächsten Beitrag Schritt für Schritt zu erzählen. Ich wünsche euch einen schönen Abend und freue mich, wieder an der Tastatur zu sein 🙂

Euer
Oliver

Was hat sich die letzten 12 Monate bei mir im P2P-Bereich getan?

Jetzt habe ich schon lange nicht mehr darüber geschrieben, wie sich eigentlich meine P2P-Investments entwickeln. Vor über einem Jahr habe ich mich entscheiden, Auxmoney zu entsparen und stattdessen eine andere dritte Plattform zu testen. Damals habe ich mich für Estateguru entschieden. Nach wie vor bin ich aktiv auf den Plattformen Mintos, Bondora, Estateguru. Auf Auxmoney laufen noch zwei alte Darlehen.

Tatsächlich ist es jetzt so, dass ich bei Auxmoney eine negative Rendite einfahre. Das meiste Geld habe ich mittlerweile raus gezogen. Allerdings sind die Ausfälle in Summe so hoch, dass ich nicht mein gesamtes eingezahltes Kapital erhalten werde. Derzeit liege ich bei eine Rendite von -0,71% über die gesamte Laufzeit. Ich bin sehr froh, dass ich hier nach einem Jahr testen den Stecker gezogen habe und kein weiteres Geld investiert habe. Insgesamt war ich auch nur mit 400€ investiert und damit sicherlich zu gering diversifiziert was die Anzahl der Darlehen angeht. Ich habe im Freundeskreis jemanden, der mit einer deutlich höheren Investitionssumme doch deutlich positive Renditen erzielt. Dennoch für meinen Geschmack zu niedrig im Vergleich zu den anderen Plattformen, die der P2P-Markt zu bieten hat.

Und damit kommen wir zur ersten dieser Plattformen. Denn seit mittlerweile knapp über 2 Jahren investiere ich auch auf Mintos. Derzeit habe ich hier knapp über 800€, die ich investiere. Zwischenzeitlich lag der Gesamtbetrag bei über 5.000 €, allerdings habe ich etwas abgebaut um Immobilienprojekte zu finanzieren. Meine, mit XIRR berechnete, Rendite liegt aktuell bei guten 11,27% und kann sich definitiv sehen lassen. Grundsätzlich bin ich mit Mintos immer noch sehr zufrieden, wobei ich das Gefühl habe, dass die Rückzahlung der Darlehen schleppender und schwieriger ist, als es das noch vor einem Jahr war. Daher investiere ich derzeit auch nicht nach, sonder lasse ausschließlich das vorhandene Geld arbeiten. Auch habe ich das neue “Invest % Access” auf Mintos ausprobiert. Das taugt mir aber gar nicht und daher habe ich hier nach 2 Monaten bereits gestoppt und schichte das Geld wieder in den normalen Autoinvest um. Im kommenden Jahr wird es zwischen den Plattformen ein Rebalancing geben, wo ich ein bisschen neues Geld in Mintos investieren werde.

Als nächstes ein Update zu Bondora. Hier erwirtschafte ich derzeit die beste Rendite. Noch nicht ganz zwei Jahre bin ich hier investiert und neben den normalen Darlehen habe ich auch einen Teil in Go & Grow investiert. Aktueller Stand meiner dortigen Investitionen liegt bei knapp über 1.200€. Auch hier war es zwischenzeitlich deutlich mehr. Zur Höchstzeit hatte ich 7.500€ auf Bondora. Ähnlich wie bei Mintos habe ich aber einiges abgezogen um es in Immobilien zu investieren. Die Rendite liegt aktuell bei 12,79% und damit gut 1,5% über der von Mintos. Der Anteil an Go & Grow ist etwa bei 50% der Gesamtsumme auf Bondora. Ich bin bis dato sehr zufrieden mit Bondora. Besonders Go & Grow finde ich eine gute Ergänzung zu den normalen Investitionen in Darlehen. Allerdings merke ich auch hier, insbesondere in den letzten 4 Monaten, dass die Zinszahlungen leicht rückläufig sind bei den normalen Darlehen. Dennoch ein solides Ergebnis bisher.

Zum Schluss noch zum “Neuling” meine P2P-Plattformen, Estateguru. Da ich hier bisher nur Geld aus Auxmoney eingezahlt habe, liegt der aktuelle Wert bei Estateguru bei ca. 270€. Da pro Darlehen mindestens 50€ investiert werden müssen, ist die Diversifikation recht überschaubar. Allerdings laufen alle Darlehen bisher gut und es gibt keine Ausfälle. Meine Rendite liegt hier etwas niedriger als auf den anderen Plattformen, aber trotzdem bei stolzen 9,08%. Im Zuge des Rebalancings im nächsten Jahr werde ich hier noch ein paar Euros investieren und damit die Diversifikation vergrößern.

Mit den drei Plattformen, Mintos, Bondora und Estateguru bin ich aktuell hoch zufrieden. Alle drei Plattformen behalte ich bei und werde im nächsten Jahr hier wieder ein bisschen mehr investieren, nachdem dieses Jahr vor allem im Zeichen der Aktien und nach wie vor Immobilien steht. Ich bin so frei und habe euch die Seiten mit meinen persönlichen Empfehlungslink gepostet.

Bis bald
Oliver

Das erste Minus seit Beginn gab es für mich im Juni…

Irgendwann musste es ja mal so kommen. Im Juni hat sich mein passives Einkommen zum ersten Mal seit dem ich meinen Blog habe verringert. Zwar rede ich hier nur von einem kleinen Betrag, aber dennoch erwähnenswert. Ich werde natürlich alles dafür tun, dass sich dies in Zukunft nicht mehr häufig wiederholt. Komme ich jetzt mal zum Review und der Erklärung für den Rückgang.

Erst mal in Zahlen ausgedrückt, sprechen wir im Juni von einem Rückgang des passiven Einkommens von 302,49 € monatlich auf 299,62 € monatlich. Also 2,87 € weniger. Das passive Einkommen stelle ich ja immer im Durchschnitt der letzten 12 Monate dar. Abgesehen von den Einnahmen aus Vermietung, die immer sofort in voller Höhe einfließen. Der Rückgang kommt hier also daher, dass ich in einer meiner Investmentsäulen im Vorjahr im Juni mehr Einnahmen hatte als diesen Juni und ich diesen Rückgang nicht mit den anderen Investmentsäulen in diesem Monat ausgleichen konnte. Während meine Dividendeneinnahmen im Vergleich angestiegen sind, finde ich im P2P Bereich aber die deutlich geringeren Erlöse als zum Vorjahr. Der Grund? Ich habe hier in der Corona-Zeit einiges an Geld rausgeholt und anderweitig eingesetzt. Jetzt fehlen mir natürlich die Zinserträge. Der kleine Rücksetzer sollte aber einmalig bleiben und ich rechne im Juli wieder mit einem Anstieg des passiven Einkommens, sodass ich langfristig auf Kurs bleibe.

Meine Jahresziele entwickeln sich dafür überwiegend sehr positiv. Die Auslastung meiner Ferienwohnung hat den von mir gewünschten durchschnittlichen Wert bereits erreicht. Da ich bis Ende des Jahres mit weiteren Buchungen rechnen darf, kann ich dieses Ziel nur noch weiter übertreffen. Die Einnahmen daraus finanzieren im Moment mein Fix & Flip Projekt, bei dem sich aber was tut. Die Dividendeneinnahmen waren im Juni schwächer als gewünscht. Ich kaufe aber fleißig weiterhin monatlich Aktien nach um so langfristig steigende Dividendeneinnahmen zu erzielen. Im Juli erhalte ich wieder einiges aus meinen ETF’s. Da wird das Ergebnis deutlich schöner ausfallen.

Die erste Jahreshälfte war insgesamt erfolgreich und die zweite wird es auch werden. Meine Einkünfte steigen stetig weiter an, was mich dazu bringt, immer weiter und mehr investieren zu können. Ich freue mich auf die nächsten 6 Monate 🙂

Grüße
Oliver

Positiver Monat dank Festvermietung statt Ferienwohnung… Das Mai-Review

Im vergangenen Monat konnten wir sehen, wie langsam, schrittweise diverse Lockerungen in Kraft getreten sind. Ich konnte aber deutlich spüren, dass sich meine Investments derzeit nur geringfügig entwickeln, bzw. teilweise schwächeln. Nur durch einen Strategiewechsel bei meiner zuletzt gekauften Wohnung konnte ich ein starkes Ergebnis im Mai hinlegen.

Mein passives Einkommen habe ich um ca. 61€ steigern können im Vergleich zum Vormonat. Das für sich betrachtet ist eine sehr gute Entwicklung. Betrachtet man aber die einzelnen Investmentsäulen zeigt sich ein ziemlich gemischtes Bild. Ich habe mich kurzfristig entschieden, die geplante zweite Ferienwohnung doch erstmal fest zu vermieten. Aufgrund der fehlenden Einnahmen aus Ferienwohnung 1 und der Ungewissheit der nächsten Monate erscheint mir dies zunächst sicherer. Ich habe recht schnell einen guten Mieter gefunden und kann nun einen Cashflow von 60€ monatlich mit der neuen Wohnung erzielen. Schrittweise werde ich mit dem Mieter die Wohnung renovieren und dann irgendwann daraus die geplante Ferienwohnung machen. Ziemlich schleppend läuft es im Bereich P2P. Hier sinken meine Einnahmen derzeit leider aufgrund stockender Rückflüsse einerseits und einiger Entnahmen von Kapital andererseits. Gerade mal 17,96€ habe ich hier im Mai an Zinsen kassiert. Der Schnitt der letzten 12 Monate liegt noch bei 40,56€. Ich gehe aber davon aus, dass die Einnahmen hier nun langsam wieder steigen und sich dem Schnitt schrittweise annähern. Dividenden aus Aktien und ETF’s entwickeln sich stabil. AGNC hat zwar die Dividende leicht gekürzt, aber mit anderen Titeln steigere ich meine Erträge langsam weiter. Ich muss sagen, dass ich an den regelmäßigen Dividendenzahlungen gefallen finde. Es ist schön, wenn die Geldeingänge auf dem Konto erscheinen 🙂

Mein Cashflow-Ziel für dieses Jahr habe ich Dank der letzten Wohnung nun zu bereits 81% erreicht. Die fehlenden 19% für dieses Jahr sollten gut machbar sein, wenn sich die Zinsen und Dividenden steigern lassen. Die Ferienwohnung läuft wieder an. Nachdem verkündet wurde, dass ab 30.05.2020 wieder Gäste in Hotels und Ferienwohnungen dürfen, haben sehr viele Gäste bei mir gebucht. Meine durchschnittliche Auslastung ist dadurch bereits bei 45% und nur noch knapp unter meinem gewünschten Wert. Die Erträge der Ferienwohnung werden gut angelegt um weiteren Wachstum zu erzeugen. Auch die durchschnittlichen Dividenden wachsen weiter. Der April bleibt aber bisher stärkster Monat. Der Mai lief leider etwas schwacher. Wegen Corona sind mir leider einige Einnahmen ausgeblieben, weswegen ich in diesem Bereich auch nicht so viel investieren konnte wie gewollt.

Auch im Mai ist wieder vieles passiert und ich habe weichen für Veränderungen gelegt. So habe ich Anfang Juni bereits erneut eine Wohnung beurkundet. Diesesmal allerdings wird sich dies rein auf privater Ebene auswirken und sich abseits meines Ziels bewegen. Eine einschneidende Lebensveränderung für meine Familie und mich.

Bis bald
Oliver