Erste Eindrücke zur P2P-Plattform Bondora

Wie berichtet, habe ich ja nun seit einigen Wochen auch einen Account auf der P2P-Plattform Bondora. Ich möchte jetzt die Gelegenheit nutzen, meine ersten Eindrücke zu berichten und hoffe, dass der ein oder andere Leser, der evtl. dort auch einen Account hat, mir noch etwas helfend zur Seite stehen kann.

Die Registrierung war leicht. Wenige Minuten hat das Ganze gedauert. Da ich mich über einen Affiliate-Link angemeldet habe, hatte ich gleich von Beginn an 5€ Guthaben, die ich einsetzen konnte. Danach musste ich auswählen, wie ich investieren möchte. Ich habe mich für den Portfolio Pro Builder entschieden. Dieser war ebenfalls fix eingerichtet und sollte nun automatisch für mich investieren. Und da ging das ganze dann schon los. Bis die 5€ investiert waren, vergingen mehrere Tage. Das habe ich deutlich schneller erwartet. Der Builder hat in 5 Kredite je 1€ investiert. Anfang November habe ich dann 95€ eingezahlt, sodass ich auf 100€ Investitionssumme komme. Aber auch jetzt musste ich feststellen, dass mein Guthaben nur langsam und nach und nach jeweils zu 1€ investiert wird. Ich habe versucht den Builder etwas anders einzustellen, aber auch das hilft nicht wirklich.

Wie ist das bei euch? Wie muss ich Portfolio Pro einstellen, dass A schneller angelegt wird und B mehr als 1€ je Kredit?

Da ich jetzt kurz vor Ende des Monats gerade mal mit 50€ investiert war, werde ich im Dezember wieder auf Mintos einzahlen und dann erst im Januar weiter Bondora besparen. Das Geld soll ja schließlich arbeiten und nicht auf der faulen Haut liegen 😀 Optisch tue ich mich übrigens auch noch schwer mit Bondora. Mir ist das ganze Design irgendwie zu verspielt und wirkt auf mich zu wenig seriös. Da fühle ich mich bei Mintos deutlich besser aufgehoben.

Fazit nach den ersten Wochen: Bondora wird es schwer haben, sich gegen Mintos durchzusetzen oder ranzukommen. Ich gebe Bondora aber in jedem Fall ein halbes Jahr Zeit bis wir uns gegenseitig ausreichend beschnuppert haben. Mein Favorit bei den drei P2P-Plattformen, die ich aktuell bespart habe bleibt zunächst ganz klar Mintos.

Bis bald
Oliver

Immopreneur-Kongress 2018

Was für ein Wahnsinn. Dieses Jahr war ich das erste mal auf dem Immopreneur-Kongress in Darmstadt. Gemeinsam mit meinem Andi, den ich nach einiger Zeit dazu überreden konnte, mich zu begleiten. Wir entschieden uns für das Standard-Ticket, weswegen für uns das Programm erst am Samstag losging. So konnten wir ganz geschmeidig am Freitag Abend anreisen. Immerhin knappe 500 km Anfahrtsweg. Aber von Beginn an.

Gestartet am Freitag um 14:15 Uhr in Garmisch-Partenkirchen. Nach etwas 5,5 Stunden waren wir dann in Darmstadt. Nachdem wir unsere Zimmer im Hotel bezogen haben, sind wir erst einmal ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Glücklicherweise kenne ich mich in Darmstadt aus, da ich dort 5 Jahre gelebt und gearbeitet habe. Nachdem wir am Darmstadtium vorbei gelaufen sind, wollten wir eigentlich gemütlich etwas essen gehen. Unterwegs zur Location unserer Wahl trafen wir auf einen Mann, dem eine Katze hinterher lief. Andi, der Katzenfreund, sprach ihn dann auch direkt an. Es stellte sich raus, dass die Katze dem Mann fremd ist und ihm schon eine Zeit hinterher läuft. Der Mann war ebenfalls Teilnehmer des Kongresses. Er lud uns ein, ihn zu begleiten, da er gerade auf dem Weg war, sich mit einer Gruppe weiterer Teilnehmer zu treffen. Natürlich haben wir uns angeschlossen. Dort angekommen, gesellten wir uns zu zwei Teilnehmern an die Bar, da der reservierte Tisch bereits übervoll war. Wir hatten tolle Unterhaltungen mit anderen Investoren quer aus Deutschland. Und dann war das plötzlich ein Österreicher. Ein super Typ und einer der Redner des Kongresses, wie sich rausstellte. In unserem jugendlichen Leichtsinn versprachen wir, uns seinen Vortrag anzuhören. Zum Glück, wie sich rausstellte, aber dazu im nächsten Abschnitt. Der Abend endete nach tollen Gesprächen und erstem Netzwerken gegen 23 Uhr. Wir waren voller Vorfreude auf die nächsten zwei Tage.

Am Samstag ging es für Andi und mich dann endlich zum Immopreneur-Kongress 2018. Überpünktlich waren wir bei der Registrierung und haben unsere Starter-Tüte bekommen. Namensschild zum Umhänge, Programm, ein bisschen Werbung, Block und Kugelschreiber. Erst mal die Location checken. Man könnte sagen, dass der Kongress auf insgesamt drei Ebenen stattgefunden hat. Im Erdgeschoss gab es, neben einigen Ausstellern, die Workshop-Bühne 2. Auf Ebene 1 befanden sich weitere Aussteller, die VIP-Lounge und vor allem die Hauptbühne. Ebene 2 beinhaltete die Workshop-Bühne 1, und die Räume für die Projektreviews und die Mastery Gruppe. Wir haben dann vor Ort noch einen langjährigen Freund von mir getroffen, der ebenfalls in Begleitung auf dem Kongress war. Zu viert haben wir dann diverse Vorträge gehört. Gerne gebe ich euch einen kurzen Überblick, welche Vorträge wir am Samstag gehört haben. Sollte dich ein Thema im Detail interessieren, melde dich gerne. Nach der Begrüßung um 9 Uhr ging es los mit dem Vortrag “Schnelle Deals – Wie du mit einfachen Immobilien kurzfristige Gewinne erzielst! – Ohne riskante Sanierungen & Mieterstress!” von Oliver Fischer. Danach ging es für uns zur WS-Bühne 2. Dort erwartete uns “Von Cash mau zu Cash Cow” von Thorsten Beyer. Ebenfalls extrem inspirierend.  Und weiter zur WS-Bühne 1. Dort sahen wir Diana Herein mit “10% mit Diana” – Erfolg mit Immobilien abseits des Mainstreams”. Ein super interessanter Vortrag. Wir hatten dann ein bisschen Leerlauf und schauten uns dann wiederum auf WS-Bühne 1 den Vortrag unseres Österreichers, Harald Kutschera, an, bei dem es um das Thema “Die trügerische Sicherheit der Festsatzfinanzierung” ging. Tatsächlich war dieser Vortrag eines unserer Highlites, und beschäftigt uns auch jetzt noch stark. Nach der Mittagspause haben wir uns noch zwei weitere Vorträge angeschaut. “Immobilien in der digitalen Welt: die Macht der Algorithmen” von Gerald Hörhan (Jeder unter 100 Wohneinheiten ist übrigens Bettler laut ihm :D) und extrem inspirierend: “Alles anders als alle anderen” von Marcel Remus. Den Tag abschließend hörten wir noch “Das Lebenszyklus Modell für Immobilien” von Johan Köber. Anschließend gingen wir zu viert einen happen Essen. Wir beendeten den Tag völlig erschöpft und voller Impulse.

Der Sonntag startete ein kleines bisschen später. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen im Hotel und fuhren zum Kongress. Den Sonntag hörten wir uns die Vorträge ausschließlich auf der Hauptbühne an, da die anderen Bühnen für uns aktuell nicht so interessant waren. Los ging es mit Thomas Knedel und “Schaffe Klarheit und verdiene Geld mit Immobilien”. Danach stand auf der Bühne Andres Sell mit seinem Thema “Immobilien – der ewige Boom?”. Andreas Sell hat im übrigen eine sehr angenehme Art und der Beitrag war wirklich super. Der darauf folgende Beitrag hatte das Thema “Mit der Immobilientycoonstrategie zum Großinvestor” und war natürlich von Paul Misar. Es ging Schlag auf Schlag weiter. Es folgte ein “kleiner Umsetzungsimpuls mit Thomas & Stephan”. Dieser lautete, ein Investorenprofil zu erstellen. Eins meiner ToDo’s nach dem Kongress. Wir trafen dann in der Kaffeepause den Immobilienmakler, der mir meine Wohnung in Mainz verkauft hat. Ein super Typ. Ich habe ihm zu verstehen gegeben, dass ich wieder bereit für nen geilen Deal wäre. Der letzte Vortrag, den wir uns angehört haben, war dann nochmal ein richtiger Kracher. “Psychologie der Superreichen” von Dr. Dr. Rainer Zitelmann. Ein Mega Typ, weswegen ich im Anschluss sein Buch gekauft habe, welches er noch persönlich signiert hat. Andi und ich machten und dann wieder auf den Weg nach Garmisch, auch wenn wir noch den ein oder anderen coolen Beitrag verpasst haben, aber die Sehnsucht nach unseren Familien trieb uns zurück 🙂

Der Immopreneur-Kongress war für uns beide auf jeden Fall extrem bereichernd. Wir haben tolle Leute kennengelernt. Super Beiträge gehört. Sehr viel gelernt und mitgenommen. Eins der Learnings: Wir brauchen gescheite Visitenkarten. Diese haben wir heute designet und bestellt. Zu allen anderen Learnings wird es sicherlich extra Beiträge geben. Das wichtigste zum Schluss: Wir sind auch im nächsten Jahr wieder auf dem Kongress. Andi und ich haben bereits vor Ort unser Ticket für 2019 gekauft.

Ab zur nächsten Stufe als Investor!
Oliver

 

Eigentlich ist das aktuelle Jahr schon so ziemlich gelaufen

Tatsächlich war ich heute wieder den ersten Tag nach meiner Elternzeit arbeiten. Nach ganzen zwei Monaten bin ich heute früh um 6:15 Uhr aufgestanden und um 7:30 Uhr im Büro angekommen. Ebenfalls heute hat mein Nachfolger in der Firma angefangen. Ich habe euch noch gar nichts davon gesagt glaube ich, aber ich habe meinen derzeitigen Job zum Ende des Jahres gekündigt und beginne im Januar eine neue Stelle. 1,5 Stunden weniger Autofahrt pro Tag. 1,5 Stunden mehr um meine eigenen Themen voranzutreiben. Im Dezember werde ich meine Pläne und Ziele fürs neue Jahr bekannt geben. Jetzt aber mal zum Review des vergangenen Monats.

Vergangenen Monat war noch Elternzeit. Wie ich bereits schrieb, war dies durchaus auch eine finanzielle Herausforderung und hat mich insgesamt ein bisschen zurück geworfen. Entsprechend gering fiel auch die Entwicklung meiner langfristigen Ziele aus. Die Auxmoney-Erträge waren erstmalig geringer als im Vormonat, auch wenn nur ein wenig. Auch der Zuwachs bei Mintos war nicht sehr groß. Hier ist mir insbesondere aufgefallen, dass viele Raten überfällig sind und sich dadurch die Rückzahlungen nach hinten verschieben. Bondora hat die ersten Zinsen in Höhe von 0,05 € abgeworfen :D. Auch habe ich für meinen Dividenden-ETF eine Auszahlung erhalten. Alles in allem hat sich mein passives Einkommen um 5,82 € erhöht und beträgt nun 131,87 € monatlich.

Bei den kurzfristigen Zielen gab es normale Entwicklungen. Nachdem ich im Vormonat die Tilgung meiner Kredite reduziert habe, habe ich diesen Monat wieder regulär getilgt. Dennoch hinke ich hinterher. Ich habe bisher 43,77 % tilgen können. Da das Jahr nicht mehr lange ist, freue ich mich, wenn ich noch die 50% schaffe. Sobald meine Wohnung in Geretsried verkauft ist, hat sich das Thema eh erledigt. Aktuell gibt es hier eine ernst zunehmende Interessentin, bei der sich nächste Woche abzeichnet ob das Interesse fortbesteht. Mein Cashflow-Ziel habe ich nun zu 75% erreicht. Ein ganz ordentlicher Wert. Ich gehe davon aus, dass das Ziel nahezu erreicht wird. Mintos wird weiter steigen, Bondora kommt neu hinzu. Das passt für mich. Eventuell wird sogar mein Türkei-ETF noch eine kleine Dividende ausschütten.

Nach wie vor steht der Verkauf der Wohnung in Geretsried im Fokus. Aktuell ist Interesse vorhanden. Die Besparung des Türkei-ETF hat begonnen. Ansonsten ist dieses Jahr quasi gelaufen. Ich bereite mich auf das kommende Jahr vor, wo ich nochmal ne Schippe drauflegen werde. Ich habe spannende Projekte geplant. Jetzt steht aber erst mal der Immopreneur-Kongress in Darmstadt an. Wenn einer von euch ebenfalls auf dem Kongress ist, darf er oder sie sich gerne melden. Vielleicht quatschen wir ne runde und vernetzen uns 🙂

Bis bald
Oliver