Eine weitere Wohnung im Besitz…

Es ist getan. Ich habe beim Notar für meine zweite Eigentumswohnung unterschrieben. Ich bin sehr glücklich mit dem Deal, auch wenn noch nicht alles “perfekt” lief. Mit jedem Deal wird man dazu lernen. Bei den ersten Deals ist die Lernkurve natürlich noch am steilsten, bevor diese dann abflacht. Gerne beschreibe ich euch meinen Deal in drei Phasen. In der ersten Phase geht es darum, wie ich an die Immobilie gekommen bin. Phase zwei handelt von der Finanzierung. Phase drei liegt noch in der Zukunft und behandelt die Zeit von Unterschrift beim Notar bis zur Vermietung.

Die erste Phase: Es war Februar 2018. Ich traf mich mit meinem Vater auf ein Bierchen. Wir sprachen über Gott und die Welt und irgendwann auch über Immobilien. Irgendwann empfahl er mir, doch im Ingelheimer Raum zu suchen. Ingelheim liegt bei Mainz in RLP. Wir kommen ursprünglich aus der Gegend und kennen uns dementsprechend auch gut dort aus. Außerdem habe ich dort noch Freunde, die mich unterstützen können. So kam es, dass ich mich über den dortigen Markt erkundigte und kurze Zeit später, nämlich Anfang März, mehrere Besichtigungen in Mainz für den gleichen Tag vereinbarte. Ich machte mich auf die Reise und besichtigte verschiedene Wohnungen. Begleitet wurde ich von meinem guten Ingelheimer Freund, Florian. Lustigerweise war einer der Makler ein bekannter von Florian. Und wahrscheinlich war das auch der Grund, dass dieser Makler uns nach der Besichtigung noch zu einem anderen Objekt schickte, welches er gerade einen Tag vorher angenommen hatte. Er hatte noch keine Unterlagen, er hatte noch keinen Schlüssel, aber eine Adresse. Wir fuhren also noch an diesem Objekt vorbei um zumindest mal das Gebäude von außen zu sichten und die Umgebung zu erkunden. Das passte soweit. Dieses letzte, nur von außen besichtigte Objekt, war das interessanteste vom ganzen Tag. Als Eckdaten bekam ich genannt: 78m², 19. OG, 2,5 Zimmer, 115.000€ KP inkl. TG-Stellplatz. Da ich nur einen Tag in der Gegend war, schickte ich Florian zusammen mit dem Makler auf Besichtigung und lies ihn Fotos für mich machen. Zwischenzeitlich habe ich auch die Objektunterlagen erhalten. 5 Stunden nachdem ich die Fotos erhielt rief ich den Makler an habe den Deal unverhandelt eingetütet.

Die zweite Phase: Es war Mitte März. Nach der Zusage zur Wohnung war nun Zeit sich um die Finanzierung zu kümmern. Natürlich hab ich im Vorfeld schon geklärt, welchen groben Rahmen ich zur Verfügung habe. Jetzt ging es um die Details. Zunächst habe ich geplant, mit dem Finanzierungsvermittler, den ich Anfang Januar kennenlernte, zu finanzieren. Ich erwähnte das Kennenlernen in einem älteren Beitrag (Netzwerk). Ich bekam nach etwas einer Woche auch ein Finanzierungsangebot. Leider entsprach das nicht ganz meinen Vorstellungen und schien auch nicht verhandelbar. So änderte ich kurzfristig meine Strategie und wechselte wieder zu meinem Banker, mit dem ich auch meine erste Wohnung finanziert habe. Mir hat hier besonders gefallen, wie kurzfristig und spontan mein Banker dabei eingesprungen ist. Ich weiß übrigens, dass er mitliest und frage ihn an dieser Stelle, ob ich ihn zukünftig mit Namen benennen darf ;). Wir bereiteten die Finanzierung vor. Gleiche Bank wie bei der ersten Wohnung. Alles schien zunächst ganz fein. Dann der Schlag ins Gesicht… Die Bank hatte dermaßen strenge Auflagen, die ich einfach nicht erfüllen konnte. Erschreckenderweise wäre es gegangen, wenn ich nicht verheiratet gewesen wäre. Jetzt war auf jeden Fall ein erneuter Strategiewechsel angesagt. Mein Banker und ich entschieden uns für das Angebot einer anderen Bank. Hier kurz zur Erklärung: Mein Banker ist nicht an eine bestimmte Bank gebunden. Weitere Erläuterungen folgen in einem separatem Beitrag. Mit der neuen Bank kam dann alles recht schnell ins laufen. Bis dahin hatte ich allerdings schon zwei Wochen verschenkt. Bei dieser “dritten Bank” kam es dann am Ende auch zur Finanzierung. Es gab hier zwar auch noch ein paar Stolpersteine, aber ich bin mir sicher, dass wir die für die nächsten Objekte schon gut aus dem Weg räumen können.

Die dritte Phase: Der Notarvertrag ist unterzeichnet. Die Wohnung wird derzeit noch vom Eigentümer bewohnt. Sobald dieser raus geht und die Wohnung übergibt, beginnt der nächste Schritt. Die Wohnung muss renoviert werden. Glücklicherweise halten sich die Maßnahmen in Grenzen. In der Wohnung ist ein Teppich verlegt, welcher gegen ein Laminat ausgetauscht wird. Die Wände werden gestrichen. Da ich nicht selber vor Ort bin muss ich das irgendwie delegieren. Hier kommt wieder Florian ins Spiel. Florian kennt den ein oder anderen Handwerker und hilft mir freundlicherweise, die Renovierung zu organisieren und Details vor Ort zu klären. In den nächsten Tagen wird ein Begehungstermin vereinbart, bei dem Florian dem Handwerker das Objekt zeigt. Darauf wir ein Angebot folgen, welches mir hoffentlich nicht die Füße wegzieht 😀 Parallel werde ich die Hausverwaltung kontaktieren, da diese auch einen Vermietungsservice anbieten. Idealerweise übernehmen die den kompletten Vermietungsprozess für mich. Das werde ich ein bissche davon abhängig machen, wie Mieter ausgesucht werden und was mich der Spaß kosten würde. Insgesamt soll zwischen Übergang der Wohnung in meinen Besitz und Vermietung maximal ein Monat vergehen. Sportlich aber machbar.

Zum Abschluss noch ein paar Zahlen. KP 115.000€ inkl. Stellplatz. Zu erwartende Bruttomietrendite 7,8% (sehr konservativ). Finanzierung 100%. Erwarteter Cashflow vor Steuern ca. 130€ (sehr konservativ).

Ich werde zu dem Fortschritt bei der Wohnung weiter schreiben. Sobald diese vermietet ist, fließt das Ergebnis in meine Zielerreichung mit ein.

Dein
Oliver

Meine zweite von drei Säulen zum Aufbau von passivem Einkommen

Vor einiger Zeit habe ich es schon angekündigt. Jetzt schreibe ich etwas dazu. Inspiriert vom bereits erwähnten Panzerknacker Podcast. Schon länger beschäftige ich mich ein bisschen mit dem Aktienmarkt. 2009 habe ich angefangen aktiv Aktien zu kaufen und zu verkaufen. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Wobei ich im Schnitt immer irgendwo zwischen 4-8 % jährlich lag. Aber das ganze war nur eine kleine Spielerei. Ich hatte auch nie das Verlangen, da tiefer einzusteigen. Der Panzerknacker Podcast führte mich wieder etwas näher an das Thema heran. Und zwar speziell an das Thema Dividenden.

Jetzt bin ich ein sehr bequemer Mensch. Ich möchte nicht monatlich aktiv Dividendentitel auswählen und kaufen. Ich dachte mir, ich mach es mir leicht und gehe den Weg über ETF’s. Die, im Vergleich zum aktiv gemanagten Fond, geringen Gebühren haben mich überzeugt. Ich habe mich also ein bisschen schlau gemacht und zunächst überlegt, in welchem Markt der ETF unterwegs sein soll. Ich bin kein Fan der USA, allein schon wegen des aktuellen Präsidenten (Vollpfosten). Also schied ein ETF, der auch im amerikanischen Markt investiert, aus. Schlussendlich habe ich einen ETF gewählt, der 30 Dividendentitel aus Europa abbildet. Es handelt sich um einen Sparplanfähigen ETF, bei dem die Dividenden ausgezahlt werden. Ich wollte keinen, bei dem die Dividenden wieder angelegt werden, da ich ja passives Einkommen generieren möchte.

Ich spare nun seit Anfang März monatlich 50€ in diesen Sparplan. Namentlich: iShares EURO STOXX Select Dividend 30 (DE). Es gibt Quartalsweise Dividendenausschüttungen. Den Sparplan lasse ich jetzt erst mal ne Weile laufen. Die Dividendenausschüttungen werden zukünftig bei der monatlichen Aufstellung meiner Ziele-Entwicklung entsprechend berücksichtigt.

Ich freue mich auch sehr, wenn ihr in meiner Facebookgruppe eure ETF’s vorstellt, sofern ihr welche im Bestand habt. Link zur Facebookgruppe: 3000 Tage – Facebook

Übrigens. Säule 3 stelle ich auch bald vor 🙂 Auch hier freue ich mich jetzt schon auf Austausch und Anregungen.

Bis bald
Dein
Oliver

Invest 2018 in Stuttgart. So war der Tag

05:27 Uhr: Andi schreibt: Schon fit?
06:00 Uhr: Mein Wecker klingelt.
06:05 Uhr: Ich: Jetzt schon.
06:14 Uhr: Andi holt mich zuhause ab und wir fahren los.
07:32 Uhr: Wir öffnen die erste Dose Red Bull des Tages. Wir befinden uns auf der A8 zwischen München und Ulm. Wir haben wenig Verkehr.
08:27 Uhr: Wir erreichen das Parkhaus der Messe Stuttgart.
08:46 Uhr: Ich mache ein Foto von den Messeschildern und lade es auf Facebook hoch. Wir sind angekommen.
08:49 Uhr: Voller Tatendrang stecke ich meine Eintrittskarte am Drehkreuz in den Scanner, nachdem ich beobachtet habe, dass die ersten Menschen durchkommen. Das Drehkreuz lässt mich nicht passieren.
08:50 Uhr: Ich werde freundlich darauf hingewiesen, dass die Messe für Besucher erst um 9 Uhr öffnet.
09:02 Uhr: Andi und ich betreten den Messebereich. wir laufen jetzt erst mal eine Weile rum und checken die Lage. Unterwegs sehen wir viele Schnösel in Ihren Anzügen umherstolzieren.
10:48 Uhr: Wir werden das erste mal von einem Aussteller angesprochen. Online Immobilieninvestments. Es werden einem sagenhafte 4-6% EK-Rendite angeboten. Ich musste aufpassen nicht in schallendes Gelächter zu verfallen. Andi stellte dem jungen Mann noch ein paar unangenehme Fragen, die dieser aber gut beantwortet hat.
11:22 Wir finden uns an der ARD-Bühne ein um uns gute Plätze zu sichern. Um 12 Uhr gibt es eine Diskussionsrunde um Immobilienzinsen unter anderem mit Gerald Hörhan.
11:43 Uhr: Andi entscheidet nochmal auf die Toilette zu müssen. Mittlerweile sind alles Sitzplätze belegt. In den folgenden 8 Minuten werde ich ca. 20 mal angesprochen, ob der Platz neben mir noch frei wäre. Bis auf zwei unfreundliche Penner waren alle höflich geblieben, als ich verneinte.
12:00 Uhr: Der Moderator betritt die Bühne mit seinen Gästen. Er stellt alle der Reihe nach vor. Gerald Hörhan stellt er als letztes vor. Andi und ich grölen laut los und jubeln ihm zu. Die nächsten 60 Minuten werden Hörhans Ausführungen laut beklatscht, während bei den anderen Teilnehmern eher Stille herrscht.
13:11 Uhr: Die Show ist vorbei, die Diskussionsrunde löst sich auf. Andi und ich stürmen Richtung Hörhan und bitten um ein Foto. Hörhan hat wenig Zeit, ist aber einverstanden.
13:13 Uhr: Es entsteht das Foto aus diesem Beitrag. Wir sind zufrieden und gehen etwas essen.
13:16 Uhr: Ich habe eine Rote Wurst bestellt. Dazu trinke ich ein kleines Bier. Nach dem zahlen stellen wir uns in die Reihe für die Essensausgabe. Zwischen Andi und mir zwei junge Männer. Wir klären die beiden auf, dass man zum bestellen in die lange Schlange muss. Enttäuschung bei den beiden Männern. Sie schauen was wir bestellt haben. Scheinbar sind die zwei hungrig. Großzügig bieten wir unser Essen zum etwa doppelten Preis an. Aber das wollten die beiden dann irgendwie auch nicht 😀
13:37 Uhr: Wir werden zum zweiten Mal an diesem Tag angesprochen. Hier geht es im Prinzip nur um aktiv gemanagte Fonds. Verpackt in ein schönes Dashboard in dem man seine Ziele abbilden kann. Entsprechend der gewählten Risikobereitschaft und der Sparleistung wird ermittelt ob die gesteckten Ziele erreichbar sind. Mich interessiert nur das Dashboard. Das baue ich mir nach 😉
14:16 Uhr: Fertig. Andi und ich entschließen uns, wieder nach Hause zu fahren. Gute drei Stunden später haben wir unsere Heimat erreicht.

Bis bald
Oliver

Noch 2939 Tage

Ich habe übrigens tatsächlich ein 30 Meter langes Maßband im Wohnzimmer hängen, von dem ich jeden Tag 1cm abschneide. Das ist die totale Visualisierung meines langfristigen Zeit-Ziels. Ok. Mittlerweile ist das Maßband noch 29.39 Meter lang 😉

Aber eigentlich wollte ich neue Informationen zu meinen Beitrag geben, wo ich über meine Schufa gesprochen habe. Heute habe ich nämlich den neuen Score erhalten, der Anfang April errechnet wurde. Tatsächlich hat sich mein Score deutlich verbessert. Viel deutlicher als ich angenommen hatte. Im Vergleich zu Anfang Januar ist mein Score um 2,5% besser geworden. Ein Ergebnis mit dem ich mehr als zufrieden bin. Schaue ich mir die jetzt noch offenen Positionen an, entdecke ich wieder einige, die im jetzigen Quartal aus der Auskunft verschwinden werden. So gehe ich davon aus, dass sich der Score zum nächsten Berechnungszeitpunkt noch weiter verbessern wird.

Ich freue mich jedenfalls, dass die Maßnahmen so schnell Wirkung zeigen.

In 3 Tagen findet die Invest in Stuttgart teil. Bist du auch dort? Ich freue mich über Kommentare, Fragen, Anregungen, etc…

Dein
Oliver

Und so lernte ich, was es außer Immobilien noch gibt!

Ich war heiß. Heiß auf noch mehr Input. Und so suchte ich nach dem Podcast von Alex Fischer nach einem weiteren Podcast für meine täglichen Arbeitsfahrten. Ich bin dabei auf den Panzerknacker Podcast von Markus Habermehl gestoßen. 100 Folgen geballtes Investorenwissen erwarten einen hier. Interviews mit den Größen aus der Szene.

Der Panzerknacker Podcast war für mich eine super Ergänzung um neben den Immobilien meine zwei weiteren Investmentsäulen zu finden. Hier wird einem wirklich die gesamte Spannbreite an Möglichkeiten geboten. Mit konkreten Vorgehensweisen und Kontakten noch und nöcher. Beim Hören des Podcastes gab es viele Themen, die ich spannend finde. Allerdings kann ich natürlich nicht alles umsetzen. Schlussendlich habe ich mich für zwei Möglichkeiten entschieden, über die ich in naher Zukunft ausführlich schreiben möchte.

Ich freue mich besonders, dass der Panzerknacker Podcast so aktuell ist, und hier immer noch neue Folgen aufgenommen werden. Deswegen kann ich auch derzeit noch regelmäßig reinhören und mir erklären lassen, welche Möglichkeiten es gibt, mein Ziel, die 3000 Tage bis zur finanziellen Freiheit, zu erreichen.

Ich freue mich aber auch, sollte jemand noch einen Vorschlag haben, welcher Podcast, neben den bereits erwähnten, noch lohnenswert ist.

Dein
Oliver

Das erste Review zu meinen Zielen!

Ich hatte es bereits angekündigt. Ich möchte regelmäßig ein Review machen und schauen, wie ich mich in Richtung meiner gesteckten Ziele bewege.

Heute gibt es das erste Review auf meine Ziele in Form einer Grafik. Dazu sei kurz gesagt:

Oben haben wir zwei Grafiken basierend auf mein langfristiges Ziel, einen Cashflow vor Steuern von 5.300€ aufzubauen. Stand heute habe ich dieses Ziel zu 1,32% erreicht. Die bisherige Entwicklung linear fortgeführt würde ein Ergebnis von ca. 12% Zielerreichung am Ende der 3000 Tage bedeuten. Ich gehe hier aber in der Realität von einer exponentiellen Steigerung aus und nicht von einer linearen, sodass ich mich hier selber bewusst schlechter rechne.

Die unteren Grafiken zeigen meine kurzfristigen Ziele für dieses Jahr an. Meinen Konsumschuldenstand per Anfang 2018 habe ich dabei auf 100% gesetzt. Davon habe ich Stand heute 11,72% getilgt. 88,28% sind noch offen. Ich erwähnte in einem frühern Beitrag, dass es sich hierbei größtenteils um das vor zwei Jahren zugelegte Familienauto handelt. Hier habe ich vor, im April durch eine Sondertilgung den Abbau zu beschleunigen. Die zweite Grafik zeigt, wie mein Cashflow im Vergleich zum gesteckten Ziel bereits gestiegen ist. Konkret habe ich von meinem Ziel, den Cashflow dieses Jahr um 150€ zu steigern, bereits 33% realisieren können.

Alles in allem bin ich auf einem guten Weg. Im April wird mein Cashflow durch Investitionen in meine zwei, noch nicht vorgestellten Investmentsäulen, voraussichtlich weiter steigen. Dazu bald mehr!

Dein
Oliver