Noch 2599 Tage…

Ich dachte es wäre mal wieder Zeit für ein paar Worte außerhalb meiner Konsumschulden. Das womit ich mich sonst noch beschäftige und mich umtreibt. Beispielsweise steht am Dienstag (19.03.) die MMM-Messe an, zu der ich mit meinem Banker fahren. Auf den Tag freue ich mich schon lange und ich bin sehr gespannt, was ich von dort mitnehmen kann. Sicher ist, dass ich mich jetzt auch wieder etwas intensiver mit meiner Investmentsäule Aktien/ETF’s auseinandersetze. Ich hoffe, hier etwas Inspiration in München zu finden. Spätestens aber sicherlich auf der Invest in Stuttgart, bei der ich am Samstag 06.04. sein werde. In Stuttgart werde ich ebenfalls mit meinem Banker aufschlagen, mit dabei ist aber auch mein Andi.

Inspiration hole ich mir derzeit auch mit dem Podcast des Finanzrockers, den ich wärmsten empfehlen kann. Der Finanzrocker bietet neben den Finanzthemen auch immer wieder andere interessante Themen. Vor allem die Interviews sind in der Regel sehr gut und kurzweilig anzuhören. Der Finanzrocker schreibt daneben auch noch seinen Blog, den ich ehrlicherweise nicht lese. Das liegt aber daran, dass ich Podcast einfach deutlich bevorzuge, weil ich den einfach auf dem Weg zur Arbeit oder auf anderen Wegen hören kann.

Was ganz feines… es scheint einen Käufer für meine Geretsrieder Wohnung zu geben. Jedenfalls liegt mit der Kaufvertragsentwurf vor und der Notartermin steht. Wenn der Deal wirklich über die Bühne gegangen ist, mach ich ein fettes Fass auf und werde ich im Detail berichten.

Jetzt genieß ich den sonnigen Sonntag mit meiner Frau und den zwei Kindern 🙂

Bis bald
Oliver

Der P2P-Renditevergleich

Ich habe es ja schon angekündigt. Ich möchte die Renditen der drei P2P-Plattformen vergleichen, die ich seit einiger Zeit bespare. Jede Plattform gibt zwar selber eine Rendite aus, die du erwirtschaftest, aber entspricht das auch tatsächlich der Realität? Zur Vergleichbarkeit der drei Plattformen wende ich die XIRR-Formel an. Dazu habe ich mich bei dem Blog von Lars bedient, der ein Template zur Verfügung stellt. Zu finden unter: https://passives-einkommen-mit-p2p.de/wie-du-mit-xirr-deine-rendite-richtig-berechnest/
Das Ergebnis ist auf der einen Seite nicht so überraschend, wenn man sich schon etwas mit dem Thema auseinandergesetzt hat, zum anderen doch auch ein starkes Signal, dass die Berechnung mit der XIRR-Formel wirklich sinnvoll ist.

Zunächst zu Auxmoney. Die erste Plattform bei der ich mit P2P in Berührung kam. Bei Auxmoney bin ich seit Februar 2018, also jetzt schon über ein Jahr. Verteilt über 4 Monate habe ich dort insgesamt 400€ investiert. Investieren kann man ab 25€ je Kredit. Entsprechend gering ist die Diversifikation auf dieser Plattform bei mir. Leider habe ich auch bereits zwei Ausfälle zu verzeichnen, die meine Rendite schmälern. Der interne Rendite-Index spricht trotzdem von 8,01% Rendite. Berechnet mit der XIRR-Formel komme ich nur noch auf schlappe 1,81% Rendite. Das ist ein extremer Unterschied und kein gutes Ergebnis.

Als nächstes bin ich bei Mintos eingestiegen. Das war im Mai 2018. Dort habe ich über einige zeit 650€ investiert. Mintos funktioniert vom Prinzip her schon anders als Auxmoney, außerdem ist hier die Mindestinvestition bei 10€, was für eine bessere Diversifikation sorgt. Auch finde ich die Benutzerfreundlichkeit ausgezeichnet. Ich hab mich gleich sehr gut zurecht gefunden. Die Nettorendite die Mintos für mich angibt, liegt bei 10,89%. Die nach der XIRR-Formel berechnete Rendite liegt nur unwesentlich drunter, bei 10,32%. Ein richtiges gutes Ergebnis wie ich finde.

Die dritte meiner besparten Plattformen ist Bondora. Hier bin ich am kürzesten investiert. Bisher liegt meine Investition bei 500€. Am Anfang habe ich mich hier etwas schwer getan. Es hat eine Zeit gedauert, bis ich mich zurecht gefunden habe. Seitdem läuft es aber echt gut. Pro Kredit muss hier nur mindestens 1€ investiert werden. Auch Bondora ermittelt eine Nettorendite, die aktuell mit 18,46% angegeben wird. Meine XIRR-Rendite liegt bei starken 18,36%. Da ich hier aber noch sehr kurz dabei bin, gehe ich davon aus, dass sich die Rendite nach den ersten Ausfällen leicht korrigieren wird. Dennoch bin ich aktuell extrem zufrieden.

Mein persönliches Ergebnis. Auxmoney 1,81%, Mintos 10,32%, Bondora 18,36%. Die logische Konsequenz hieraus muss lauten, dass ich mich bei Auxmoney zurückziehe und stattdessen eine neue, dritte Plattform ausprobiere. Ich will nach wie vor auf drei Plattformen verteilt investieren. Also werde ich mich in der nächsten Zeit mal umschauen, welche Plattform ich ausprobieren werde und gleichzeitig Auxmoney entsparen.

Vielleicht hat ja von euch noch einer einen Tipp aus der eigenen Erfahrung, welche Plattform testenswert ist?

Bis bald
Oliver

Fokus Konsumschulden

Im Februar habe ich mich wieder meinen Konsumschulden gewidmet. Viele Gedanken in die Richtung gelenkt, wie ich dem Ganzen Herr werden kann. ein bisschen Geld musste ich leider zur Seite legen, da ich noch Steuern für 2017 nachzahlen muss. Danach dürften aber für die nächsten Monate, bis auf die KFZ-Versicherung, alle größeren Beträge erst mal erledigt sein. Meine persönliche Liquiditätsvorschau verspricht zumindest ab Juli steigende Kontostände. Bis dahin wird es noch ein bisschen anstrengend 😉 Ich bin guter Dinge, dass ich die Talsohle Mitte Mai überstehe und dann der Schuldenabbau richtig Fahrt aufnimmt. Jetzt aber ein Rückblick auf den Februar.

Da der Fokus momentan nicht auf der Erhöhung des passiven Einkommens liegt, hat sich bei meinen langfristigen Zielen entsprechend wieder weniger getan. Meine P2P Plattformen haben gegenüber Januar wieder durchgängig mehr Erträge abgeworfen. Bei Auxmoney habe ich dafür jetzt aber leider auch den zweiten Inkasso-Fall, der die Rendite schmälert. Ich werde demnächst mal die bisherigen prozentualen Renditen errechnen und mal sehen, wie sich die Plattformen untereinander schlagen. Dividenden aus Aktien oder ETF gab es nicht im Februar. Ich rechne hier erst im April mit Dividendenausschüttungen.

Etwas mehr hat sich bei den kurzfristigen Zielen getan. Wie bereits kurz erwähnt wird es wohl erst mal nichts mit der geplanten Maklertätigkeit, weswegen mein Ziel, 4 Immobilien zu verkaufen, quasi gestorben ist. Dazu werde ich dann auch erstmal nicht weiter berichten wenn sich nichts ändert. Ich habe auch im Febraur, wie im Januar, knapp über 8% meiner Konsumschulden getilgt und bin also gut auf Kurs. 83,6% des Ausgangsbetrages sind jetzt noch offen. Ich gehe davon aus, dass ich ab Juli meinen Tilgungsanteil noch etwas erhöhe, um dieses Jahr dieses Ziel sicher zu erreichen.

Bald wird es wieder mehr um Investments gehen. Im Moment ist dies aus bekannten Gründen etwas zurück gefahren. Ich hoffe, dass aber auch so die Beiträge lesenswert sind. Ich denke der P2P-Rendite-Vergleich wird sicher ne interessante Sache. Ich bin sehr gespannt, was dabei raus kommt. In der zweiten Jahreshälfte will ich aber auch stärker auf Dividendenaktien und ETF’s schauen und mich dort ausbauen. Ich befürchte, dass ansonsten die P2P-Plattformen zu übergewichtet in meinem Portfolio sind.

Bis bald
Oliver

Noch 2619 Tage…

Ich dachte, heute wäre mal wieder ein guter Tag um etwas zu schreiben. Das ist die letzten drei Wochen ein bisschen auf der Strecke geblieben. Wenn aber auch nicht so viel passiert, was soll ich mir dann die Finger wund schreiben 😀

Aber das ein oder andere ist eben doch passiert. Und so berichte ich heute über den Türkei ETF, in den ich 4 Monate lang ein bisschen eingespart habe. Quasi zur Gaudi. Und tatsächlich hat sich der ETF sehr gut entwickelt. Die Spekulation ist aufgegangen. Natürlich reines Glück. Jedenfalls habe ich den Sparplan eingestellt und die Anteile Anfang Februar verkauft. Dabei habe ich einen Gewinn nach Gebühren und Steuern von 8% realisiert. Ich weise nochmal darauf hin, dass ich echt sehr sehr wenig Geld reingesteckt habe. Die 8% klingen zwar super, aber es handelt sich nicht mal um ein Taschengeld. Spaß hats gemacht, und das war das Ziel. Sicher werde ich bei Gelegenheit wieder mal so einen kleinen Zock machen, einfach um ein bisschen Nervenkitzel in die ansonsten “langweilige” Anlage in ETF’s zu bringen.

Dann habe ich noch eine anstehende Veranstaltung, von der ich euch erzählen möchte. Am 19.03. werde ich zusammen mit meinem “Banker” auf die MMM-Messe nach München fahren. Das wird der Knaller. Die Star-Redner dieses Jahr: Uli Hoeneß, Dirk Müller und natürlich Gerald Hörhahn. Daneben diverse weitere. Die Veranstaltung ist kostenlos und dauert von 9 Uhr bis 18 Uhr. Mein “Banker” war letztes Jahr schon dort und absolut begeistert. Diesesmal bin ich dabei. Wer möchte kann sich jetzt noch ein kostenloses Ticket sichern. Einfach MMM-Messe googlen. Ich freue mich riesig und werde nach der Messe einen kleinen Erfahrungsbericht schreiben.

Ansonsten geht alles seinen Lauf. Heute war wieder eine Besichtigung meiner Wohnung in Geretsried. Das ganze ist nur eine Frage der Zeit. Meine Maklerin ist sehr zuversichtlich, vor allem nach der Mieterhöhung und der Vermietung des TG-Stellplatzes. Der Schuldenabbau der Konsumschulden beschäftigt mich täglich und wird haarig. Aber ich bin dran und will dieses Kapitel bald für immer beenden. Mit der Maklerei von der ich berichtet habe, wird es so wohl zunächst leider doch nichts. Es gibt da das ein oder andere Problemchen, welches wir nicht gelöst bekommen. Aber auch das ist in Ordnung. Wer weiß, wofür es am Ende gut ist 😉

Bis bald
Oliver

Das erste Zwölftel ist schon rum…

Der Januar liegt hinter uns. Immer auch ein guter Moment sich zu fragen, was ist von meinen neuen Vorsätzen übrig geblieben? Ich kann zumindest behaupten, dass noch alle existieren 😀 Dabei beschäftige ich mich vor allem mit den Konsumschulden, die ich dieses Jahr abbauen will. Ich suche nach der richtigen Strategie, jedoch haben mich im Januar so viele unerwartete Rechnungen erreicht, dass ich zwischenzeitlich leicht demotiviert war. Details erspare ich euch. Ich habe meinen Blick aber wieder nach vorne gerichtet. Wird schon gehen 😉

Die große Frage ist aber, was hat sich im Januar mit der Erreichung meiner Ziele getan? Mein passives Einkommen ist geringfügig gestiegen, hauptsächlich durch die Plattform Bondora. Auxmoney und Mintos haben sogar etwas weniger abgeworfen als im Dezember. Durch die Neubewertung meiner Cashflow-Immobilien habe ich etwas an passivem Einkommen verloren, da in Summe das nicht umlegbare Hausgeld angestiegen ist. Aktuell liege ich nun bei 139,12€ monatlichem passiven Einkommen.

Auf meine kurzfristigen Ziele geschaut sehe ich, dass ich im Januar 8,13% meiner noch offenen Konsumschulden tilgen konnte. Halte ich diese Quote bei, sind im Dezember die letzten Zahlungen fällig. Durch Einnahmen aus der Maklertätigkeit oder dem Verkauf der Wohnung in Geretsried erhoffe ich mir nach wie vor ein schnelleres Ende. Sobald dieses erreicht ist, kann ich auch wieder intensiver investieren und mein passives Einkommen steigern. Per Ende Januar waren daher nur schmale 2% vom Cashflow-Ziel erreicht.

Wie ich es schon vor einiger Zeit sagt, muss ich ab sofort auch meine Frau finanziell mehr unterstützen, da das Elterngeld unseres Sohnes weg fällt. Dies bedeutet 300€ monatlich, die ich ab sofort weniger zur Verfügung habe. Trotzdem halte ich an allen Zielen fest. Ich bin sicher, dass meine Bemühungen dieses Jahr Früchte tragen und es noch richtig cool wird. Ich muss nur noch etwas Geduld haben, weiter Gas geben und die Talsohle durchschreiten.

Bis dahin
Oliver

Noch 2654 Tage…

wie alle drei Monate üblich, habe ich von der Schufa die Mail erhalten, dass mein Score neu berechnet wurde. Da war ich gleich wieder gespannt, was sich getan hat. Zur Erinnerung. Mein Score lag per Oktober 2018 bei genau 97,0%. Nicht mehr weit weg von den magischen 97,5%.

Kurze Nebengeschichte. Ich habe auf Facebook vor kurzem eine Diskussion über den Schufa-Score gesehen. Wie das so üblich ist. verteilten sich die Meinungen breit. Von dem Standpunkt, der Schufa Score ist nutzlos bei Immobilienfinanzierungen bis hin zu der Schufa Score ist das non plus ultra. Meine persönliche Meinung: Der Schufa Score ist nur eines vieler Kriterien für eine vernünftige Immobilienfinanzierung. Der Schufa Score kann auf jeden Fall ein gutes Argument sein, um bei der Bank noch ein bisschen bessere Zinsen zu bekommen. So hab ich es schon erlebt. Wichtig sind auch Themen wie Persönlichkeit (Wirklich nicht zu unterschätzen), festes Einkommen, monatliche Belastungen, Vorbereitung der Dokumente, … . Das Gesamtpaket entscheidet am Ende. Der Banker von heute hat tatsächlich noch mehr Einflussmöglichkeiten, als mancher denken mag. Sooo starr wie immer behauptet wird, ist das System noch nicht. Aber das nur nebenbei.

Ich habe mich in meinen persönlichen Bereich bei der Schufa eingeloggt und bin sofort auf die Gesamtübersicht gegangen, wo der Score zu finden ist. Ich habe nun mittlerweile starke 97,71%. Damit hätte ich jetzt wirklich nicht gerechnet und war dementsprechend positiv überrascht. Mein inoffizielles Schufa-Ziel ist damit völlig erreicht. Ich bin zufrieden 🙂

Wie angekündigt, habe ich bei den drei P2P-Plattformen, bei denen ich aktuell investiert bin, ausprobiert wie das mit den Auszahlungen klappt. Vorweg, alle drei Plattformen haben innerhalb kurzer Zeit überwiesen. Da wir bei Auxmoney ein Anlegerkonto haben, welches bereits per PostIdent bestätigt wurde, müssen wir hier nicht erneut unseren Personalausweis hochladen. Lediglich die Tan-Liste im Scheckkartenformat ist etwas umständlich. Die Auszahlung war aber auch innerhalb von einem Tag auf meinem Girokonto. Bei Mintos und Bondora ist es vor einer Auszahlung nötig, seinen Personalausweis hochzuladen um die Identität überprüfen zu lassen. Die Verifizierung erfolgte innerhalb einiger Stunden problemlos. Auch die folgende Auszahlung klappte sehr zügig und unkompliziert auf das Konto, über welches wir auch eingezahlt haben. Bei Mintos habe ich zwei Tage auf das Geld warten müssen, bei Bondora hatte ich das Geld sogar noch am gleichen Tag auf dem Konto.

Alles in allem denke ich, dass es bei allen drei Plattformen zwischen einem und drei Tagen dauern kann, bis das Geld da ist. Alle drei Plattformen haben zügig und unkompliziert ausgezahlt. Ich habe jetzt mit kleinen Eurobeträgen getestet. Ob das ganze auch funktioniert, wenn die Beträge höher sind, bleibt auszuprobieren. Ich sehe hier aber momentan keinen Grund, daran zu zweifeln.

Das soll es für den Moment wieder gewesen sein. Ich melde mich in den kommenden Tagen wieder, dann mit Neuigkeiten zur Wohnung in Geretsried und zur bevorstehenden Maklerei.

Grüße
Oliver

Noch 2664 Tage…

Das Jahr ist jetzt schon einige Tage alt. Vor 10 Tagen habe ich euch erzählt, was ich mir für 2019 vorgenommen habe. Die ersten 1,5 Wochen bei meinem neuen Job habe ich bereits hinter mich gebracht. Die Arbeit macht Spaß. Ich gehe morgens zu Fuß zur Arbeit, höre dabei Podcast und genieße das laufen auf dem Schnee.

Auf meine Maklererlaubnis warte ich aktuell noch. Ich hoffe, die kommt bald. Ich habe nämlich heute meinen Vertrag von dem Immobilienbüro erhalten, für das ich ab 01.02. tätig sein darf. Ich gönne mir dieses Wochenende die Zeit, den Vertrag in Ruhe durchzulesen. Ich denke, kommende Woche wird dann unterzeichnet und im Februar geht es los.

In Sachen Wohnungsverkauf Geretsried gibt es insofern neues, dass es nach weiteren Besichtigungen nun einen zweiten ernsthaften Interessenten gibt. Ich habe heute von der Hausverwaltung die letzten fehlenden Unterlagen erhalten, die die Maklerin an die Interessenten weiterleiten wird dieses Wochenende. Zudem bin ich am Montag in der Wohnung mit Handwerkern, um zwei Kleinigkeiten in Ordnung zu bringen. Jetzt kommt in dem Thema nochmal neue Fahrt auf.

Ich habe mir diesen Monat auch gedacht, bei allen drei P2P-Plattformen, bei denen ich aktuell investiert bin, zu schauen, wie es sich mit Auszahlungen verhält. Ich werde also in den nächsten drei Wochen bei Auxmonex, bei Bondora und bei Mintos jeweils einen kleinen Betrag auszahlen. Ich bin gespannt, wie das bei den drei Anbietern läuft.

Ihr seht, ich starte mit Tatendrang ins neue Jahr. Ich beackere die Themen wo möglich parallel und versuche überall vorwärts zu kommen. Auch zusammen mit meinem Andi wird es wieder was geben dieses Jahr. Wir planen bereits was neues gemeinsames 😉

Bis bald
Oliver

2019! Meine Ziele und Vorhaben

Für das neue Jahr habe ich mir richtig was vorgenommen. Mich erwarten aber auch einige Herausforderungen, die ich bereits berücksichtigen kann und muss. So stehen einige Veränderungen an, die meinen Weg in diesem Jahr begleiten. Ich habe mir für 2019 dieses mal 4 Ziele gesteckt, die ich dieses Jahr erreichen will.

Aber erst einmal kurz zu den Veränderungen und Herausforderungen die in den nächsten Monaten auf mich zukommen. Gleich zum Jahresbeginn trete ich meine neue Arbeitsstelle an. Bisher bin ich täglich morgens 62 km zur Arbeit gefahren und Nachmittags wieder 62 km zurück. Ab sofort reduziert sich das ganze auf 1,7 km pro Strecke. Statt mit dem Auto, fahre ich mit dem Fahrrad oder gehe zu Fuß. Damit gewinne ich eine gute Stunde täglich. Zwar verzichte ich auf ein bisschen Gehalt, aber ich spare auch enorm an Sprit, Verschleiß und Versicherung für mein Auto. Und das Beste, ich arbeite bei meinem Andi. Insofern ergibt sich noch ein positiver Synergieeffekt für unsere Investitionsvorhaben. So sollte der Wechsel in Summe ein großer Gewinn sein.

Zusätzlich habe ich im Dezember meinen Antrag auf Erteilung der Erlaubnis nach §34 c abgegeben. Dahinter verbirgt sich die Zulassung als Immobilienmakler. Der Gedanke, auch als Immobilienmakler unterwegs zu sein, wächst schon einige Zeit in mir. Ich halte die Kombination zwischen Immobilieninvestor und -makler als sehr passend. Auf der einen Seite erhoffe ich mir, selber an einige gute Deals für mich und Andi zu kommen. Auf der anderen Seite gibt es mir die Möglichkeit, vielleicht noch etwas zu verdienen mit Objekten, die ich angeboten bekomme, aber selber nicht kaufen will, weil sie einfach nicht zu mir passen. Zunächst hatte ich die Idee, ein eigenes Büro zu eröffnen. Dann hat es sich aber zufällig fast gleichzeitig ergeben, dass ich mit jemandem ins Gespräch gekommen bin, der für ein namhaftes Immobilienunternehmen ein Büro in der Nähe eröffnet. Dort werde ich vermutlich freiberuflich tätig werden. Um das ganze konkret zu machen, haben wir einen Termin Ende nächster Woche.

Etwas herausfordernd wird, dass ab März bei meiner Frau das Elterngeld für unseren Sohn entfällt. Da wird der kleine Mann schon 1 Jahr alt. Meine Frau wird aber voraussichtlich noch weitere 1,5 Jahre zuhause bleiben und sich um unsere beiden Goldstücke kümmern. Insofern werde ich finanziell etwas mehr zur Verfügung stellen müssen, damit wir auch zukünftig einen gefüllten Kühlschrank haben. Aber auch das werden wir stemmen.

Kommen wir jetzt mal zu den Zielen die ich mir vorgenommen habe. Da hätte wir als erstes und wichtigstes erneut den Abbau der Konsumschulden. Was ich letztes Jahr nicht geschafft habe, will ich dieses Jahr definitiv schaffen. Insofern hat dieses Ziel höchste Priorität. Gerade auch weil ich mehr in die Familienkasse beisteuern muss ist es wichtig, kein Geld mehr in Konsumschulden zu verschwenden. Dabei bin ich dieses Jahr extrem zuversichtlich was dieses Ziel angeht. Da ja auch noch der Verkauf der Wohnung in Geretsried ansteht, werde ich spätestens zu diesem Zeitpunkt das Ziel erreicht haben.

Dann habe ich mir vorgenommen, als Immobilienmakler im Jahr 2019 die ersten 4 Objekte zu verkaufen und damit meine Kasse zu füllen. Ich schätze, dass ich im Februar, spätestens März, mit der Maklertätigkeit beginnen kann. Nach einiger Anlaufzeit will ich dann noch im ersten Halbjahr das erste Objekt verkaufen. Im zweiten Halbjahr entsprechend drei weitere Objekte. Die Einnahmen aus dieser Tätigkeit gehen zu 50% in das Vorhaben der finanziellen Freiheit, sei es um Schulden zu tilgen, oder Investitionen durchzuführen. Die übrigen 50% werden für die Familie verwendet. Ein bisschen Konsum muss sein 😀 Wir wollen ja auch leben!

Im Bereich der Immobilieninvestments habe ich mir auch wieder ein Ziel gesteckt. Da ich aber den Fokus dieses Jahr auf Konsumschulden lege, ist dieses Ziel vergleichbar kleiner. Ich möchte in 2019 eine Wohnung kaufen, die wir als Ferienwohnung vermieten. Die Wohnung sollte bevorzugt in meiner Heimat Garmisch-Partenkirchen sein. Ich werde in den nächsten Wochen klären, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um eine Wohnung als Ferienwohnung anbieten zu dürfen und mich dann langsam auf die Suche begeben. Ich plane aber erst in der zweiten Jahreshälfte den Kauf der Immobilie. Meine Frau und ich werden uns dann gemeinsam um die Ferienwohnung kümmern. Wenn uns das ganze Spaß macht, könnten weitere folgen.

Für sehr ambitioniert halte ich mein Ziel für das passive Einkommen. Ich möchte 2019 mein passives Einkommen verdoppeln. Ok. Jetzt kann man meinen von 138€ auf 275€ ist nicht die Welt. Aber wie geschrieben. Fokus zunächst auf Abbau der Konsumschulden und dann den Erwerb einer Ferienwohnung. Beides hat keinen Einfluss auf mein passives Einkommen. Ferienvermietung ist definitiv nicht passiv. Das heißt, mein passives Einkommen wird nur in den Bereichen P2P und Aktien/ETF’s steigen. Dazu werde ich wie gewohnt monatlich besparen. Wenn es gut läuft werde ich einmalige Zahlungen vornehmen oder die Sparrate erhöhen. Bei den P2P Krediten bleibe ich zunächst bei den drei Plattformen die ich bereits bespare. Ich werde versuchen, die Investitionssummen bei jeder Plattform in etwa immer gleich hoch zu halten. Bei Aktien und ETF’s bespare ich 2019 zunächst einen neuen ETF der etwas anders ausgerichtet ist als der bisherige. Weiterhin kann ich mir vorstellen auch den ein oder anderen Betrag in Einzelaktien zu investieren.

Ich würde sagen, das sollte reichen für dieses Jahr. Ich freue mich sehr auf die nächsten 12 Monate. Ich glaube es wird sich einiges tun und ich werde weiter auf mein Ziel zurennen. Im nächsten Review werde ich die neuen Ziele aufgeführt haben und dann wie gewohnt monatlich darüber berichten. Ich werde zu beginn auch den Cashflow meiner Immobilien neu berechnen. Hier ist es aufgrund von Anpassungen des Hausgeldes zu leichten Veränderungen gekommen.

Haltet euch mit Anmerkungen, Anregungen, Kritik zu meinen Zielen nicht zurück.

Bis bald
Oliver

Das letzte Review 2018… und damit frohes neues!

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr. Es ist halb 9 in der früh und ich hab ein bisschen Schädel 😀 Trotzdem bin ich motiviert mein letztes Review 2018 zu schreiben und damit den Fokus direkt auf das neue Jahr richten zu können. Auch wenn ich nicht alle Ziele für das Jahr erreicht habe, habe ich doch einiges erreicht auf das ich Stolz sein kann.

Der Dezember war wie der Vormonat ruhig in Bezug auf Investments. Ich habe meinen üblichen Plan verfolgt. Zum Ende des Jahres komme ich auf ein passives Einkommen von monatlich knapp 138€. Der größte Teil kommt dabei von meinen Immobilien. Diese machen aktuell 124,60€ aus. Weitere 4,52€ kommen aus dem Bereich der P2P-Kredite. Zinsen und Dividenden spielen nochmal 8,85 € ein. Der P2P-Bereich hinkt noch hinterher, da ich hier erst Mitte des Jahres angefangen habe. Dieser Bereich wird in 2019 sicherlich deutlich steigen. Somit komme ich aktuell auf 2,6% meines langfristigen Zieles, einen Cashflow vor Steuern von 5.300€ zu erreichen. Der Weg ist noch weit, aber ich habe auch noch ein bisschen Zeit. Bleibe ich bei der gleichen jährlichen Steigerungsrate, werde ich mein langfristiges Ziel zu 23,43% erreichen. Ich muss also ein paar Schippchen drauf legen 😉

Werfe ich einen Blick auf die kurzfristigen Ziele, die ich mir gesteckt habe, komme ich zu folgendem Ergebnis: Zunächst sehr positiv, habe ich es tatsächlich geschafft, zwei Wohnimmobilien in diesem Jahr zu kaufen. Das war zum einen die Wohnung in Mainz, zum anderen die Wohnung in Geretsried. Beide Wohnungen vermietet. In Geretsried habe ich zum Februar 2019 die Miete um 10% erhöht. Zusätzlich werde ich den noch freien TG-Stellplatz für 50€ monatlich vermieten. Damit sollte die Wohnung für potenzielle Käufer deutlich interessanter werden. Dieser Tage laufen Besichtigungen. Ich erhoffe mir, dass die Wohnung bald einen Abnehmer hat. Nicht so erfreulich war das Ergebnis mit meinen Konsumschulden. Hier habe ich mein Ziel deutlich verfehlt und konnte nur knapp die Hälfte tilgen. Gründe dafür gibt es ein paar, die aber keine Ausrede sein sollen. Hier war ich einfach nicht deutlich genug dahinter. Ganz zufrieden bin ich hingegen mit dem in 2018 neu erreichten passiven Einkommen. Von den 138€ die ich jetzt habe, sind 118€ neu in 2018 dazu gekommen. Anvisiert hatte ich 150€. Trotzdem ein tolles Ergebnis für das erste Jahr. Ich darf mich über monatliche Zuflüsse freuen, für die ich fast nichts machen muss.

Das solls erst mal gewesen sein. Weiter geht es mit 2019 und dem was vor uns liegt. Ich werde relativ zeitnah meinen Beitrag zu den Zielen und Vorhaben 2019 schreiben und veröffentlichen. Genießt den Neujahrstag.

Bis bald
Oliver

Blicke ich mal zurück auf 2018…!

Jetzt sitze ich hier tatsächlich am Ende des Jahres und bin begeistert, dass ich meinen Blog immer noch schreibe. Ich bin außerdem extrem begeistert, dass es doch echt einige gibt, die meinen Blog auch lesen. Ich möchte mich herzlich dafür bedanken, dass Du meinem Blog folgst. Ich nutze dich als Teil meiner Motivation. Und jeder Kommentar auf meine Beiträge motiviert mich weiter. So kurz vor Weihnachten möchte ich die Gelegenheit nutzen, einen Blick auf die letzten Monate zu werfen.

Februar 2018: Ich starte mit meinem Blog. Am 09.02.2018 habe ich den Countdown meiner 3.000 Tage gestartet. Ich habe in den folgenden Beiträgen einen Ausblick auf das gegeben, was ich vor habe und woher ich komme. Außerdem habe ich euch erzählt, dass ich auf meinem Weg große Unterstützung durch einen Freund habe, der den Weg mit mir teilt. Kurz gab es etwas zu ersten Misserfolgen, sowie zum Kauf meiner ersten Eigentumswohnung, was bereits 2017 stattfand.

März 2018: Mein zweites Kind ist auf die Welt gekommen. Ein Sohn. Ich bin ab sofort Vater eines Mädchens und eines Jungens. Ich habe dir erzählt, wie wichtig mit mein Netzwerk ist. Meine engsten haben mir geholfen heute da zu stehen, wo ich aktuell bin. Du bekamst einen ersten Einblick in meine gesteckten Ziele. Der Schufa habe ich den “Kampf” angesagt. Zu guter Letzt habe ich dir erzählt, dass ich meinen täglichen Arbeitsweg nutze, um Podcast zu hören.

April 2018: Jetzt gab es zum ersten Mal detailliertes zu meinen Zielen und zur Zielerreichung. Das Review war geboren. Ich hatte auch meine erste Verbesserung des Schufa-Scores. Auf der Invest in Stuttgart traf ich auf Gerald Hörhahn. Als zweite Investmentsäule setzte ich ab sofort auf ETF’s. Und ich habe meine zweite ETW gekauft.

Mai 2018: Ich vervollständige meine Investmentsäulen mit Säule Nr. 3 bei der ich auf P2P-Kredite setze. Durch das Buch “Rich Dad, Poor Dad” hab ich nochmal Motivation eingesammelt. Ansonsten verlief der Mai sehr ruhig.

Juni 2018: Dieser Monat stand ganz im Zeichen der Vermietung meiner zweiten Wohnung. Die Verhandlungen mit der Hausverwaltung liefen. Am Ende konnte ich mich einigen und erziele nun eine Garantiemiete. Ich berichtete diesen Monat von den Entwicklungen der P2P-Plattformen. Ich war mittlerweile auf zweien investiert.

Juli 2018: Es war wieder Zeit für den aktualisierten Schufa Score. Ich konnte ihn deutlich verbessern. Bei meiner Mainzer Wohnung war nun alles durch. Ich habe euch Zahlen und Daten, sowie Bilder präsentiert. Ich habe außerdem meine nächste Wohnung gekauft. Die Wohnung in Geretsried, die ich flippen möchte.

August 2018: Dieser Monat war ruhig. Das Sommerloch ist spürbar. Ich habe lediglich die Idee geboren, in einen Türkei ETF zu investieren. Ansonsten ist eigentlich nichts passiert.

September 2018: Ich befinde mich in Elternzeit. Die nächsten zwei Monate verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie. Wir waren in diesem Monat an der Nordsee im Urlaub. Ich verdiene passiv aktuell etwa 4 € am Tag, während ich übers Watt laufe 🙂

Oktober 2018: Wieder mal war es Zeit den neuen Schufa Score zu erhalten. Ich habe mit der Aktualisierung einen Score von 97% erreicht. Mega Ergebnis. Außerdem habe ich mich bei der P2P-Plattform Bondora angemeldet, mit der ich aber Anfangs noch zu kämpfen hatte. Bedingt durch die Elternzeit konnte ich meine Schulden leider nicht wie gewünscht tilgen.

November 2018: Es war mein Event des Jahres. Mein Andi und ich waren auf dem Immopreneur-Kongress in Darmstadt. Wir konnten extrem viel mitnehmen und die ersten Dinge bereits umsetzen. Ich habe mich auch weiter mit Bondora auseinandergesetzt und verstehe die Plattform nun langsam besser.

Dezember 2018: Das Jahr ist vorbei. Meine Wohnung in Geretsried wird nun über einen Makler vertrieben. Es gibt ernsthafte Interessenten. Ich plane meine Ziele fürs nächste Jahr. Ich bin happy.

Euch allen wünsche ich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! Wir lesen uns im kommenden Jahr.

Euer Oliver