Die hälfte der Zeit ist schon wieder rum ums Eck!

Im Titel steckt eigentlich schon die wesentliche Aussage. Ein halbes Jahr ist wieder vergangen. Und wie alle anderen, zünde ich den Klassiker. Das Halbjahresresümee 😀 Einen Blick zurück werfen auf die letzten 6 Monate. Einen Blick nach vorne richten auf die nächsten 6 Monate. Was hab ich geplant, was hab ich erreicht, wo hänge ich hinterher oder was hat sich gar komplett verändert? Das hier wird kein Monatsreview im klassischen Sinne, aber am Ende des Beitrages findet ihr trotzdem die gewohnte Grafik. Ich werfe einen Blick auf alle drei Investmentsäulen und die damit verbundenen Ziele und Aktivitäten.

Insgesamt hat das Jahr sehr turbulent angefangen. Ich hatte Pläne als Immobilienmakler tätig zu werden. Aufgrund diverser Probleme mit dem damaligen Gebietsleiter ist daraus schlussendlich nichts geworden, weswegen ich statt Immobilien zu vermakeln auch fix & flip ins Visier genommen habe. Dass es dazu noch nicht großartig gekommen ist, hat ein paar kleinere Gründe, die sich aufsummieren. So hatte ich eine hohe Steuernachzahlung und muss leider auch hohe Vorauszahlungen an das Finanzamt leisten in den kommenden Monaten. Das frisst Kapital, welches mir für mein Vorhaben nicht mehr zur Verfügung steht und auch den Abbau der Konsumschulden beeinflusst die ich aber nach wie vor komplett abbauen will in diesem Jahr. Knappe 60% der am Jahresanfang noch bestehenden Konsumschulden sind zum aktuellen Stand noch übrig. Für die Fans des harten Euros: 15.200€ sind noch offen. Machbar, aber definitiv herausfordernd, insbesondere wenn man im folgenden liest, was noch ansteht dieses Jahr.

Schauen wir weiter auf den Immobilienbereich. Hier hatte ich mir für dieses Jahr zwei Ziele gesetzt. Zum einen 4 Immobilien zu verkaufen, sei es als Makler oder als fix & flip, zum anderen den Erwerb einer neuen Wohnung, die ich als Ferienwohnung vermiete. Stand heute habe ich 1 Wohnung geflippt (Geretsried) und vor kurzem die gewünschte Ferienwohnung erworben. Somit bin ich in diesem Bereich passabel unterwegs. Leider aufgrund mangelnder Zeit und geringen Kapitals werden weitere fix & flip Objekte dieses Jahr recht unwahrscheinlich. Trotzdem schaue ich weiter danach, und baue meine Aktivitäten hier aus. Denn selbst wenn nicht mehr dieses Jahr, so soll doch nächstes Jahr hier mehr passieren. Inspirieren lasse ich mich vor allem durch das Online-Coaching von Oliver Fischer, dem meiner Meinung nach Erstem, der dieses Thema Marketing-technisch ausschlachtet.

Das vierte große Ziel dieses Jahr ist das verdoppeln meines passiven Einkommens. Nachdem hier in den ersten Monaten recht wenig passiert ist, tut sich langsam etwas. Trotzdem habe ich von diesem Ziel erst 10% erreicht, was wirklich wenig ist. Leider auch begründet durch einige unvorhergesehene Zahlungen, die das investieren etwas verzögert haben. Ich habe aber beispielsweise einen Teil des Ertrages aus Geretsried, der nächstes Jahr als Steuer fällig wird, noch kurzfristig in P2P Kredite investiert. Dadurch habe ich alleine im Juni etwa 30€ mehr Zinseinnahmen gehabt, als im Vormonat. Das alleine ergäbe schon nen Anstieg von guten 20% p.a. passives Einkommen, wenn ich das aufs Jahr hochrechne. Insofern bin ich guter Dinge, hier in Jahreshälfte 2 mehr als die läppischen 10% zuzulegen. Das alleine kanns aber noch noch nicht gewesen sein. Ich muss aber nun auch schauen, was noch zur Verfügung steht, immerhin will eine Ferienwohnung eingerichtet werden und das alleine wird noch ein paar tausend Euros verschlingen. Im Aktien bereich bereite ich mich noch auf die ersten Investments vor, die in den nächsten Monaten erfolgen sollen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich für die diesjährig gesteckten Ziele noch nicht da bin, wo ich gerne wäre. Aber die Aussichten auf das zweite Halbjahr sind besser als die auf das erste Halbjahr und daher glaube ich, dass ich in den nächsten 6 Monaten besser performen werde. Langfristig gesehen und mit Blick auf das Ende der 3000 Tage mache ich mir noch keine Sorgen. Neben den bekannten Aktivitäten wird im Herbst unser Online-Shop im Modebereich starten, der hoffentlich auch noch nen Euro Fünfzig abwirft.

Die finanzielle Freiheit nach 3000 Tagen zu erlangen ist kein leichtes unterfangen, aber ein sehr spannendes. Der Blog motiviert mich dran zu bleiben und schafft auch ein bisschen Verbindlichkeit euch gegenüber mein Ziel zu erreichen. Ich hoffe ihr bleibt dran und gebt weiter so wertvollen Input wie bisher.

Oliver

Die anvisierte Ferienwohnung kommt!

Voll gut. Ich war letzte Woche Montag beim Notar und habe ein Appartement beurkundet. Nachdem ich ja bereits im ein oder anderen Satz der vorherigen Beiträge etwas hab fallen lassen, kann ich nun mehr sagen und euch erzählen, wie es zu meinem neuesten Fang gekommen ist und was ich damit vorhabe 🙂

Nachdem die Wohnung Geretsried abgewickelt war und in mir langsam wieder der Wunsch nach einer neuen Immobilie stieg, habe ich meine Suchaktivitäten wieder erhöht und auch einige Besichtigungen durchgeführt. Dabei war ich zunächst auf ein fix & flip Objekt aus, um damit meine Eigenkapitalsituation zu verbessern. Für ein Objekt hatte ich damals auch ein Gebot abgegeben, aber leider nicht den Zuschlag erhalten.

Eines Tages zu früher Stunde, ich saß im Büro und arbeitete, erhielt ich von einem ortsansässigen Makler eine seiner Vorankündigungsmails. Dieser Makler verschickt diese Mails an alle, die sich in seinen Verteiler aufnehmen lassen. Diese Objekte werden in der Regel erst eine Woche später dann bei Immobilienscout etc. veröffentlicht. Wie immer, werfe ich dort einen flüchtigen Blick rein. Es war 09:10 Uhr als ich die Mail erhielt und 09:11 Uhr, als ich reinblickte. 2 Objekte wurden dort vorgestellt. Das Erste war ein Grundstück mit Altbestand. Uninteressant für mich. Bei dem Zweiten handelte es sich um ein 1-Zimmer-Appartement direkt in Garmisch zu einem sehr attraktivem Preis mit der Zusatzbemerkung, auch als Ferienwohnung geeignet. Da wurde ich aufmerksam.

Sofort habe ich auf den Link für den virtuellen Rundgang geklickt. Aber Mist. Dafür muss man sich anmelden. Also schnell noch angemeldet. Um 09:14 Uhr hatte ich den freigeschalteten Zugang zur virtuellen Besichtigung. Eins muss man sagen. Dieser Makler macht das mit den virtuellen Rundgängen wirklich gut. Von Raum zu Raum wechseln und dort mit 360°-View alles betrachten. Jedenfalls habe ich direkt gesehen, dass es sich hier um eine tolle Wohnung handelt. Also habe ich um 09:22 Uhr versucht, den Makler telefonisch zu erreichen. Leider vergeblich. Um 09:33 Uhr habe ich dann eine Mail hinterhergeschickt und mein Interesse bekundet, sowie um ein Telefonat gebeten.

Lange Zeit geschah nichts 😀 Dann um 09:59 der Rückruf vom Makler. Das Telefonat dauerte 13 Minuten und 17 Sekunden. Ein offenes Gespräch zu Details der Wohnung und so weiter. Ich machte klar, dass ich die Wohnung haben wollen würde. Der Makler sicherte mir zu, dass ich seine Nummer 1 wäre, da ich der erste war, der reagierte und er schickt mir erste Unterlagen zu. Der Bank würde der Makler bereits alle Unterlagen zur Verfügung stellen, dafür müsse der Banker sich nur bei ihm melden. Jedenfalls hatte ich am Ende des Telefonats um 10:12 Uhr eine Reservierung für die Wohnung und um 10:28 Uhr die ersten Unterlagen im Mail-Postfach.

Es folgten Telefonate mit meinem Banker der sich die restlichen Unterlagen anforderte, am nächsten Tag eine Besichtigung der Immobile mit Makler und Unterschrift auf der Kaufabsichtserklärung und schlussendlich der Notartermin vergangenen Montag.

Bis Ende des Jahres wird die Eigentümerin die Wohnung noch selber gegen Mietzahlung bewohnen. Spätestens ab Januar wird die Wohnung als Ferienwohnung vermietet. Damit habe ich mein Ziel “Erwerb 1 Ferienwohnung” erreicht.

Lassen wir mal die Zahlen sprechen. EG Wohnung 1-Zimmer, Küche, Bad, Balkon, Flur, Keller. Wohnfläche knappe 27m² ohne Balkon. In ruhiger Seitenstraße in Garmisch-Partenkirchen für 107.750 €. Provisionsfrei für den Käufer. 100% Finanzierung mit 1,41% effektiver Jahreszins. Anfängliche Tilgung 3,08% p.a. Nebenkosten aus eigener Tasche. Ergibt eine Rate von 400€ monatlich. Hausgeld beträgt ca. 100 € im Monat. Einnahmen nach Abzug der Plattformgebühren bei Auslastung von konservativen 50% Auslastung ca. 1.050 € monatlich.

Allerdings wird erst das kommende Jahr wirklich zeigen, wie sich die Ausgaben und Einnahmen in Summe verhalten werden. Jetzt habe ich ca. 6 Monate Zeit die nötige Ausstattung zu besorgen, steuerliches und rechtliches zu klären und bin schon wirklich sehr gespannt, wie die Ferienvermietung laufen wird. Und sollte das Ganze wirklich nichts sein, kann ich auch immer noch fest vermieten 🙂

Bis bald
Oliver

Ein bisschen Anlauf auf Aktien nehmen!

In den letzten Tagen habe ich mich gedanklich wieder mit Aktien auseinandergesetzt. Aktien und ETF’s stellen ja eine meiner drei Investmentsäulen dar, wobei ich aktuell hauptsächlich in ETF’s spare und Aktien noch nahezu komplett fehlen. Das will ich ändern. Außerdem ist mir der P2P Bereich viel zu hoch gewichtet im Verhältnis zu den Aktien. Das ständige Anhören von Podcasts hilft mir, mich mit dem Thema zu sortieren und mehr zu fokussieren.

Zunächst hab ich mir überlegt, eine Dividendenstrategie zu fahren. Schließlich habe ich vor, irgendwann von meinem passiven Einkommen zu leben. Dazu gehören halt regelmäßige Geldflüsse. Regelmäßig ist schon das nächste Stichwort. Idealerweise kommen die Dividenden monatlich in ähnlicher Höhe. am leichtesten mag das gelingen, wenn ich Aktien ins Depot nehme, die monatliche Dividenden ausschütten. In Deutschland wird man da momentan nicht fündig. Klassisch zahlen deutsche Aktienunternehmen ihre Dividende einmal im Jahr an die Anleger aus. Sogenannte REIT’s, vorwiegend aus den USA, zahlen aber auch monatliche Dividenden. Alternativ kann man sich auch mit Quartalszahlern beschäftigen. In der richtigen Kombination gewählt, kann man mit drei verschiedenen Quartalszahlern ebenfalls für monatliche Dividendeneingänge auf dem Konto sorgen. Auch hier schaut man sich am leichtesten in den USA um.

Während die REIT’s eventuell etwas risikoreicher sind, aber auch ordentlich hohe Renditen versprechen, tummeln sich unter den Quartalszahlern echte Weltgiganten, die neben der Dividende auch mit Wachstumsaussichten locken. Ich werde mich also wohl für eine Kombination aus beidem entscheiden. Zum einen Teil einige Monatszahler mit lecker Rendite, auf der anderen Seite etwas Sicherheit im Depot mit Giganten der Wirtschaft und Wachstum.

Dazu habe ich bereits begonnen, mir eine Excel-Tabelle aufzubauen, in der ich mir quasi eine Übersicht schaffe, welche Aktien mit welcher Menge mit welchem aktuellen Kurz und der aktuellen Dividendenrendite ich besitze. Dazu die Dividendenzahlungen auf die Monate angegeben und das Ganze dann in einer Grafik mit der Summe der Dividenden je Monat dargestellt. Die Datei, bzw. die Grafik werde ich dann in gewissen Abständen ebenfalls veröffentlichen um zu zeigen, wie sich meine Dividenden entwickeln und verteilen. Wie das ganze aktuell grob aussieht, seht ihr unten.

Aktuell sammle ich noch potentielle Einkaufskandidaten, bevor ich dann anfange zuzuschlagen. Dazu werde ich wohl nicht mit einem Sparplan arbeiten, sondern immer Betrag X auflaufen lassen und dann eine Einzelorder absetzen.

Soweit 🙂
Oliver

Wie schnell so ein Monat manchmal vergeht

Im Moment könnte ich wirklich meine, dass die Zeit nur so dahin rast. Jetzt ist tatsächlich auch schon der Mai wieder rum. Aber hey, ich habe in 2,5 Wochen Notartermin. Ich kaufe tatsächlich wieder eine Wohnung, wenn nichts mehr dazwischen kommt. Also war der Monat an sich ganz cool. Zu dem Deal erzähle ich dann nach dem Notartermin ausführlicher. Heute will ich mich nur um das Review kümmern.

Die Veränderungen im Mai auf meinem Datenblatt sind äußerst gering ausgefallen. Das passive Einkommen ist um 1,52 € gestiegen. Eigentlich habe ich im P2P Bereich insgesamt sogar ca. 10 € zugelegt, allerdings sind die Dividenden meiner paar Aktien leider deutlich geringer als im Vorjahr und fressen die Steigerung damit wieder auf. Das führt in Summe zu der nur sehr Schwachen Steigerung. Allerdings werde ich auch diesen Monat im P2P Bereich kräftig zulegen. Ich habe hier kurzfristig den Betrag investiert, den ich im kommenden Jahr ans Finanzamt für Steuern aus dem Verkauf der Wohnung Geretsried abdrücken muss. Das führt aktuell zu höheren Erträgen in diesem Bereich.

Kurzfristig habe ich Schuldenseitig lediglich die normale Rate für mein Auto gezahlt. Ich lege momentan ein paar Scheinchen auf die Seite für Sondertilgungen, Aktienkäufe, etc. Leider macht mir das Finanzamt das leben ein bisschen schwer und will dieses Jahr insgesamt ca. 6.000 € von mir. Sonst würde das alles etwas zügiger gehen. Trotzdem sinken die Konsumschulden weiter, statt zu steigen, was mich am Ende glücklicher macht.

Alle angestoßenen Projekte laufen mehr oder weniger schnell vorwärts. Die Situation wird gefühlt besser und entspannter. Ich genieße momentan aber auch viel Zeit mit meiner Familie und versuche nicht nur zu arbeiten. Bald ist die erste Hälfte des Jahres rum. Ich habe vor, dann ein Resümee zu ziehen und mal einen Ausblick auf die gesamte Jahreshälfte zwei zu geben.

Bis dahin eine gute Zeit
Oliver

Noch 2536 Tage…

In der letzten Zeit hat man nicht ganz so viel von mir gehört. Zumindest nicht so viel, wie ich mir gerne gewünscht hätte. Das liegt sicher einerseits daran, dass es nicht sooo viel neues gibt, andererseits auch daran, dass ich momentan wenig freie Minuten habe.

Es umtreiben mich aktuell mehrere Themen, die meine Kapazitäten binden. Mal abgesehen davon, dass ich abends und am Wochenende auch mit meinen Kinderchen viel spiele. Wir befinden uns aktuell in Deutschland wieder in der Dividendensaison. Ich besitze im Moment noch Überbleibsel aus vergangenen Tagen von K+S und ProSieben. Beide kürzen dieses Jahr leider die Dividenden, auch die Kursentwicklung ist richtig bescheiden. Naja, immerhin kommt noch ein bisschen was rein. Nachdem ich meine saftige Steuernachzahlung verdaut habe, werde ich den ersten neuen Dividendentitel ins Depot legen. Wenn einer nen guten Monats oder Quartalszahler hat, möge er sich gerne melden.

Momentan arbeiten meine Frau und ich zusammen mit meinen Eltern außerdem an einem Onlineshop für nachhaltige Mode und Accessoires. Hier wollen wir eigene Produkte und Designs anbieten. Der aktuelle Status ist, dass wir die Marke eintragen lassen und die ersten Vorgespräche führen. Also noch vieles zu tun. Bis zum Herbst sollen aber die ersten zwei, drei Produkte gelauncht sein. Die Aufgaben sind im großen und ganzen verteilt und jeder hat sein Päckchen zu erledigen.

Im Bereich Immobilien bin ich wieder aktiver. Vergangene Woche ein Sanierungsobjekt besichtigt, wo ich vermutlich eine zweite Runde mit einem Bausachverständigen drehen werde. Jetzt die Woche eine potentielle Ferienwohnung und am kommenden Wochenende prüfen wir eine neue Region in der ich eventuell aktiv werden möchte. Auch Fix und Flip ist weiter ein Thema. Ich habe dieser Tage die Akquisetätigkeiten gestartet. Hierbei orientiere ich mich sehr stark an Oliver Fischers System. Postkarten, Schild, Anzeigen, etc… Ich lasse mich überraschen, wie sich das entwickelt.

Alles viel Arbeit, die aber hoffentlich Früchte tragen wird. Sollte grundsätzlich jemand interessiert sein als Co-Investor mitzuwirken, darf er oder sie sich gerne bei mir melden. Ansonsten werde ich euch weiter auf dem Laufenden halten und wünsche eine Gute Zeit.

Bis bald
Oliver

Ein Schritt in die richtige Richtung

Diesen Monat bin ich etwas später mit meinem Review. Wir tummelten uns am Wochenende auf einer Hochzeit am anderen Ende des Landes und die letzten Abende waren so nett mit den Kindern zum Spielen. Jetzt aber hab ich mir die Zeit genommen. Kurz vor Ende April habe ich die Zahlung für die verkaufte Wohnung auf dem Konto gehabt. Das war ein schöner Tag. Auf die Zahlung komme ich aber im Laufe der nächsten Zeilen nochmal. Gehen wir die Entwicklung des letzten Monats wieder von vorne nach hinten durch.

Dazu zunächst wie immer der globale Blick auf mein langfristiges Ziel. Mein passives Einkommen wächst weiter langsam. Im vergangenen Monat sind 2,20 dazu gekommen. Damit bewegt sich meine Ist-Linie minimal nach oben. Das Entsparen bei Auxmoney geht weiter und fließt Stück für Stück in Estateguru. Schön war, dass im April meine ETF’s ausgeschüttet haben. Mit 2,67€ Dividende zwar recht überschaubar, aber wachsend. Die Hauptausschüttung kommt dann im Juli. Bondora hat im April das erste mal über 10€ Zinsen gebracht und das gerade mal bei einem Invest von etwa 525€. Das begeistert mich. Estateguru hat den ersten Cashback aus meinem Anfangsinvestment gezahlt. Im Schnitt der letzten 12 Monate liege ich nun bei einem passiven Einkommen von 144,56€ monatlich.

Bei den Jahreszielen hat sich insbesondere etwas bei den Konsumschulden getan. Durch den Erhalt der Kaufpreiszahlung habe ich vorzeitig noch im April einen Konsumkredit getilgt. Zusammen mit den normalen Raten konnte ich so den Schuldenabbau von 19,29% auf 38,24% erhöhen. Damit bleibt in diesem Bereich nur noch der Kredit für das Familienauto. Würde ich hier die Raten wie bisher weiterzahlen, käme ich per Ende des Jahres auf einen Abbau der Konsumschulden von insgesamt 46%. Da ich aber 100% erreichen will, werde ich einen Teil der freigewordenen monatlichen Euros separat zur Seite legen um dann gegen Ende des Jahres den Restbetrag komplett abzulösen. Außerdem habe ich meine Sparquote ab Mai von 250€ auf 350€ angehoben. Damit will ich mich in den kommenden Monaten mit ein paar Dividendenaktien ausstatten um die Übergewichtung vom P2P-Bereich auszugleichen. Quartals- oder Monatszahler sind natürlich besonders interessant. Auch bin ich wieder aktiv auf der Suche nach der nächsten Immobilie. Bevorzugt Fix & Flip, wo ich mit Co-Investoren arbeiten möchte.

Der Wegfall der hohen Rate von dem getilgten Konsumkredit erleichtert mich sehr. Mein Konto kann wieder aufatmen und ich kann mir ein Puffer zulegen. Leider hatte ich im April eine Steuernachzahlung, die etwas meines schönen Gewinnes aus der Immobilie verschlungen hat. Die Steuern, die ich auf den Gewinn zahlen muss habe ich errechnet und den Betrag auf die Seite gelegt. Ein Teil ging in den Konsumkredit und der übrige Teil dient als Kapital für die nächste Immobilie. Ich denke, so stehe ich erst mal gut da für die nächste Zeit und kann weiter nach vorne schreiten.

Bis bald
Oliver

Erste Eindrücke von Estateguru

Bei der Suche nach einem Ersatz für Auxmoney bin ich bei Estateguru gelandet. Inzwischen habe ich mich registriert, verifiziert und die ersten paar Euros investiert. All diese Schritte liefen sehr unproblematisch und reibungslos ab.

Bei Estateguru wird in Immobilienbesicherte Kredite investiert. Nach der Registrierung landet man in einem übersichtlichen Dashboard, von wo aus man überall anders hin navigieren kann. Die Verifizierung konnte ich mit meinem gescannten Personalausweis vornehmen. Diesen hochgeladen und ca. einen Tag später die Bestätigung erhalten, dass mein Account nun verifiziert ist. Jetzt war ich bereit, die ersten Euros zur Plattform zu überweisen. Das geschieht ganz klassisch mittels Überweisung. Ein anderer Weg wird nicht angeboten. Die Einzahlung erfolgte recht schnell. Am nächsten Tag war das Geld verfügbar.

Jetzt konnte ich investieren. Ich habe mich von Anfang an für die Auto-Invest-Funktion entschieden. Außer Investitionsbetrag, Laufzeit und Art des Kredites gibt es nichts weiter auszuwählen. Der Mindestanlagebetrag pro Projekt beträgt 50€. Eine recht höhe Hürde meiner Meinung nach. Per E-Mail wurde ich informiert, sobald der Auto-Invest in ein Projekt eingezahlt hat. Die E-Mail enthält nähere Angaben, um was für ein Projekt es sich handelt, wie lange die Laufzeit ist und mehr. Die Zinsen liegen, bei dem was ich bisher gesehen habe, bei etwa 11%. Nach etwa drei Tagen war ich in zwei Projekte investiert.

Über das Menü komme ich in die Portfolio-Übersicht, wo ich jederzeit die Details der Projekte einsehen kann, in die investiert wurde. Hier finde ich auch den Zahlplan, der mir sagt, an welchen Tagen ich mit welchen Rückflüssen rechnen darf.

Ich werde jetzt in den nächsten Monate hier erst mal ein wenig einzahlen und sehen , was so passiert. Meine erste Zahlung erhalte ich voraussichtlich Mitte Mai. Dank der sehr ausführlichen FAQ’s fühle ich mich bisher recht wohl auf der Plattform. Wenn ihr euch registrieren wollt, erhaltet ihr über folgenden Link 0,5% der in den ersten drei Monaten investierten Beträge als Bonus gut geschrieben. Hier klicken! .

Ich werde berichte, wie sich die Plattform schlägt.

Bis bald
Oliver

Platzt jetzt der Knoten?

Nach vielen Monaten hab ich im März endlich meine Wohnung in Geretsried verkauft. Ich habe dazu schon ein bisschen geschrieben. Neben dem Gewinn hat das ganze noch was anderes Gutes! Es hat mich beflügelt, endlich wieder mehr Gas zu geben und die nächsten Themen in Angriff zu nehmen. Ergänzend dazu kam die spontane Einladung zur Immobilienoffensive von Stephan. Dafür nochmal ein dickes Danke. Schon in den letzten Wochen hat mich ein Thema besonders interessiert, welches bei der Offensive nochmal richtig angetriggert wurde. Dazu werde ich mich bald näher äußern. Jetzt möchte ich aber erst mal mein Zielereview für den Monat März vorstellen.

Meine langfristige Zielerreichung bewegt sich derzeit weiterhin schwach steigend. Von 2,62 % bin ich nun bei 2,65% angelangt. Das ist derzeit zu wenig, aber meinen Konsumschulden geschuldet. Zum Stichtag 31.03.2019 habe ich 142,36€ passives Einkommen monatlich. Ein Großteil der Steigerung kommt durch die Plattform Bondora, die momentan alles andere in den Schatten stellt. Auxmoney werde ich wie angekündigt nun entsparen. Ich werde als nächste P2P-Plattform Estateguru testen, zumindest läuft hier der Verifizierungsprozess. Ansonsten gehe ich davon aus, dass sich in den nächsten Monaten deutlich mehr auf lange Frist investieren lässt, als in den letzten Monaten. Das zeigt sich, wenn man auf die kurzfristigen Ziele blickt.

Meine kurzfristigen Ziele habe ich nämlich an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Ich habe das Ziel “Verkauf von 4 Immobilien als Immobilienmakler in 2019” angepasst in “Verkauf von 4 Immobilien als Immobilienmakler oder Fix & Flip in 2019”. Mit der Wohnung in Geretsried zähle ich hier schon Mal eine als erledigt. Verbleiben drei für dieses Jahr. Ich schätze, dass ich Ende des Monats die Kaufpreiszahlung erhalten dürfte von der ich dann Konsumschulden runtertilge. Im März sind Konsumschulden leicht gesunken, Cashflow leicht gestiegen.

Der April wird richtig spannend. Anstatt vergangenes Wochenende auf die Invest zu fahren, habe ich eine Wohnung in Rheinland-Pfalz besichtigt. Das Angebot habe ich diesen Montag abgegeben. Ich bin gespannt. Ich investiere außerdem das erste mal auf Estateguru und schaue mir diese Plattform als Auxmoney-Alternative an. Zu guter Letzt melde ich diesen Monat ein Gewerbe an.

Bis bald
Oliver

Über 400% EK-Rendite in 9 Monaten

Irgendwie hab ich es immer noch nicht so richtig verarbeitet. Diesen Dienstag war ich beim Notar. Das erste Mal in diesem Jahr. Der Anlass war der so lang ersehnte Verkauf meiner Wohnung in Geretsried. Nach einer gefühlten Ewigkeit hat sich ein geeigneter Käufer gefunden. Gekauft habe ich im Juli 2018. Die Fakten damals:

1 Zimmer Appartement mit separater Küche + Balkon + Tiefgaragenstellplatz. 38m² Wohnfläche, 1. OG in Geretsried südlich von München. 70er Baujahr, seit Jahren fest vermietet zu 380€ kalt ohne TG-Stellplatz. Kaufpreis 100.000 € inkl. Stellplatz.

Zwischen dem Ankauf im Juli 2018 und dem schlussendlichen Verkauf diesen Dienstag ist viel passiert. Der Ankauf selber lief dabei noch sehr entspannt ab. Die Finanzierung war schnell geklärt damals, der Notartermin kein Problem. Da das ganze ohne Makler ablief waren die Kaufnebenkosten auch dementsprechend gering. Danach wurde es etwas komplizierter. Die aktuelle Hausverwaltung in diesem Objekt hat sich innerhalb kürzester Zeit zu meinem Feindbild Nr. 1 entwickelt. Dazu möchte ich den Damen und Herren an dieser Stelle herzlich gratulieren :D. Wie man das schafft? Unflexibilität, keine Kooperationsbereitschaft, frigide verbitterte Damen in Entscheidungspositionen.

Das Ursprungsproblem bestand darin, dass der bisherige Eigentümer eher so der Typ megaverpeilter aber liebenswürdiger Kuschelhase ist. Die Unterlagen die ich von ihm bekommen habe, waren stark Lückenhaft. Insbesondere die Protokolle der Eigentümerversammlungen und die Hausgeldabrechnungen fehlten seit geraumen Jahren. Man muss erwähnen, dass der gute Mann die Wohnung ca. 18 Jahre im Besitz hatte bevor die Notsituation eintraf, weswegen er verkaufen musste. Irgendwann muss bei ihm was passiert sein, weswegen keine Unterlagen mehr abgelegt und verfügbar waren. Ich wollte mich also an die Hausverwaltung wenden, um fehlende Unterlagen von dort zu erhalten. Erst mal eine normale Vorgehensweise, sollte man meinen? Die HV sah das wohl anders und stellte sich massiv quer, verlangte später horende Gebühren für diesen speziell angefragten Service. Nach einigen Mails und einem Telefonat indem ich quasi in Bettlermanier nach Unterstützung gebeten habe, habe ich zumindest Protokolle und aktuellen Wirtschaftsplan erhalten und das sogar kostenlos. Es fehlten die alten Abrechnungen. Ich habe das bisher bei keiner HV so erlebt wie in diesem Fall. Egal.

Parallel versuchte ich mich darum zu kümmern, die Kaution vom Voreigentümer zu bekommen. Lustige Geschichte. Ich bin ja wirklich ein geduldiger Kerl, wenn man das so im nachhinein betrachtet. Die ersten zwei Monate meiner Bemühung liefen so ab, dass ich den Vorbesitzer gelegentlich an die Kaution erinnerte und dieser sagte, er erreiche in der Bank irgendwie nie den richtigen Ansprechpartner. Kann ja vorkommen. Insbesondere wahrscheinlich wenn ich versuche Nachts oder am Wochenende in der Bank anzurufen. Keine Ahnung ob es so war, aber es fühlte sich so an. Dann kam irgendwann die Info, dass die ARGE der Umschreibung des Kautionskontos zustimmen muss, da diese die Kaution damals gestellt hat (In der Wohnung leben Hartz 4-Empfänger). Auch hier bin ich wieder 2 Monate hinterher gelaufen. Das Ende vom Lied, die Kaution war noch für die Vormieterin, die ebenfalls Hartz 4 bezog und konnte, weil neue Mieter und neuer Eigentümer, nicht umgeschrieben werden. Man hatte die Kaution damals einfach liegen lassen für die neuen Mieter. Ich musste jedenfalls an die Mieter herantreten und nach ganzen 8 Jahren Mietzeit darauf hinweisen, dass keine Kaution vorliegt und ich die nun einfordere. War eine spannende Situation 😀 Tatsächlich hat die ARGE 2 Wochen später überwiesen. Das war übrigens Ende Februar 2019 ;). Ihr seht, langer Prozess, aber mit Happy End.

Wiederum Parallel zur Kautionsgeschichte liefen die Verkaufsbemühungen ab, die sich im Laufe der Zeit von wenig Einsatz zu mehr Einsatz entwickelten. Ja, erst mal versuchen, keine unnötige Energie zu verschwenden. Die Bemühungen am Ende haben sich aber gelohnt und meiner Meinung nach den Ausschlag gegeben. Der Plan war zunächst zu versuchen, innerhalb des Netzwerkes einen Interessenten zu finden. Es hat sich aber nach einiger Zeit so dargestellt, dass die Wohnung so wie ich sie verkaufen wollte nicht attraktiv genug war. Ich war aber davon überzeugt, dass ich meinen Preis bekommen werde. Aber wie nur? Ich muss sagen, dass mir hier der Immopreneur-Kongress im November 2018 geholfen hat. Dort habe ich mit einem Teilnehmer, den ich vor Ort kennengelernt habe, gesprochen. Während ich noch vorhatte die Mieterhöhung als Potential mit zu verkaufen, riet mir der Kollege, die Miete selber anzuheben und dem zukünftigen Käufer somit den Einstieg in das Verhältnis Mieter zu Vermieter zu vereinfachen. Das leuchtete mir irgendwie sofort ein. Ein wichtiger Hinweis 🙂 Kaum wieder zuhause habe ich also Gas gegeben. Als erstes habe ich eine Maklerin beauftragt, den Verkauf zu übernehmen. Glücklicherweise ohne Maklercourtage auf meiner Seite.

Dann hab ich weiter überlegt, wie ich die Wohnung für einen Käufer attraktiver machen kann. So habe ich noch im November das gefürchtete Mieterhöhungsschreiben aufgesetzt. Geretsried verfügt nicht über einen Mietspiegel, weswegen ich nervös war, ob das Ganze wohl durchgehen mag. Die Maklerin, die Ihren Job echt supi gemacht hat, hat noch auf die Mieter eingeredet, so hatte ich kurze Zeit später die unterschriebene Zustimmung zur Mieterhöhung. Schritt zwei bestand darin, den freien, unvermieteten Stellplatz in der Tiefgarage zu vermieten. Die Akquise eines Mieters habe ich auf meine Frau abgewälzt. Über Ebay-Kleinanzeigen hat sie kurz darauf jemanden gefunden, der zukünftig 50€ im Monat für diese exquisite Unterbringungsmöglichkeit im Trockenen für sein Vehikel bezahlt. So konnte ich die Nettomiete von eingangs 380 € auf 470 € erhöhen. Wenn das nicht fett ist. Anfang des Jahres dann ein kurzes Aufflackern eines Problemchens. Die Mieter haben sich tatsächlich beschwert, dass zum einen ein Heizkörper nicht geht und dass Wasser in der Badewanne rausdrückt, wenn in der Küche das volle Spülbecken abgelassen wird. Beide Probleme bestehen übrigens laut Angabe der Mieter seit vielen Jahren. Da dachte ich kurz an den Vorbesitzer und sagte im Geiste: Danke dafür, dass du dich nicht darum gekümmert hast. Die Mieter stellten jedenfalls die Mieterhöhung, die ab Februar greifen sollte, in Frage. Um Stress zu vermeiden habe ich am folgenden Tag die Handwerker angerufen und einen Termin vereinbart. Austausch Heizungsventil plus Beseitigung Rohrverstopfung hat ich am Ende dann knapp über 500 € gekostet. Eine überschaubare Investition in zufriedene Mieter.

Nachdem dann tatsächlich all diese Dinge bis etwa Ende Januar erledigt waren, hat sich die Maklerin auch viel leichter getan, einen Käufer zu finden. Und nun, zwei Monate später ist der Deal beurkundet. Spannend ist ja nun, was hab ich eigentlich in Summe ausgegeben, was hab ich am Ende eingenommen, und wie viel habe ich in den 9 Monaten verdient? Die Fakten heute:

1 Zimmer Appartement mit separater Küche + Balkon + Tiefgaragenstellplatz. 38m² Wohnfläche, 1. OG in Geretsried südlich von München. 70er Baujahr, seit Jahren fest vermietet zu 420€ kalt .TG-Stellplatz separat für 50€ vermietet. Kaufpreis 135.000 € inkl. Stellplatz.

Ausgaben während der Haltezeit an Kaufnebenkosten, Zins, Hausgeld und Instandhaltung aber ohne Tilgung, etwa 10.000 €. Einnahmen an Warmmiete etwa 5.500 €. Entspricht etwa 5.000 € EK-Einsatz. Weitere Kosten die entstehen etwa 7.000 € Steuern. Erlös aus Tilgung + Verkaufsgewinn nach Steuern etwa 23.500€ Gewinn.

Ich hoffe das Ganze einigermaßen nachvollziehbar dargestellt zu haben. Ich bin mit dem Ergebnis recht zufrieden, handelt es sich hier doch um meine erste geflippte Wohnung. Der Erlös wird wie immer erwähnt zur Tilgung von noch bestehenden Konsumschulden genutzt. Ich gehe davon aus, dass Ende April die Zahlung des Verkaufspreises fließen wird. Bis dahin habe ich Gelegenheit mir eingehende Gedanken zur genauen Verwendung zu machen.

Zu guter Letzt möchte ich mich bei Stephan bedanken. Er hat mich das erste mal Anfang März über Facebook kontaktiert und scheint zu den Leuten zu gehören, die hier mitlesen 😉 Jedenfalls hat mich Stephan vergangene Woche gefragt, ob ich eine Karte für die Immobilienoffensive dieses Wochenende in München haben möchte, da sein Bekannter kurzfristig verhindert ist. Ich habe das Großzügige Angebot von Stephan gerne angenommen und werde also am 30./31.03.2019 an der Immopreneur Immobilienoffensive in München teilnehmen. Ich freue mich mega auf dieses Event und kann hier sicher tolle Kontakte knüpfen und einiges zum Thema Immobilien dazulernen.

Ich melde mich dann gerne kommende Woche wieder bei euch.

Bis bald
Oliver

Das war die MMM 2019

Wie angekündigt, war ich vor drei Tagen auf der MMM in München. Heute nutze ich die Gunst der Stunde um euch zu erzählen, wie mein Tag dort war. Die Messe hat um 9:00 Uhr gestartet und bis 19:30 Uhr gedauert. Neben den Messeständen gab es eine Reihe von verschiedenen Vorträgen, aber alles der Reihe nach.

Montag, der 18.03.2019: Ein Tag vor der Messe. Das Ticket war bereits da und auch ein Plan, welche Vorträge am 19.03. stattfinden werden. Da ich ja zusammen mit meinem Banker auf die Messe gefahren bin, haben wir uns am Abend abgestimmt, welchen Zug wir nach München nehmen. Mein Banker wohnt in Murnau, ich in Garmisch. Deswegen planten wir, dass mein Banker in Murnau zusteigt. Wir haben einen frühen Zug ausgesucht, da am Dienstag um 9:00 Uhr direkt der Vortrag von Uli Hoeneß starten sollte und ich diesen anhören wollte. Ich habe meinen Wecker auf 5:30 gestellt für Dienstag.

Dienstag, der 19.03.2019: Wie zu erwarten, war der Wecker pünktlich und riss mich aus dem Schlaf. Meine restliche Familie schlief noch weiter, während ich mich in business casual warf. Gegen 6:00 Uhr verließ ich die Wohnung, Frau und Sohn waren bereits wach. Tochter schlief noch. Kurz bevor der Zug losfuhr, war ich am Bahnhof. Kaufte ein Ticket für meinen Banker und mich und stieg ein. Es folgte der dargestellte Original WhatsApp-Dialog:

Das Ende vom Lied, ich musste zwischendrin aussteigen, warten bis mein Banker in die richtige Richtung gefahren ist und dann wieder zusteigen. Leider haben wir dadurch den Beitrag von Uli Hoeneß verpasst. Wir waren gegen 9:30 am M.O.C-Gelände und weitere 15 Minuten später mitten drin im Geschehen.

Nachdem wir uns auf der Messe mit einem Weißwurst-frühstück gestärkt hatten, zogen wir die erste Runde durch die Messestände. Diese waren für mich jetzt weniger spannend, da hier der Fokus extrem auf Versicherungsmakler und Finanzdienstleister ausgelegt war. Die Vorträge, die wir uns im Laufe des Tages angehört hatten, waren dafür der Hammer 🙂

Unser erster Vortrag hieß: “Immobilien 2.0: Steuermanagement, Eigenkapital und Finanzierung next Level” von Alex Düsseldorf Fischer. Der Vortrag fokussierte sich auf das Steuerthema, war aber extrem spannend. Alex Fischer versteht es einfach, die Menschen in seinen Bann zu ziehen, selbst wenn es um trockene Steuern geht. Ich hatte etwas später noch die Gelegenheit, ein paar Sätze mit ihm zu wechseln. Sich mit den Steuern auseinanderzusetzen macht seiner Meinung nach ab 100.000€ Sinn. Es war erstaunlich, was für Beispiele er brachte, um seine Steuern zu optimieren. Da ich noch nicht ganz an dieser Schwelle stehe, habe ich hier noch nicht viel Energie auf das Thema gesetzt. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies ab kommenden Jahr relevanter wird.

Direkt im Anschluss hörten wir un”Die Macht der Algorithmen” von Gerald Hörhan an. Für mich persönlich ist Gerald ja die Nummer 1. Er hat wieder mal Eindrucksvoll dargelegt, warum unser digitaler Fingerabdruck immer wichtiger wird. Wenn ich mich so selber google fällt mir auf, dass die meisten Einträge von anderen kommt, die meinen Namen tragen. Alles was man direkt von oder über mich findet, ist eigentlich undramatisch und eher positive Werbung 🙂 Aber das kann ich natürlich auch noch ein bisschen lenken, und will ich zukünftig etwas besser im Blick haben. Schaut doch einfach selber mal, was Google über euch sagt. Außerdem hat Hörhan mal wieder gesagt, dass es das Beste ist, sich die dunklen Löcher zu kaufen und zu vermieten. Auch bei ihm hatte ich die Gelegenheit auf ein paar persönliche Worte. Seiner Meinung nach, ist der Standort Mainz, in den ich ja bereits investiert habe, eine gute Wahl. Mainz werde ich also für die Zukunft weiter im Blick behalten 😉

Etwas später, nach weiteren Runden durch die Messestände, gönnten wir uns die Vorträge “Die Zunge kann lügen – Unser Körper nie” von Sebastian Morgenstern. Extrem faszinierend, was man aus einem Händeschütteln lesen kann. Für Makler oder Verkäufer kann die Thematik Körpersprache extrem wichtig werden. Für mich zunächst erst mal interessant es gehört zu haben.

Danach haben mein Banker und ich uns den Beitrag “Personal Branding in der Finanzdienstleistung – Werde deine eigene Marke” gegeben. Thematisch nah an Hörhan, inhaltlich ein bisschen anders. Aber auch hier ging es im Prinzip darum, sich selber optimal zu vermarkten und sich unter Nutzung aktueller Medien darzustellen. Heute ist es leichter denn je, etwas über andere herauszubekommen. Es wird immer wichtiger sich selber zu präsentieren, als die Produkte, die man vertreibt.

Das große Finale des Tages war der Vortrag von Dirk Müller / Mr. Dax. Thema: “Cash im Crash – mit Aktien in die Zukunft”. Seiner Ansicht nach, ist das Investment in Aktien leichter als man meinen sollte. Zumindest, wenn man langfristig agiert. Die Auswahl der richtigen Unternehmen erfolgt vor allem durch logisches Denken. Welche Unternehmen sind auch in der Zukunft weiter erfolgreich, welche Unternehmen werden die nächsten Innovationen am Markt mitentwickeln, … . Und ganz wichtig, wenn der Crash kommen sollte, dann soll man einkaufen. Dir Müller empfiehlt beispielsweise sich heute Unternehmen auszusuchen, die man für zukunftssicher hält. Für diese Unternehmen legt man Betrag X fest, den man investieren will. Je nach Kursrutsch wird dann ein bestimmter Betrag genutzt, um entsprechende Positionen im Depot aufzubauen.

Nächstes Jahr werde ich sicher wieder auf die MMM fahren. Für die Vorträge lohnt es sich, außerdem sind Essen und Getränke frei 🙂 Von dieser Messe habe ich einige Impulse mitgenommen, die mir zukünftig sicher helfen werden. Insbesondere bezüglich Aktien, wo ich dieses Jahr noch aktiv werden möchte.

Das wars 🙂
Bis bald
Oliver